Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Wahlen im Landkreis Oldenburg Bis zu acht Kreuze auf vier Zetteln

Auf bis zu vier Stimmzetteln können die Wählerinnen und Wähler am 12. September ihre Favoriten für die Kommunalwahl ankreuzen.

Auf bis zu vier Stimmzetteln können die Wählerinnen und Wähler am 12. September ihre Favoriten für die Kommunalwahl ankreuzen.

Landkreis - Da wird viel Papier ausgebreitet in der Wahlkabine: Vier Stimmzettel müssen die meisten Wählerinnen und Wähler im Landkreis Oldenburg bei der Kommunalwahl am 12. September ausfüllen. Auf dem gelben Bogen stehen die Kreistagskandidaten, der grüne ist für die Wahl eines Landrats oder einer Landrätin, auf grauweißem Papier sind die Favoriten für den Stadt- oder Gemeinderat anzukreuzen und in sechs der acht Kommunen wird noch ein blauer Zettel ausgehändigt für die Bürgermeisterwahl.

Kumulieren und Panaschieren

Jeweils drei Stimmen dürfen für die Wahl zum Stadt- oder Gemeinderat und zum Kreistag abgegeben werden. Die Kreuze können oben beim Parteinamen gemacht werden, damit akzeptieren Wählerinnen und Wähler die vorgegebene Reihenfolge auf der Liste. Oder aber sie kreuzen ihre persönlichen Favoriten an. Es ist möglich, alle drei Stimmen einer Partei oder einem Kandidaten zu geben („kumulieren“), ebenso können die Kreuze aber auch auf verschiedene Kandidaten einer Partei oder auf unterschiedliche Parteien verteilt werden („panaschieren“).

Die beiden Möglichkeiten können zudem kombiniert werden, also beispielsweise zwei Stimmen für Kandidatin X von Partei A und eine Stimme für Partei B. Es dürfen auch nur ein oder zwei Kreuze gemacht werden, bei mehr als drei wird der Stimmzettel ungültig. Für die Landrats- und Bürgermeisterwahl haben die Wählerinnen und Wähler nur eine Stimme, egal wie hoch die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten ist. Bis zu acht Kreuze sind also auf den vier Stimmzetteln möglich.

Kandidatinnen und Kandidaten

193 Personen bewerben sich am 12. September um eines der 50 Mandate im Kreistag – das sind 15 weniger als 2016. Die 51 Frauen und 142 Männer werden von acht Parteien und zwei Wählergemeinschaften aufgestellt. Die meisten Kandidaten (56) treten im Wahlbereich I an, der die Gemeinde Ganderkesee umfasst. In den Wahlbereichen II (Wildeshausen/Dötlingen/Harpstedt) und III (Hatten/Hude) sind es jeweils 50, im Wahlbereich IV (Großenkneten/Wardenburg) nur 37. In allen vier Wahlbereichen vertreten sind CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke und Freie Wähler. Die UWG hat für Großenkneten und Wardenburg keine Liste aufgestellt. Im Wahlbereich II gibt es zudem Bewerber der Christlich-Demokratischen Wählergemeinschaft (CDW) und der Liberal-Konservativen Reformer.

Zwei Namen stehen auf dem grünen Stimmzettel: Sabine Drees und Dr. Christian Pundt streben das Amt der Landrätin bzw. des Landrats an. Beide sind parteilos, Pundt wird jedoch von sieben der acht Parteien (außer AfD) im Kreistag unterstützt. Bei den Bürgermeisterwahlen treten in Wildeshausen und Harpstedt jeweils zwei, in Dötlingen drei, in Ganderkesee vier, in Hude fünf und in Hatten sechs Personen an.

Wählerinnen und Wähler

Wahlberechtigt sind im Landkreis Oldenburg mehr als 110000 Menschen ab 16 Jahre. Am 2. August, als die Kreisverwaltung die Zahlen an die Landeswahlleiterin meldete, waren es genau 110729 Frauen und Männer. Diese Zahl kann sich bis zum 12. September aber noch leicht verändern. Bei der letzten Kommunalwahl am 11. September 2016 durften kreisweit 107705 Personen wählen. 61147 (56,77 Prozent) machten damals von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Am 12. September dürfen es gern wieder mehr sein.

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden