Landkreis - Wenn es um Sport geht, steht nicht selten Bewegung im Mittelpunkt. Auch die Sportjugend Oldenburg-Land hat im vergangenen Jahr wieder viel bewegt – wie während der online abgehaltenen Vollversammlung in dieser Woche einmal mehr deutlich wurde.
„Die Sportjugend präsentiert sich aktuell so lebendig – das ist einfach ein Genuss, gerade nach beziehungsweise auch während der schwierigen Corona-Zeit“, betonte beispielsweise Dirk Emmerich. Der Kreisjugendpfleger hatte sich ebenfalls online zur Veranstaltung zuschalten lassen. Ebenso Markus Wolf: „Die Jugend im Sport ist wichtig, und umso wichtiger ist es deshalb auch, gerade die jungen Leute bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen“, erklärte das Vorstandsmitglied des Kreissportbundes.
„Flucht ist die beste Verteidigung, da so niemand verletzt werden kann“, lautete das eindringliche Credo von Reiner Sonntag. Der Delmenhorster ist neben seinem Vorstandsamt in der Sportjugend Niedersachsen schon seit mehr als drei Jahrzehnten in der Selbstverteidigung und im Kampfsport zuhause. Nun vermittelte er sein Wissen beim Trendsporttag der Sportjugend Oldenburg-Land zum Thema „Selbstverteidigung und Selbstbehauptung“.
In acht Lerneinheiten brachte der Referent den Teilnehmern in Moslesfehn die Grundlagen zur Verteidigung und Gefahrenabwehr in Notsituationen bei. Neben Schlag- und Tritttechniken wurden insbesondere die Schwachstellen der Anatomie und Schmerzpunkte des Menschen aufgezeigt. Dabei brachte Reiner Sonntag die Übungs- und Jugendleiter ins Schwitzen, da er sie auch aktiv forderte. Der Kurs eignete sich ferner, um Lehreinheiten für die Lizenzverlängerung zu erlangen.
Es sollten nicht die einzigen Lobesworte sein, die das Sportjugendteam um René Förster (Vorsitzender), Tamino Büttner (Stellvertreter) sowie Heiko Janssen und Ragna Kruid (Vorstandsmitglieder) für die geleistete Arbeit erhielt. Tatsächlich hatte das Quartett – Kruid war im vergangenen Jahr für Frederike Gärtner nachgerückt und wurde nun per Abstimmung offiziell bestätigt – im Berichtszeitraum einmal mehr einiges auf die Beine gestellt. Basierend auf den drei Säulen Jugendförderung, -bildung und -politik bot die Sportjugend unter anderem die Sportassistenten- sowie Jugendleiter-Grundausbildung an, veranstaltete Trendsporttage und eine Podiumsdiskussion, engagierte sich während des Kreissporttages und sorgte mit einem Adventskalender für viele Überraschungen. Ein weiteres Highlight organisierte Neele Drechsel im Rahmen des Freiwilligendienstes mit dem Projekt „Aktiv für die Zukunft“, an dem sich in Littel kürzlich erst 275 Kinder beteiligten.
Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, appellierte an die Vereinsvertreter, die Fördermöglichkeiten durch den Landessportbund für gewisse Aktionen zu nutzen. Denn auch dies sorge für Bewegung im und für den Sportverein.
