Landkreis - In der Handball-Landesklasse der Frauen hat die HSG Hude/Falkenburg II wieder in die Spur gefunden. Dagegen kassierte der TV Neerstedt II eine derbe Auswärtspleite.
TuS Frisia Goldenstedt - TV Neerstedt II 38:21 (17:13). Der erste Knackpunkt aus TVN-Sicht war schon der Beginn der Partie, denn die Neerstedter Abwehr samt Torhüterinnen schien im Tiefschlaf zu liegen, so dass Goldenstedt ohne große Mühe zu einfachen Treffern kam. Auch im Angriff lief überhaupt nichts zusammen, und so machten die Gastgeberinnen aus einem 4:0 eine 12:3-Führung. Als Goldenstedt dann in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte nicht mehr so konzentriert spielte, kamen das Team von TVN-Coach Udo Steinberg etwas besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf vier Tore. Die beste Phase der Gäste kam dann zu Beginn der zweiten Hälfte, denn innerhalb von nur zehn Minuten kämpfte sich die Steinberg-Sieben heran und hatte nach dem 19:20-Anschlusstreffer durch Henrike Bartelt mehrfach die Chance, das Spiel zu drehen. Doch es gelang einfach nicht. Als dann Goldenstedt wieder Gas gab, brachen die Landkreislerinnen völlig auseinander.
TVN: Grashorn, Martinkowski – Adams, Bajorat (2), Bartelt (7), Brengelmann (5/3), Görke (1/1), Kracke (2), Mutke (1), Oehlerking, Uken, Windhorst (1), Wintermann (2)
SV SF Larrelt - HSG Hude/Falkenburg II 24:29 (12:17). Gut erholt zeigte sich die HSG Hude/Falkenburg II im Auswärtsspiel beim SV SF Larrelt. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Gäste das Kommando und kamen mit schnellem und druckvollem Angriffsspiel wiederholt zu einfachen Toren. So bauten sie ihren Vorsprung bis Mitte der ersten Hälfte bereits auf 10:5 aus. Im weiteren Verlauf der Begegnung konnte Larrelt dann die Begegnung offener gestalten, doch nach jedem Treffer ließ die Antwort der Breithaupt-Sieben nicht lange auf sich warten. Auch nach Wiederbeginn ließen die Gastgeberinnen nicht locker, hatten jedoch nicht die richtigen Ideen, sich näher heranzukämpfen. Zudem hatte die Abwehr von Hude/Falkenburg mit den Torhüterinnen Sarah Winter und Katharina Woltjen einen recht guten Tag und ließ den gegnerischen Angriff kaum zur Entfaltung kommen. So nutzten die Gäste auch weiterhin ihre Chancen sehr gut, und nachdem Anja Wessels das 24:16 (48.) erzielt hatte, war die Partie bereits entschieden.
HSG: Sarah Winter, Woltjen – Boch (2/2), Fenja Blankemeyer (1), Dolch (1), Düvel (1), Hoffmann (2), Mahlendorf, Meyerholz (8), Stein (1), Wessels (7), Sophie Winter (6)
