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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn und Brettorf               oben

05.11.2018

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn War für ein furioser Auftakt für das Landkreis-Trio in der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen: Der Ahlhorner SV und TV Brettorf starteten am Sonntag mit jeweils zwei Heimsiegen in die neue Hallensaison. Der SV Moslesfehn zog im direkten Duell mit Brettorf zwar den Kürzeren, trumpfte dafür aber mit einem 3:2 gegen Jahn Schneverdingen auf.

Ahlhorner SV - TSV Bardowick 3:1 (11:5, 11:4, 8:11, 11:5). In neuer Formation startete der ASV motiviert und kämpferisch in die erste Partie. Nach einem Leinenball unterliefen den Ahlhornerinnen kaum mehr Fehler, und Bardowick hatte Schwierigkeiten, mit der Angabe zu punkten. Noch besser lief es für die Gastgeber im zweiten Durchgang, in dem Nachwuchsspielerin Tokessa Köhler-Schwartjes ihren ersten Bundesligaeinsatz feiern durfte – mit Erfolg. Im folgenden Durchgang sollte sich das Blatt zunächst wenden. Einen 2:4-Rückstand konnte das Team von Trainerin Edda Meiners nicht mehr ausgleichen. Über ein 8:10 kam der ASV nicht hinaus, dann verwertete Nationalspielerin Michaela Gryzwatz den Satzball zum 1:2. Meiners mahnte anschließend ihre Spielerinnen, die Eigenfehler abzustellen. Diese Ansage zeigte Wirkung, und Imke Schröder punktete beim Stand von 2:3 fünf Mal in Folge. Jetzt ließen sich die Ahlhornerinnen nicht mehr von der Siegesspur abbringen und sicherten sich mit Unterstützung der lautstark anfeuernden Fans den ersten Saisonsieg.

Ahlhorner SV - TSV Schülp 3:0 (11:6, 11:5, 11:6). Ausgeglichen gestaltete sich zunächst der erste Durchgang in der Partie gegen den Aufsteiger TSV Schülp. Erst beim 4:4 waren es schließlich die Ahlhornerinnen, die sich mit einer Punkteserie zum 8:4 absetzten. Diesen Rückstand konnten die Schleswig-Holsteinerinnen nicht mehr aufholen. Erneut brachte Trainerin Edda Meiners im zweiten Satz Köhler-Schwartjes, die einmal mehr ihr Potenzial zeigte. Zwar lag Schülp zwischenzeitlich mit 5:4 in Führung, doch anschließend gelang den Gästen kein Punkt mehr. Anders als im vorherigen Spiel ließ Ahlhorn nun keinen Zweifel mehr erkennen, wer als Sieger vom Platz gehen würde.

„Wir haben uns sehr gut auf die neue Situation eingestellt und Selbstvertrauen gewinnen können. Es hat großen Spaß gemacht, und wir freuen uns über diesen erfolgreichen Saisonstart“, lobte Janna Köhrmann ihr Team.

TV Brettorf - Jahn Schneverdingen 3:0 (11:6, 11:2, 11:5). Nachdem sie während der Vorbereitung bei drei Turnieren ihr Potenzial bereits angedeutet hatten, riefen die Brettorferinnen es nun beim Punktspielstart voll und ganz ab. Gegen das neu formierte und weiter verjüngte Team aus Schneverdingen zeigte die Mannschaft von TVB-Trainer Pascal Osterheider in allen drei Sätzen eine überzeugende Vorstellung. Allerdings schien der Gegner auch noch nicht richtig wach zu sein, denn der TV Jahn nutzte seine Möglichkeiten zu keiner Zeit. Vor allem im zweiten Satz war der TVB klar überlegen.

Jahn Schneverdingen - SV Moslesfehn 2:3 (9:11, 11:7, 12:10, 7:11, 8:11). „Gegen die junge Mannschaft aus Schneverdingen kann es schnell gefährlich werden, die haben nichts zu verlieren“, meinte SVM-Trainer Till Oldenbostel. So erwischte Moslesfehn zwar einen guten Start, ließ die Zügel aber ebenso schnell schleifen, was vom Gegner aus der Lüneburger Heide direkt bestraft wurde. Schneverdingen sicherte sich die Sätze zwei und drei und lag somit plötzlich in Führung. „Zum Glück haben wir uns nach dem Satzrückstand gefangen und wieder Faustball gespielt“, berichtete Oldenbostel. Die bereits im zweiten Satz eingewechselte Sabine Grüning leistete sich im Angriff kaum noch Fehler, und auch die Abwehr mit Marleen Schmertmann, Kathrin von der Pütten und Michele Werth stand sicher. Da sich Grüning und Marisa Meyer im Angriff hervorragend ergänzten, riss der SVM das Spiel wieder an sich und behielt auch im entscheidenden fünften Satz souverän die Oberhand.

TV Brettorf - SV Moslesfehn 3:1 (10:12, 11:6, 11:6, 11:7). „Am Ende war es für uns etwas schade, aber irgendwie auch das erwartete Ergebnis – Brettorf ist für mich der Anwärter Nummer eins auf die Nordmeisterschaft“, sagte SVM-Coach Oldenbostel. Vor allem Schlagfrau Laura Marofke machte im TVB-Dress ein ganz starkes Spiel gemacht. „Wenn das Zuspiel auf der Leine lag, konnten wir gegen ihre Bälle nichts ausrichten“, so Oldenbostel anerkennend. Mal mit kurzen unerreichbaren Bällen, mal mit hart geschlagenen Angriffen – gegen Marofke war kein Kraut gewachsen. Da die Abwehr ebenfalls eine solide Leistung abrief, Laura Cording mit präzisen Zuspielen überzeugte und Karen Kläner vorne rechts gewohnt stark besonders bei kurzen Bällen agierte, gewannen die TVB-Frauen das Derby verdient.

„Wenn wir Brettorf schlagen wollen, müssen wir in Höchstform sein. Das war leider nur im ersten Satz der Fall“, konstatierte Oldenbostel. „Trotz der Niederlage war es ein zufriedenstellender Auftakt. Wir haben gegenüber den Turnieren eine klare Leistungssteigerung gezeigt.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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