Seinen ersten Auftritt als Prediger in Harpstedt hatte beim Freiluft-Gottesdienst im 18. Zeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) Kaplan Marc Weber aus Twistringen. Zusammen mit Pastorin Elisabeth Saathoff von der evangelischen Gemeinde Harpstedt gestaltete er den ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Lebendiges Wasser“. Nachdem Reinhard Molitor zum Domkapitular in Osnabrück berufen wurde, wird Weber künftig häufiger in Harpstedt zu sehen sein. Molitor war seit 2000 Pfarrer der Gemeinden in Twistringen, Bassum, Marhorst und Harpstedt sowie Dechant des Dekanats Twistringen.

Bei den Vorbereitungen zum OFV-Zeltlager war eine Person von der Samtgemeindeverwaltung ganz besonders eingebunden: Edda Masemann, Leiterin des Amtes für Soziales und Ordnung, und damit im Amtshof auch zugleich für die Feuerwehren zuständig. Während des Zeltlagers übernahm sie am Wochenende aber noch eine ganz andere Funktion: Als Mitglied des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode verkaufte sie am Stand der Landfrauen gesunde Milchmix-Getränke. Der Erlös aus dem Verkauf der Milchshakes kommt den Schulkindern der Samtgemeinde zugute. Er fließt in die Frühstücks- und Koch-Aktionen, die der Verein in jedem Jahr in den Schulen anbietet.

Besonders ein bringt sich beim Zeltlager auch Kirchseeltes Bürgermeister Walter Raem. Der Freizeitpilot und pensionierte Polizeibeamte spendete drei Gewinnern eines Lager-Rätsels einen Freiflug über den Landkreis Oldenburg und natürlich auch über das Zeltlagergelände. Spielt das Wetter mit, soll das viersitzige Sportflugzeug, eine Cessna 172, am Freitag abheben. Einen Eindruck von oben konnte sich bereits Harro Hartmann, Chef der Lagerzeitung „Der Amtshof-Bote“, machen. Er absolvierte mit Raem einen Probeflug, um Luftaufnahmen vom Lagergelände zu machen.

Wenn es darum geht, eine tägliche Lagerzeitung für das Zeltlager in Harpstedt zu erstellen, dann sind Harro Hartmann, ehemaliger Fachbereichsleiter Bau und Planung bei der Samtgemeinde, und sein Sohn Jan-Hendrik ein eingespieltes Team (rundes Bild). Bereits seit 1989, Hartmann junior war damals 17 Jahre alt, halten die beiden das Lagerleben in Wort und Bild fest. Obwohl Diplom-Ingenieur Jan-Hendrik Hartmann aus beruflichen Gründen schon seit 2001 nicht mehr in Harpstedt lebt, nimmt sich der 41-jährige Wahl-Münchner zu jedem OFV-Zeltlager Urlaub, um seinen Vater bei seiner Tätigkeit als „Chefredakteur“ tatkräftig zu unterstützen.