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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TRECKER-TREFF: 200 „Oldies“ tuckern nach Wildeshausen

04.09.2006

WILDESHAUSEN Gestern fand der vierte Trecker-Treff statt. Rund 200 Oldtimer waren in Wildeshausen zu sehen.

Von Frank Jacob WILDESHAUSEN - Das Gelände rund um die Raiffeisen-Warengenossenschaft in Wildeshausen verwandelte sich gestern in ein Mekka für Treckerliebhaber. Beim vierten Trecker-Treff, organisiert vom Trecker-Veteranen Club Lüerte, reihten sich Fendt, Deutz, Lanz, Ferguson, Hanomag und viele weitere Modelle der vergangenen 70 Jahre aneinander.

Knapp 200 Oldtimer-Zugmaschinen, angereist aus dem ganzen Nordwesten, waren bis zum Mittag bei Jurina Michelbrand angemeldet worden. Da zeigte sich auch Club-Vorsitzender Hans-Hermann Brengelmann zufrieden, obwohl die Aussteller- und Besucherzahlen der dritten Auflage von 2004 nicht ganz erreicht wurden.

Liebhaber historischer Trecker bekamen auf dem weitläufigen Gelände viel zu sehen. Zu den ältesten Modellen zählten etwa ein Lanz, Baujahr 1935, der Siegfried Deters aus Großenkneten gehört, ein MIAG (Baujahr 1939) von Walter Freye aus Sulingen und ein Normag aus dem Jahr 1937 vom Wildeshauser Heinrich Schröder.

Letzterer sei vor allem bei Ackerarbeiten auf feuchtem Boden ungeeignet gewesen, erinnerte sich Heinz Geerken aus Neerstedt, der 49 Jahre bei Landmaschinen Schröder in Wildeshausen tätig und an der Restaurierung des Normag beteiligt war. „Der Trecker war hinten zu schwer, und die Reifen waren zu schmal und zu klein“, so der Fachmann.

Neben den ausgestellten Zugmaschinen lockten auch diverse Vorführungen das Publikum an. Werner Müller und Otto Schwarzer demonstrierten wie bis in die 60er Jahre hinein gedroschen wurde: „Ein Fendt Farmer 2 treibt mit einem Lederflachriemen die Dreschmaschine an.“ Der Vereinsnachwuchs zeigte mit modernem Gerät das Pflügen auf einem Feld.

Ein buntes Angebot an Buden rundete den Trecker-Treff ab. Der Trecker-Veteranen Club servierte zudem selbst gebackenen Kuchen, und das Deutsche Rote Kreuz tischte Erbsensuppe auf.

Für das große Engagement dankte die stellvertretende Bürgermeisterin Wildeshausens, Christa Plate, den Mitgliedern des Clubs in ihrer Eröffnungsrede.

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