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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Trainer König traut Mädchen großen Sprung zu

19.10.2017

Ahlhorn Sie sind bereits die einzigen Mädchen, die im Landkreis in der Bezirksliga spielen. Trainer Jens König traut seinen B-Juniorinnen vom Ahlhorner SV aber auch den ganz großen Sprung in den Profibereich zu. „Talente sind im Frauenfußball noch immer rar gesät. Wenn die Mädchen weiter so leistungsbereit sind, haben sie die Chance, vielleicht später einmal in der Bundesliga zu spielen“, weiß König um das Potenzial seiner Spielerinnen.

Das Trainerduo König/Frank Zender hat eine ganz besondere Truppe auf die Beine gestellt. Nach Unstimmigkeiten beim TV Cloppenburg waren zehn Mädchen vom Niedersachsenligisten aus dem Landkreis nach Ahlhorn gewechselt und fanden dort eine neue sportliche Heimat. Seitdem treten sie eine Spielklasse niedriger in der Bezirksliga an. Dort ist der Tabellenzweite in der laufenden Saison noch ungeschlagen und setzte sich zuletzt im Spitzenspiel gegen den SV Heidekraut-Andervenne mit 5:3 (2:0) durch.

„Wir freuen uns, wenn wir einen Gegner haben, der uns Paroli bietet“, betrachtet König spannende Duelle wie mit dem Bezirkspokalsieger als gewollte Herausforderung. Durch Tore von Lotte Hoppe (14. Minute) und Violetta Pflaum (29./50.) hatten die Ahlhornerinnen bei einem Gegentreffer von Ida Marx (46.) bereits 3:1 geführt.

Nach zwei individuellen Abwehrfehler kamen die Gäste aber durch Torjägerin Jule Krieger (55.) und Nele Segger (59.) urplötzlich zum 3:3-Ausgleich. „Unser Team hat da nicht die Köpfe in den Sand gesteckt, sondern gesagt: Jetzt erst recht – und noch mal zehn Prozent raufgelegt“, sagt König. Wieder Hoppe (65.) und Christin Hülskamp (69.) brachten mit ihren beiden Treffern die verdienten drei Punkte aufs Konto.

Der Erfolg und die Charakterstärke der ASV-Mannschaft haben sich bereits rumgesprochen. „Wir erwarten in dieser Woche einen Neuzugang aus dem Bundesligateam von Werder Bremen. Die Spielerin war dort unzufrieden und hat bei uns die richtige Perspektive gesehen“, schwingt bei König Stolz in der Stimme mit. Dadurch erhält seine Truppe, die bisher nur aus 14 Mädchen bestanden hatte, eine weitere Verstärkung.

„Wir haben eine sehr nette Mannschaft – das kommt an“, sieht König in der Homogenität seines Teams einen weiteren Pluspunkt. Gerade im Mädchenbereich komme es darauf an, dass die Spielerinnen sich untereinander verstehen, um Erfolg zu haben. Wichtig sei ihm vor allem, dass seine Mannschaft weiter zusammen Fußball spielen könne. „In Ahlhorn fühlen wir uns jetzt zu Hause. Die Spielerinnen haben ein gutes Niveau, und im Verein wird daran gearbeitet, die große Mädchensparte noch weiter auszubauen“, sagt König, dessen Team angetreten ist, um an die Spitze zu kommen.

Arne Jürgens Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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