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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Brettorfer beenden Saison auf Rang drei

01.07.2019

Ahlhorn /Brettorf Selten war ein Derby zwischen dem TV Brettorf und dem Ahlhorner SV in der 1. Faustball-Bundesliga der Männer so bedeutungslos wie am Sonntagnachmittag. Immerhin ging es wenigstens noch um den dritten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle, und diesen sicherten sich die Brettorfer mit einem 5:1-Heimsieg. Am Samstag waren beide Teams schon im Einsatz gewesen und hatten ihre Auswärtsspiele jeweils mit 1:5 verloren.

VfK 1901 Berlin - TV Brettorf 5:1 (11:9, 5:11, 11:8, 14:12, 12:10, 12:10). „Das Endergebnis klingt mit 1:5 zwar deutlich, doch an den Sätzen kann man schon sehen, dass wir uns mehr als ordentlich verkauft haben. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben“, resümierte TVB-Trainer Klaus Tabke nach dem Auswärtstrip in die Hauptstadt. Der Tabellenführer, der mit diesem Heimsieg den Staffelsieg in der Nord-Bundesliga perfekt machte, gewann den ersten Satz knapp. Anschließend gelang Brettorf direkt der Ausgleich. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes und aus Tabkes Sicht „sehr gutes“ Faustballspiel. Vor allem die Angreifer konnten sich immer wieder in Szene setzen und sehenswert punkten. Doch immer dann, wenn es drauf ankam, war es Berlins Schlagmann Lukas Schubert, der für den entscheidenden Unterschied sorgte. „Wir hatten zwar einige Satzbälle, konnten diese aber nicht mehr nutzen und uns somit für den starken Auftritt nicht weiter belohnen“, sagte Tabke und hielt fest: „Für meine junge Truppe gehören solche Spiele zum Lernprozess mit dazu.“

TSV Hagen 1860 - Ahlhorner SV 5:1 (11:7, 11:8, 12:10, 11:5, 7:11, 11:9). Trotz der schwierigen Bedingungen mit heißen Temperaturen und trockenem Boden sprach Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht von einem „guten Spiel“. Bei den Gästen stand Jan Hermes im Hauptangriff, der seine Sache ebenso ordentlich machte wie Erik Grotelüschen vorne rechts sowie Mats Albrecht, Andrej Macht und Tim Albrecht in der Abwehr. „Wir waren eigentlich immer dran, nur hat Hagen am Ende die entscheidenden Punkte gemacht“, berichtete der Spielertrainer. Er stellte im vierten Satz um und brachte Bundesliga-Debütant Marcel Wolters aus der zweiten Mannschaft in der Abwehr. „Er hatte sich seinen Einsatz durch viel Training und Fleiß erarbeitet“, erklärte Albrecht. Im fünften Durchgang belohnte sich Ahlhorn dann auch für seinen couragierten Auftritt und kam – jetzt mit Tim Albrecht am Schlag – zum Satzgewinn. Auch der sechste Abschnitt war umkämpft, ehe sich Hagen am Ende erneut etwas abgezockter zeigte. Die Westfalen machten damit den zweiten Tabellenplatz und die DM-Qualifikation klar.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 5:1 (11:7, 11:1, 12:14, 11:6, 11:8, 11:5). Die knapp 100 Zuschauer sahen zum Saisonabschluss ein Derby, das allenfalls auf mäßigem Bundesliga-Niveau stand. Beide Teams schonten sich allerdings trotz Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke nicht. „Die Spieler mussten die Zähne zusammenbeißen und sich quälen“, sagte TVB-Trainer Klaus Tabke, um dann zufrieden festzuhalten: „Unser Ziel war es, das Derby zu gewinnen und die Saison vernünftig abzuschließen – das haben wir geschafft.“ Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht störte sich hinterher weniger an der Niederlage an sich als an der Leistung seiner Truppe. „Das war eher semi“, meinte Albrecht.

Seine Mannschaft erwischte im ersten Satz zwar einen guten Start und führte bis zum 6:2, doch mit sieben Punkten hintereinander wendete Brettorf das Blatt. Noch heftiger kam es in Durchgang zwei: Wiederum machte Ahlhorn den ersten Punkt, dann spielte Brettorf seinen Gast mit elf Punkten in Folge an die Wand. Ahlhorn stellte anschließend um: Für Jan Hermes ging Tim Albrecht in den Angriff. Fortan lief es besser für den ASV, wenngleich es in der Schlussphase fünf Satzbälle brauchte, ehe der 1:2-Anschluss hergestellt war.

Nach der Satzpause – bei Brettorf kam Timo Kläner für Tom Hartung – ging zunächst wieder der ASV mit 6:3 in Führung, ehe der TVB wieder aufdrehte. Auch danach hatte das Team um das Brettorfer Angriffsduo Hauke Rykena/Malte Hollmann das Geschehen meistens im Griff, befreite sich auch aus den kniffligen Situationen und siegte am Ende auch in der Höhe verdient.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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