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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Abschied mit Ständchen

10.08.2010

Eigentlich haben die Falkenburger Schützen das Königinnen-Frühstück nur erfunden, um die Frauenquote beim anschließenden Umzug zu erhöhen. Doch innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich daraus eine eigene Veranstaltung mit viel Charme entwickelt. Und so herrschte am Sonnabendmorgen reichlich Betrieb auf dem Hof der scheidenden Königin Marlies Lüschen. Sie bewirtete, unterstützt von den Adjutantinnen Angela Hillen und Meike Ahlers, an die 40 weibliche Mitglieder des Schützenvereins. Die revanchierten sich mit einem Ständchen nach der Melodie „Tür an Tür mit Alice“: ...ooh Marlies sei nicht traurig/ zehn Jahre sind schnell vorbei/da legen deine Hühner/noch so manches Ei/aber noch bist du uns’re Königin/Marlies.

Das Schützenfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, Vereinsmitglieder sozusagen vor versammelter Mannschaft auszuzeichnen – sei es für besondere Leistungen oder langjährige Mitgliedschaft. Diesmal konnten gleich 20 Mitglieder für Treue zum Verein geehrt werden. 25 Jahre dabei sind Hannelore Lambeck, Thomas Mannsholt, Klaus Poppe, Dieter Reising und Gerold Schmertmann. 1970 in den Schützenverein Falkenburg eingetreten sind Rolf Blankemeyer, Benno Fastje, Rolf Gillerke, Doris Havekost, Elfriede Schütte, Hans-Georg Strudthoff und Hanna Witte. Bereits ein halbes Jahrhundert gehören Ewald Kreye, Magnus Tönjes und Albert Witte dem Verein an. Auf die stolze Zahl von 60 Jahren Vereinszugehörigkeit können Herbert Gillerke, Ernst Heitmann, Kurt Klusmeier, Hans-Hermann Oetjen und Rudolf Struß (ovales Bild) zurückblicken.

Zu denjenigen, die sich in besonderer Weise im Verein engagiert haben, gehört Hannelore Lambeck. Sie füllt seit 18 Jahren das Amt des Schießmeisters aus und war zehn Jahre lang Leiterin der Damenabteilung. Ulrich Bande, der dem Verein seit 27 Jahren angehört, hat sich bereits seit 23 Jahren für die Kinder- und Schülerabteilung engagiert. Und Ralf Meyer, der vor 33 Jahren zu den Falkenburger Schützen stieß, hat 20 Jahre als Schießmeister hinter sich, abgesehen davon, dass er auch Oberschießmeister des Schützenbundes ist. Dessen Präsident Heino Brackhahn zeichnete das Trio mit der Ehrennadel in Bronze aus.

Sie hat am Spielfeldrand mitgefiebert und mitgelitten, hat bei Punktspielen die Daumen gedrückt, vor allem aber die Spielerinnen immer wieder zum Training angehalten, auch wenn deren Motivation mal wieder im Keller war: Rund zehn Jahre lang hat Inge Breithaupt die erste Damenmannschaft der HSG Hude/Falkenburg trainiert und dabei Höhen und Tiefen miterlebt. Höhepunkt war der Aufstieg in die Regionalliga im vorletzten Jahr. Ihm folgte die Rückkehr in die Oberliga. Nun will Inge Breithaupt sich auf andere Hobbys konzentieren. Ihr zu Ehren organisierten die Spielerinnen am Sonnabend ein Abschiedsturnier, an dem neben der aktuellen Mannschaft mit Nina Lampe, Andrea, Klahn, Hiske-Lena Jacobi, Inke Meyerholz, Manuela Mertens, Pia-Manuela Müller, Anja Mühlbach, Maike Gärtner, Michaela Cordes, Katrin Freese, Mareike Zetzmann und Sonja Cordes auch jene HSG-Handballerinnen teilnahmen, die unter Inge Breithaupt zuvor trainiert hatten. Dazu zählen Corinna von Lien, Sabine Alms, Sonja Düßmann, Silke Jehlicka, Birgit Ohlebusch, Sandra Stoffers, Rieke Meyerholz, Kerstin Breithaupt, Marlis Holste, Anke Wiese, Grete Logemann, Maren Schulenberg, Franziska Bohlken, Meike Kammler, Ingrid Johannes, Miriam Skormachowitsch, Meike Breithaupt, Marion Spreen, Margret Breithaupt, Silvia Hoffmann, Michelle Gerlach, Inge de Groot, Neele Osterthun, Frauke von Freeden, Anne Schmidt und Nadine Wagner. Beim Abschiedsturnier ging es alles andere als ernst zur Sache. Jeder Torschützin wurde von einem VIP-Betreuer ein Fläschchen mit einem „Zielwasser“ gereicht, Strafminuten wurden in Liegestütze umgewandelt. Inge Breithaupt hätte gern mitgespielt, war aber zur Untätigkeit auf der Bank verurteilt: Sie war unlängst beim Training auf einen Ball getreten und sich beim Sturz den rechten Arm zweimal gebrochen. Mit Inge Breithaupt wurden auch Gisa Meyerholz und Nicole Bähner verabschiedet, die beim Training assistiert hatten.

Viel Sport wurde am Sonntag auch beim TSV Ganderkesee getrieben: Zahlreiche Sparten stellten ihre Aktivitäten live vor. Dass Bewegung den Appetit fördert, ist bekannt, aber dass dies auch bei den Zuschauern wirkt, ist ungewöhnlich. Das reichlich bestückte Kuchenbüfett, für das sich etliche weibliche Vereinsmitglieder heftig ins Zeug gelegt hatten, war um 16 Uhr bis auf wenige Reste komplett verputzt worden. Auch der Vereinsvorsitzende Uwe Vogel hatte am Sonntag noch kräftig gearbeitet und beim Aufbau der Stände im Freigelände geholfen. Als er dann gegen 12 Uhr das Programm offiziell eröffnen sollte, eilte er zunächst schnell nach Hause, um die Arbeitskleidung abzulegen.

Der Moderator des Bobby-Car-Rennens kam bei dem Spektakel am Bookholzberger Bahnhof vom Regen in die Traufe – sprichwörtlich. Zuerst war es auf der Rennpiste so warm, dass sich Markus Weise bei laufender Moderation schnell sein bekanntes Jackett im 70er-Jahre-Stil auszog. Kurz darauf zogen über dem Bahnhofs-Gelände dunkle Wolken auf – und es begann zu regnen. Markus Weise suchte Schutz unter einem Zuschauer-Schirm. Auf trockenen Strohballen moderierte er weiter.

In den wenigen Pausen beim Bobby-Car-Rennen mussten die Fotografen mitunter selbst für Motive sorgen. Der Bookholzberger Fotograf Thorsten von Reeken, der auch häufig für die NWZ  im Einsatz ist, wurde von Markus Weise kurzerhand ins Programm eingebaut. Von Reeken und Weise probierten zusammen einen alten Feuerlöscher aus – für die Sicherheit war gesorgt.

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