• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fernduell um zweiten Tabellenplatz

29.06.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Das Saisonfinale in der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen wird an diesem Sonntag noch einmal richtig spannend: In einem Fernduell duellieren sich der Ahlhorner SV und der TV Brettorf um den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Kellinghusen am 31. August/1. September berechtigt. Theoretisch könnte sich auch noch der aktuell auf Platz vier liegende SV Moslesfehn in die Rangelei um Position zwei einmischen. Jedoch werden die Chancen des SVM durch zwei Verletzungen relativiert. Das Landkreis-Trio muss an diesem Sonntag, 30. Juni, auswärts antreten. Spielbeginn auf allen Plätzen ist um 11 Uhr.

Ahlhorner SV (2. Platz, 20:8 Punkte, 34:21 Sätze)

Der Papierform nach gehen die Ahlhornerinnen als aktueller Tabellenzweiter mit der besten Ausgangssituation ins Rennen. Allerdings zeigt sich das Team um Zuspielerin Janna Köhrmann im Vorfeld eher skeptisch. „Es wird jetzt sehr schwer für uns“, erklärt Köhrmann. Ihre Mannschaft muss in Schneverdingen zunächst gegen den Tabellenfünften Bayer Leverkusen und anschließend gegen Spitzenreiter TV Jahn Schneverdingen antreten. „Wir müssen voraussichtlich beide Spiele gewinnen, wenn wir davon ausgehen, dass auch Brettorf zwei Siege holt“, sagt die Ahlhornerin und hat dabei auch das Satzverhältnis der beiden Rivalen vor Augen. Momentan steht der ASV zwei Punkte und zwei Sätze besser da als der TVB. „Es wird schwierig, die Tabelle sowie die gesamte Konstellation auszublenden“, sagt Köhrmann. Zudem dürfte im ASV-Lager der Ärger über das vergangene Wochenende, als man beim Doppelspieltag zwei Niederlagen in vier Spielen kassierte, noch immer nicht ganz verflogen sein.

Angriff muss sich steigern

„Dass es jetzt noch einmal so spannend wird, hätten wir uns natürlich nicht gewünscht“, erklärt die ehemalige Nationalspielerin und fügt hinzu: „Wir waren letzten Sonntag einfach nicht gut!“ Vor allem im Angriff müsse sich das Team, das in kompletter Besetzung antreten kann, wieder steigern.

TV Brettorf (2. Platz, 18:10 Punkte, 30:19 Sätze)

In der Verfolgerrolle fühlen sich die Brettorferinnen sehr wohl. „Schön, dass es tatsächlich noch einmal spannend wird“, strahlt TVB-Trainerin Rieke Schwarze. Dafür sorgte ihr Team vor einer Woche selbst, als es die Patzer des ASV schonungslos ausnutzte und mit der Optimalausbeute von acht Punkten den Anschluss zum Tabellenzweiten herstellte. „Jetzt schauen wir nur auf auf. Wir wollen die Saison für uns perfekt abschließen – das machen wir mit zwei Siegen“, blickt Schwarze auf die Spiele in Kellinghusen gegen DM-Gastgeber SV Kellinghusen sowie den Nachbarn SV Moslesfehn. Für beide Duelle beziffert sie die Chancen mit 50:50.

Respekt vor Gegnern

„Moslesfehn ist kämpferisch stark“, weiß die TVB-Trainerin. Auch vor Kellinghusen hat sie Respekt, wenngleich der VfL auf Rang sechs (12:16 Punkte) hinter den Erwartungen geblieben ist. „Kellinghusen hat den Heimvorteil und wird sich vor der DM gerade vor den eigenen Zuschauern noch einmal beweisen wollen“, glaubt Schwarze. Auch sie kann mit ihrer Bestbesetzung die Fahrt nach Schleswig-Holstein antreten.

SV Moslesfehn (4. Platz, 16:12 Punkte, 30:24 Sätze )

Für die Mannschaft vom Küstenkanal hat der Blick nach oben in der Tabelle nicht mehr die höchste Priorität – auch wenn die DM-Teilnahme rechnerisch noch möglich ist. Zwei eigene Siege gegen Kellinghusen und Brettorf sind dabei ebenso Grundvoraussetzung wie zwei Niederlagen der Ahlhornerinnen. „Ich denke aber, dass wir es nicht mehr zur DM schaffen“, prophezeit SVM-Trainer Till Oldenbostel, wenngleich die Saison bislang schon verrückt genug gelaufen ist, dass selbst ein Szenario mit Moslesfehn als Tabellenzweiter in der Abschlusstabelle nicht ausgeschlossen werden kann.

Julia Graue unterstützt

Allerdings wird die Angriffslust des SVM durch zwei Verletzungen getrübt. Neben Marisa Meyer droht auch noch Marleen Schmertmann am Sonntag auszufallen. „Sie hat sich im Abschlusstraining das Knie geprellt“, sagt Oldenbostel und bangt um den Einsatz der Abwehrspielerin. Als Ersatz wird auf jeden Fall Julia Graue mitfahren und das Team unterstützen. „Im Derby gegen Brettorf sind wir immer motiviert. Kellinghusen wird wohl auch eine Frage der Tagesform. Wir wollen konzentriert spielen, für einen fairen Wettbewerb sorgen und das Bestmögliche rausholen“, blickt Oldenbostel auf den letzten Spieltag voraus.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2710
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.