LANDKREIS - Als eine der ersten Parteien im Landkreis hat die FDP ihre Liste für die Kreistagswahl am 11. September aufgestellt. Noch vor den Sommerferien soll das Wahlprogramm verabschiedet werden, teilte Kreisvorsitzender Niels-Christian Heins am Mittwochabend vor 51 wahlberichtigten Mitgliedern auf Gur Altona mit.
Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Ernst-August Bode (Ostrittrum), führt die FDP-Liste für den Bereich Wildeshausen/Dötlingen/Harpstedt an. In Ganderkesee ist dies Hans-Jürgen Hespe. Für den Bereich Wardenburg/Großenkneten steht Frank Freese auf Platz 1 und im Bereich Hatten/Hude Niels-Christian Heins. Dem neuen Kreistag nicht wieder angehören werden die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst (Harpstedt) und Imke Haake (Großenkneten). Sie verzichteten auf eine Kandidatur. Hier der Überblick: Wildeshausen/Dötlingen/Harpstedt: Ernst-August Bode, Lars Kosten, Elisabeth Akkermann, Malte Hoffrogge, Stephan Brandes, Ulrich Kammermeier-Gaber, Hatten/Hude: Niels-Christian Heins, Roland Arndt, Bärbel Käsbohrer, Marlies Pape, Dieter Suhrkamp, Pascal Buntrock, Edda Brandes, André Heinemann, Jens Betten, Rolf Renken, Wardenburg/Großenkneten: Frank Freese, Rolf Jessen, Heinz Siemer, Kora Heißenberg, Hans-Jürgen Bornhorn, Michael Feiner, Rainer Wilmsmann, Ganderkesee: Hans-Jürgen Hespe, Konrad Lübbe, Marion Daniel, Rainer Fortmann, Heiko Ackermann, Hilmer Poppe, Karin Neuhaus, Madeleine Fortmann, Günther Gerau, André Jonker, Karsten Scherschanski, Norman Dierks und Marion Vosteen.
Um sich von SPD und Grünen abzusetzen, regte Bode an, die FDP solle sich im Wahlprogramm für den Erhalt der Gymnasien in ihrer jetzigen Form aussprechen. Drei Gesamtschulen im Kreis, wie von der SPD gewünscht, würde den Bestand der Gymnasien „massiv gefährden“. Geringe Erfolgschancen gab der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Dürr der Klage des Landkreises auf Zulassung der IGS Harpstedt: „Das ist herausgeschmissenes Geld der Steuerzahler.“ Zugleich widersprach Dürr Behauptungen, bei der Zulassung der Oberschule mit Gymnasialzweig in Hude sei „getrickst“ worden.
