Wenn das Moor mehr CO
In Mooren hat die Errichtung einer Windkraftanlage eine weitreichende Entwässerung zur Folge. Dadurch wird eine Mineralisierung des Torfkörpers gefördert, sodass vermehrt Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid freigesetzt werden. Bildlich beschrieben: Das Absacken des Moorbodens zeigt den Verlust von CO
Weiterhin kommt es durch die Folgen des Klimawandels zu immer extremeren Wetterereignissen. Naturnahe Moore helfen uns auch hier, indem sie als Schwammlandschaft agieren, zum Beispiel durch die Retention von Überschusswasser und dessen langsame Abgabe. Entwässern wir diese Flächen mit einem Fundament von tausenden Kubikmetern Beton für den Windpark, können sie ihre Regelungsfunktionen nicht mehr erfüllen.
Das Ziel der Kommunen Hude und Ganderkesee sollte es sein, Flächen wie das Hohenbökener Moor zu renaturieren. Denn unterm Strich ist es für uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler günstiger, als die Schäden von Hochwasser und Bränden zu bezahlen.
Windkraft? Ja, bitte! An natur- und landschaftsverträglichen Standorten.
