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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Laurenz hat Nase vorn

13.06.2017

Nun heißt es wieder warten: Noch 341 Tage bis zum nächsten Wildeshauser Gildefest. Am Samstagabend drückte der neue Kinderkönig Alexander Dünzelmann (11) den Knopf für das elektronische Uhrwerk der Gildeuhr auf der Westerstraße und startete damit den Countdown für das 615. Gildefest im kommenden Jahr. In Begleitung seiner Königin Anastasia Surmann (9), von Offizieren und dem Spielmannszug war Alexander vom Festzelt zur Westerstraße marschiert. Thomas Finkenzeller, jüngster Oberleutnant, hielt dort die Ansprache und rief dann den Kinderkönig zum Stellen der Uhr auf. Im Anschluss marschierte das Kinderkönigshaus zum Stellmacherplatz, um das Kinderschützenfest ausklingen zu lassen. Pfingsten wird 2018 ab Samstag, 19. Mai, gefeiert. Bis dahin müssen sich die Wildeshauser und ihre Gäste gedulden.

Das Gildefest wäre ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer kaum denkbar. So bedankten sich Gilde-Schatzmeister Siegbert Schmidt und Hans-Peter Goedeke, der den Ausschuss für Seniorenbetreuung leitet, am Rande des Seniorennachmittags im Festzelt ausdrücklich bei den Frauen der Offiziere und der Könige, die abermals gut 600 Senioren ehrenamtlich bedienten. Über 1200 Stück Kuchen und mehrere hundert Liter Kaffee wurden gereicht, um Hunger und Durst der Gäste zu stillen. Natürlich gab’s auch Bier im Zelt.

Beinahe sprachlos zeigte sich die neue Majestät der Gilde, Andreas Tonn, als er sich gemeinsam mit Schaffer Andreas Müller den gut 600 Senioren vorstellte. Tonn, hauptberuflich Schlachtermeister, verschmäht natürlich nicht ein gutes Stück Fleisch. Umso überraschter war der 41-jährige Unternehmer über den Fischkonsum während des Gildefestes – unter anderem beim Heringsessen am Pfingstmittwoch oder beim Katerfrühstück am Donnerstagmorgen. Auf jeden Fall eine gute Einstimmung auf das Schaffermahl im nächsten Jahr, wie König und Schaffer finden.

Seit einigen Jahren steht der „Känguru-Wettbewerb“ der Mathematik auf dem Stundenplan der Wallschule Wildeshausen. Diesmal beteiligten sich insgesamt 34 Jungen und 20 Mädchen aus den dritten und vierten Klassen der Grundschule. „Das war unsere zehnte Teilnahme an dem Wettbewerb“, so Mathe-Obfrau Julia Westendorf und Schulleiterin Roswitha Remmert. Beide konnten jetzt die Preise vergeben. Mit 107,50 von 210 möglichen Punkten wurde Laurenz Haupt Schulbester. Von bundesweit 139 733 Teilnehmern des vierten Jahrgangs landete er unter den besten 1600. Für den 1. Platz erhielt er ein Selbstbau-Mikroskop. Außerdem machte Laurenz den größten „Känguru-Sprung“: Er löste 20 Aufgaben in Folge richtig und bekam dafür ein T-Shirt. Bei den Viertklässlern auf Platz 2 landete Arthur Panchenko (85 Punkte). Dritte wurde Ruth Le (72,50). Bei den Drittklässlern siegte Phil Siegmann mit 72,50 Punkten. Platz 2 ging an Ceren Gürbüz (70), Platz 3 an Jonas Donnerbauer (68,75). Die durchschnittliche Punktzahl lag bei den dritten Klassen bei 52,3 und bei den vierten bei 62,7 Punkten.

Das kirchliche Fest „Trinitatis“ („Dreifaltigkeit“) feierten die Christen der Diakonie Himmelsthür und der ev.-luth. Kirchengemeinde Wildeshausen gemeinsam. Bei bestem Wetter leiteten Pastorin Dörte Hartung (Himmelsthür) und Pastor Lars Löwensen (Alexanderkirche) gemeinsam den Gottesdienst unter freiem Himmel. Ihr Thema: „Was wir voneinander sehen und wahrnehmen, und was wir darauf für ein Urteil fällen.“ Hartung hatte rosa und weiße Schaummäuse mitgebracht, die anschließend unter den Besuchern verteilt wurden. Für den musikalischen Rahmen sorgte ein Posaunenchor unter der Leitung von Axel Sartor.

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