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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorner schöpfen wieder Hoffnung

20.01.2020

Ahlhorn /Brettorf Die Faustballer des TV Brettorf haben den nächsten Schritt in Richtung DM-Teilnahme gemacht und ihr Heimspiel gegen den TK Hannover am Samstagnachmittag mit 5:1 gewonnen. Im Abstiegskampf klammert sich der Ahlhorner SV an den letzten Strohhalm: Nach der zu erwartenden Niederlage beim Spitzenreiter VfK Berlin folgte am Sonntag im Kellerduell bei der Berliner TS mit 5:0 der erhoffte Sieg. Dieser lässt beim ASV zumindest wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt aufkeimen.

TV Brettorf - TK Hannover 5:1 (4:11, 11:5, 11:8, 11:3, 14:12, 11:5). „Am Ende haben wir uns durchgemogelt“, sagte Brettorfs Aushilfscoach Tim Lemke, der noch einmal den im Urlaub weilenden Klaus Tabke vertrat. „Unter dem Strich zählt natürlich nur der Sieg, und bei einem 5:1 hat man eigentlich auch keinen großen Grund zum Klagen. Spielerisch hatte unsere Mannschaft aber noch Luft nach oben, es war sicherlich nicht die beste Leistung“, hielt Lemke nüchtern fest.

Die Brettorfer benötigten zunächst etwas Zeit, um in ihren Rhythmus zu finden. Das lag unter anderem daran, dass die Gäste im Angriff nicht wie erwartet mit Christos Michalakis aufliefen, sondern mit Merlin Sommer. „Damit war unsere Taktik zunächst etwas über den Haufen geworfen“, erklärte Lemke, dessen Team sich eigentlich auf die harten Schläge von TKH-Angreifer Michalakis eingestellt hatte. Stattdessen war es Sommer, der vor allem die Vorderleute des TVB mit vielen raffinierten Bällen beschäftigte. So ließen sich die Hausherren im ersten Satz überrumpeln und gerieten schnell mit 1:5 in Rückstand.

Ab dem zweiten Durchgang lief es dann aber immer besser bei Malte Hollmann, Hauke Rykena, Timo Kläner, Hauke Spille und Tom Hartung. Souverän gewannen sie die folgenden drei Sätze. Spannend wurde es letztendlich nur noch einmal im fünften Abschnitt, als der TVB in der Verlängerung sogar einen Satzball abwehren musste. Der Rest geriet zur Formsache für den Tabellenzweiten, der jetzt nur noch zwei Siege aus den verbleibenden vier Spielen benötigt, um das Ticket für die Deutsche Meisterschaft aus eigener Kraft zu lösen.

VfK 1901 Berlin - Ahlhorner SV 5:1 (11:5, 11:8, 11:1, 11:7, 6:11, 11:8). Der erste Teil des Berlin-Ausflugs endete für den Tabellenletzten mit der im Vorfeld fast schon eingeplanten Pleite. „In Berlin gegen VfK zu gewinnen wäre utopisch gewesen. Deswegen hatten wir uns im Vorfeld schon auf das zweite Spiel konzentriert und wollten ein paar Körner sparen“, meinte ASV-Spielertrainer Tim Albrecht zum Duell beim Spitzenreiter. Ohne Routinier Nils-Christopher Carl (privat verhindert) und Youngster Jan Hermes (zeitgleich mit der Ahlhorner A-Jugend im Einsatz) verkauften sich die Ahlhorner im Rahmen ihrer Möglichkeiten sogar noch ganz passabel. „Wir haben uns gut präsentiert und das Spiel mit Ausnahme des dritten Durchgangs sogar ausgeglichen gestaltet. Dass wir einen Satz gewonnen haben, war absolut verdient“, fand Albrecht.

Berliner TS - Ahlhorner SV 0:5 (10:12, 12:14, 6:11, 7:11, 6:11). Nach zuvor sechs Niederlagen hintereinander beendeten die Ahlhorner endlich ihren Negativtrend und holten beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zwei überlebenswichtige Punkte. Im Gegensatz zur 0:5-Pleite in der Hinrunde agierten die Ahlhorner diesmal von Anfang an sehr konzentriert. Mit Christoph Johannes und dem am späten Samstagabend per Zug nachgereisten Jan Hermes im Angriff sowie Mats Albrecht, Erik Grotelüschen und Tim Albrecht in der Abwehr zeigten die Gäste auch im weiteren Verlauf eine überzeugende Leistung. Dabei waren vor allem die guten Angaben von Johannes das erhoffte Erfolgsrezept. „Wir sind insgesamt sehr konsequent aufgetreten, während Berlin mit zunehmender Spieldauer und dabei gerade in den entscheidenden Phasen mehr Fehler gemacht hat“, sagte Tim Albrecht. „Es war eine gute Mannschaftsleistung, die Mut für den Saisonendspurt macht. Wir wollen den Schwung mitnehmen.“ Die Ahlhorner haben jetzt noch zwei Spiele vor sich, von denen sie wenigstens eins gewinnen müssen. „Wir schauen, was geht, wissen aber, dass wir dabei auch auf die Ergebnisse anderer Teams angewiesen sind“, blickt der Spielertrainer voraus.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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