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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball: Die Nummer eins im Norden

28.01.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Die Faustballer des Ahlhorner SV setzen ihren Siegeszug in der 1. Bundesliga Nord unbeirrt fort. Nach den nächsten beiden Siegen am Wochenende bei TK Hannover (5:2) und gegen TSV Hagen (5:1) führen die Ahlhorner nicht nur die Tabelle mit einer weiterhin makellosen Bilanz von nun 22:0 Punkten an, sondern haben sich auch vorzeitig für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Mannheim (16./17. März) qualifiziert. „Wir werden die Hotelzimmer heute noch buchen“, kündigte ASV-Spieler Tim Albrecht am Sonntag nach dem Heimsieg gegen Hagen an. Auch der TV Brettorf, der am Freitagabend das Derby beim SV Moslesfehn locker mit 5:0 gewann, wäre nach aktuellem Stand als Tabellendritter bei der DM dabei. In eine ganz andere Richtung geht es hingegen für die Moslesfehner, die am Sonntag auch ihr Auswärtsspiel gegen den SV Armstorf verloren (2:5) und nun kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt haben.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 0:5 (7:11, 7:11, 6:11, 4:11, 3:11). Die Gastgeber hatten sich zwar einiges vorgenommen, am Ende nahmen aber die favorisierten Brettorfer wie schon im Hinspiel mit 5:0 beide Punkte im Schnellverfahren mit. „Brettorf war sehr stark“, lobte SVM-Trainer Bodo Würdemann den Auftritt der Gäste. „Sie haben gute Angaben geschlagen und viel Druck ausgeübt. Wir haben leider in jedem Satz eine Schwächephase gehabt, und diese hat Brettorf eiskalt ausgenutzt“, berichtete er weiter.

Bereits ab dem dritten Satz nutzte Brettorfs Coach Klaus Tabke die klaren Verhältnisse und wechselte munter durch, so dass alle Spieler zum Einsatz kamen. „Auch dadurch kam kein Bruch ins Spiel, es war eine gute Leistung von uns“, resümierte TVB-Zuspieler Hauke Spille zufrieden.

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TK Hannover - Ahlhorner SV 2:5 (11:8, 6:11, 4:11, 9:11, 11:8, 7:11, 9:11). Ohne Sören Dahms und mit einem angeschlagenen Christoph Johannes im Angriff reichte dem Tabellenführer eine solide Leistung zum Sieg. „Hannover hat uns phasenweise ganz schön unter Druck gesetzt, wirklich gefährdet war der Sieg aber nie“, sagte Tim Albrecht. Seine Mannschaft steigerte sich nach dem Satzrückstand und drehte die Partie zum 3:1. Weil Christoph Johannes – auch im Hinblick auf die Doppelbelastung an diesem Wochenende – seine Kräfte einteilen musste, arbeitete der Hauptangreifer des ASV häufig mit platzierten anstatt mit kraftvollen Schlägen. Hannover kam zwar noch einmal auf 2:3 heran, doch danach spielte Ahlhorn seine individuelle Überlegenheit aus und siegte verdient.

Ahlhorner SV - TSV Hagen 5:1 (11:3, 10:12, 11:7, 11:7, 11:8, 11:5). Beiden Teams steckte bereits ein Spiel vom Vortag in den Knochen, wobei die Westfalen für ihren 5:4-Erfolg (nach 1:4-Rückstand) in Berlin über die volle Distanz gehen mussten. Ahlhorn begann zunächst sehr stark, gewann den ersten Satz nach ausgeglichenem Beginn (3:3) mit acht Punkten in Folge. Abschnitt zwei holte sich der TSV in der Verlängerung und lag auch im dritten Durchgang, angeführt von Angreifer Florian Kutscher, bis zum 7:6 vorne. Danach aber drehte der ASV richtig auf. In der Abwehr ließen Mats Albrecht, Paul Barklage und Andrej Macht kaum noch einen Ball passieren, vorne punkteten Christoph Johannes und Tim Albrecht immer wieder sehenswert. Dass sie im sechsten Satz auch einen 3:7-Rückstand noch zu ihren Gunsten drehten, unterstreicht das große Selbstvertrauen beim Spitzenreiter. „Da passte alles zusammen“, so Tim Albrecht.

SV Armstorf - SV Moslesfehn 5:2 (7:11, 11:6, 7:11, 11:9, 11:7, 11:5, 11:5). Ein Sieg im Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten hätte dem SVM noch einmal Hoffnung geben können – doch es war wie so oft schon in dieser Saison. „In den entscheidenden Momenten machen wir einfach den Sack nicht zu“, bemängelte Trainer Würdemann. Nach einem sehr guten Start führte Moslesfehn im vierten Durchgang mit 8:5 und hatte die Chance, nach Sätzen mit 3:1 in Führung zu gehen. Doch Armstorf konnte den Spieß noch zum 11:9 umdrehen. „Das war ärgerlich, und danach sind wir immer unsicherer geworden“, sagte der SVM-Trainer und fügte hinzu: „Wir müssen realistisch sein: Der Klassenerhalt ist nicht mehr machbar.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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