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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn weiter mit weißer Weste

21.01.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Souveräne Siege: Die Faustballer des Ahlhorner SV und TV Brettorf haben in der 1. Bundesliga Nord zwei souveräne 5:0-Erfolge eingefahren. Der SV Moslesfehn musste sich dagegen beim amtierenden Deutschen Hallenmeister in Berlin im Entscheidungssatz geschlagen geben.

VfK Berlin - SV Moslesfehn 5:4 (8:11, 12:14, 11:9, 11:7, 6:11, 11:5, 11:1, 6:11, 11:5). Bereits im Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Bodo Würdemann eine gute Leistung gezeigt – in Berlin war der SVM dem ersten Sieg beim VfK seit Januar 2007 ganz nah. Damals hatte der Coach selbst noch auf dem Feld gestanden und für die Entscheidung gesorgt, nun verfolgte er die Begegnung von der Seitenlinie. Und er sah, wie seine Mannschaft stark in die Partie fand.

„Wir haben die ersten beiden Sätze hochverdient gewonnen“, sagte Würdemann. Danach stellten die Gastgeber in der Defensive um, gewannen den umkämpften dritten Durchgang. „Wir hatten die Chance, 3:0 zu führen“, ärgerte sich der SVM-Trainer über die verpasste Chance. Berlin gelang im Anschluss der 2:2-Ausgleich, ehe die Gäste wieder vorlegten. „Es ging hin und her, beide Teams haben alles gegeben.“

Und auch als der VfK mit einem deutlichen 11:1 mit 4:3 in Führung ging, kämpfte sich das Tabellenschlusslicht aus dem Landkreis noch einmal zurück, erzwang den Entscheidungssatz. „Hier sind wir dann ganz schlecht gestartet, lagen beim Seitenwechsel 1:6 zurück“, berichtete Würdemann. Diesen Rückstand konnte seine Truppe nicht mehr aufholen und musste die achte Niederlage im neunten Spiel hinnehmen.

Trotzdem trat Würdemann mit einem guten Gefühl die Rückreise in den Landkreis an. „Es war intensiv und hat Spaß gemacht. Und wir haben eine deutliche Leistungssteigerung zu den Begegnungen im vergangenen Jahr gezeigt. Das macht Hoffnung für die nächsten Spiele.“

VfL Kellinghusen - Ahlhorner SV 0:5 (4:11, 9:11, 10:12, 5:11, 6:11). Der Ahlhorner SV marschiert weiterhin alleine an der Tabellenspitze der Liga. Auch der Tabellenzweite VfL Kellinghusen, der ohne U-21-Nationalspieler Rouven Kadgien antrat, konnte dem Ligaprimus nicht im Ansatz gefährlich werden.

Den Grundstein für den deutlichen 5:0-Erfolg legte dabei die Ahlhorner Abwehr. „Dort haben wir eine wirklich überzeugende Leistung gezeigt“, berichtete Christoph Johannes, Mannschaftsverantwortlicher des ASV. Mats Albrecht und Erik Grotelüschen, die das Auswärtsspiel am Wochenende zuvor in Hagen noch verpasst hatten, standen in der Startformation und ließen, gemeinsam mit Tim Albrecht, kaum Punkte der Hausherren zu.

Das änderte sich auch nicht, als Andrej Macht und Paul Barklage im Laufe der Begegnung eingewechselt wurden. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, am Ende aber auch von den Kellinghusener Fehlern profitiert“, sagte Johannes. Die verhinderten gerade in den letzten zwei Sätzen, dass es noch einmal hätte spannend werden können. Somit wächst der Vorsprung der Blau-Weißen auf die Konkurrenz auf sechs Punkte an – die zwölfte DM-Teilnahme in Folge ist somit nur noch Formsache.

TV Brettorf - SV Armstorf 5:0 (11:8, 11:4, 11:3, 11:8, 11:6). Mit einer souveränen Vorstellung in eigener Halle feierte der TV Brettorf seinen fünften Saisonsieg. Dabei startete die Partie gegen den abstiegsbedrohten SVA ausgeglichen. TVB-Coach Klaus Tabke hatte mit Hauke Rykena, Vincent Neu, Hauke Spille, Tom Hartung und Marcel Osterloh die komplette ehemalige A-Jugend aufs Spielfeld geschickt, bei der Spille mit 19 Jahren der älteste Spieler war.

Beim 7:7 nahm Trainer Tabke eine Auszeit. „Wir haben bis dahin viel zu sehr über die Abwehrpositionen gespielt, es kaum über die Angreifer probiert“, erklärte er. Das habe er in der Auszeit angesprochen – sein Team setzte die Vorgaben direkt um, gewann nach dem ersten Satz auch die Abschnitte zwei und drei. Nach der zehnminütigen Pause fand der TVB dann wieder nur schwer in die Partie. „Es gab zu viele Nachlässigkeiten, die verhindert haben, dass wir uns absetzen konnten“, berichtete Tabke. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als die Brettorfer einen 4:2-Vorsprung noch aus der Hand gaben.

Doch nach einer weiteren Auszeit von Tabke fingen sich die Schwarz-Weißen und machten den verdienten Sieg perfekt. „Gerade Vincent Neu und Hauke Rykena haben ihre Sache im Angriff richtig gut gemacht“, lobte Tabke. „Sie haben sehr clever gespielt und damit unseren Sieg perfekt gemacht.“

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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