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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: 5300 Kilometer durch die Bundesliga

19.07.2017

Grüppenbühren /Bookholzberg „Es macht wieder Spaß“, sagt Stefan Buß, Trainer der männlichen A-Jugend der HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg. Jener Mannschaft, die Anfang Juni den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga schaffte. Seit einer Woche befindet sich das Team nun wieder in der Vorbereitung. Zunächst stehen drei bis vier Wochen lang Kondition, Spritzigkeit und Schnelligkeit auf dem Programm, anschließend folgt der praktische Teil mit den Spielkonzeptionen. „Alle ziehen mit und haben wieder Lust auf Handball“, freut sich Buß und fügt hinzu: „Die Pause tat gut.“

Abwechslung im intensiven Training

Dabei ändert sich in der Vorbereitung nicht viel. Aktuell schwitzen die Akteure vier bis fünf Mal pro Woche. „In der Saison reduzieren wir die Trainingseinheiten dann auf dreimal wöchentlich“, erklärt der Coach, der wieder gemeinsam mit Andreas Müller am Spielfeldrand steht. Doch: „Während der Saison müssen die Jungs zusätzlich zweimal ins Fitnessstudio“, betont er. „Das wird noch intensiver.“ Und: „Wir machen noch mehr alternatives Training, zum Beispiel Kickboxen, damit das Training nicht stumpf wird.“

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Dabei wird die neue Saison den Spielern einiges abverlangen. „Wir fahren rund 5300 Kilometer – das haben wir ausgerechnet“, sagt Buß mit Blick auf die Auswärtsspiele, die unter anderem nach Berlin, Potsdam, Flensburg oder Rostock führen. Dabei werde das Busunternehmen „Hutfilters Reisedienst“ aus Delmenhorst die A-Jugend samt Eltern und Fans fahren. Eine Gruppe von rund sieben Personen kümmere sich zudem um Sponsoren, Verpflegung und eventuelle Übernachtungen in Hotels, berichtet der Trainer.

Großer Kader für anstrengende Saison

Dabei bleibt beim Kader auch in der Bundesliga – fast – alles beim Alten: „Wir haben einen Neuzugang“, kündigt Buß an. Niklas Kowalcik habe dabei ein Doppelspielrecht, trete sowohl für die HSG Delmenhorst bei den A-Junioren in der Oberliga als auch für seine Mannschaft an. „Er kann überall im Rückraum eingesetzt werden.“ Insgesamt steht dem Trainer-Duo ein 17er-Kader zur Verfügung. „In dieser Liga braucht man einen großen Kader“, weiß Buß. „Es wird anstrengend.“

Damit die jungen Spieler für die neue Aufgabe gewappnet sind, stehen wieder viele Testspiele an – oftmals gegen Männerteams. „Das hat das Team auch im vergangenen Jahr voran gebracht“, meint der Coach. So geht es am Sonntag, 6. August, gegen die HSG Stuhr und am Freitag, 11. August, gegen den VfL Edewecht zur Sache. Weitere Begegnungen sind mit der SG Friedrichsfehn/Petersfehn und der A-Jugend vom TvdH Oldenburg geplant. „Die Jungs sollen in einen Spielrhythmus kommen“, sagt er. Siege oder Niederlagen seien in diesen Partien nebensächlich: „Ergebnisse zählen erst im ersten Punktspiel.“

Turnier in Emsdetten als Gradmesser

Ende August steht dann vom 25. bis 27. August das Turnier um den „32. Emsdettener Wanne – Saming-Cup“ an. Daran nehmen viele Teams aus der Bundesliga West und auch ein holländisches Team teil. „Das wird ein Messgrad um zu sehen, was Bundesliga ist“, weiß Buß, der auch die Gegner der kommenden Saison noch nicht einschätzen kann: „Man kennt die Mannschaften nicht – dafür gibt es aber Videoanalysen“, erklärt er.

THW Kiel als Gast beim ersten Heimspiel

Ernst wird es im ersten Spiel der neuen Saison – und da steht gleich eine weite Reise an: Am Samstag, 9. September, beginnt das Kapitel Bundesliga für die HSG beim TSV Sieverstedt. Rund 276 Kilometer von der Heimat entfernt. „Wir wollen jedes Spiel genießen und zeigen, dass wir auch Handball spielen können“, sagt der Trainer. Und blickt bereits der zweiten Partie entgegen. Denn am Sonntag, 17. September, empfängt die HSG den THW Kiel zum ersten Heimspiel. „Das wird gleich ein erstes Highlight“, freut sich Buß. „Mein Ziel ist es, die Jungs weiterzuentwickeln.“ Natürlich wolle sein Team jedes Spiel gewinnen, meint er. Doch: „Wir sind mit jedem Punkt, den wir holen, glücklich und schauen am Ende, wo die Reise hingeht.“

Ellen Kranz Reporterin / Reportage-Redaktion
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