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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landkreis-Trio schlägt erstklassig auf

03.05.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Die Vorfreude steigt, an diesem Wochenende kann es wieder losgehen. Nach Wochen der Vorbereitung im Training und bei Turnieren steht für die Faustballer der 1. Bundesliga Nord der Männer an diesem Samstag der erste Spieltag der Feldsaison an. Mit dem Ahlhorner SV, TV Brettorf und SV Moslesfehn sind drei Mannschaften aus dem Landkreis vertreten.

Sie alle treten – in dem seit der vergangenen Feldsaison eingeführten Modus – zunächst in einer einfachen Runde Jeder-gegen-Jeden an. Nach den ersten sieben Spielen kämpfen die vier besten Teams in der Meisterrunde um die DM-Tickets. Die vier weiteren Mannschaften spielen die beiden Absteiger aus.

Ahlhorner SV

Welch eine souveräne Bundesliga-Saison: Mit einer ansprechenden Leistung hatte sich der ASV schon lange vor dem letzten Spieltag die Nordmeisterschaft und damit das DM-Ticket für Mannheim gesichert. Als die Medaillen vergeben wurden, waren die Blau-Weißen aber erneut nicht dabei. Wie im Vorjahr reichte es „nur“ zu Rang vier. Das Saisonfazit war dennoch positiv, „es lief besser als erwartet“, sagt Tim Albrecht.

Zur neuen Saison hat sich nun Sören Dahms als Spieler und Teil des Trainer-Trios verabschiedet. Tim Albrecht und Christoph Johannes werden sich den Job als Spielertrainer also untereinander aufteilen. Dazu wird Abwehrmann Erik Grotelüschen aufgrund einer Sprunggelenkverletzung die ersten Ligaspiele wohl pausieren müssen. Dafür wollen die Ahlhorner ihren Jugendspieler Jan Hermes mehr in das Team einbinden.

Trotz der durchaus positiven Hallensaison gibt das Team kein konkretes Saisonziel aus. Im Feld, so glauben die Ahlhorner, werden andere Teams ihre Stärken ausspielen können und sie sicherlich mehr unter Druck setzen. Daher zählt zunächst der Klassenerhalt. „Die Liga ist auf dem Feld sehr ausgeglichen und insgesamt noch stärker als in der Hallensaison“, glaubt Albrecht. Zur Vorbereitung nahm der ASV traditionsgemäß am TKH-Turnier teil – ließ mit Platz fünf aber noch etwas Luft nach oben.

TV Brettorf

Der Generationswechsel in Brettorf scheint geglückt: Nachdem bereits vor einem Jahr auf dem Feld ein stark verjüngtes Brettorfer Team in der 1. Bundesliga auflief, wiederholte sich dies nun auch in der Halle. Und was sich mit einem ordentlichen Platz sechs bereits in der vergangenen Feldsaison angekündigt hatte, setzte sich auch unter dem Hallendach fort: Hier bewies das junge TVB-Team, dass es bereits mit den besten Clubs der Nordstaffel mithalten kann. Die Schwarz-Weißen zeigten Nervenstärke, schafften mit Platz zwei sogar die DM-Qualifikation. Hier setzte es dann gegen den TSV Pfungstadt und den späteren Bronzemedaillengewinner TV Käfertal zwei Niederlagen. Gegen den TVK, gegen den die Brettorfer sogar einen Matchball hatten, fehlte nicht viel, und das Team von Trainer Klaus Tabke wäre ins Halbfinale eingezogen.

Nach dem überraschenden Erfolg in der Halle werden die Ziele für die Spielzeit unter freiem Himmel nun wieder etwas zurückgesteckt. Das Team bleibt weitestgehend unverändert – verletzungsbedingt wird Coach Tabke aber zunächst auf Angreifer Vincent Neu, der nach seinem Mittelhandbruch langsam das Training wieder aufnimmt, sowie Abwehrspieler Marcel Osterloh (Bandscheibenvorfall) verzichten müssen. Timo Kläner musste beim TKH-Turnier noch aussetzen – will zum ersten Bundesligaspiel gegen die Berliner Turnerschaft aber auf das Feld zurückkehren. Nachrücken wird deshalb Moritz Cording, der bereits vor einem Jahr erste Bundesliga-Erfahrung sammeln konnte. Als Ziel hat sich der TVB einen Mittelfeldplatz in der Liga vorgenommen. „Natürlich hätten wir nichts dagegen, wenn so so läuft wie in der Halle. Aber auch angesichts der starken Konkurrenz wird es sehr schwer, das zu wiederholen“, sagt Tabke.

SV Moslesfehn

Den nächsten Anlauf in der 1. Bundesliga Nord wagt der SV Moslesfehn. Seit 2014 jubelten die „Mossis“ bisher fünfmal über den Aufstieg ins Faustball-Oberhaus, mussten in vier Fällen aber den direkten Wiederabstieg verkraften. So auch in der vergangenen Hallensaison, als man mit Ambitionen auf den Klassenerhalt startete, im Saisonverlauf aber im ohnehin schon sehr dünn besetzten Angriff verletzungsbedingte Ausfälle verkraften musste. Nun also versucht es das Team von Trainer Bodo Würdemann mit Anlauf Nummer fünf.

Personell hat sich dabei nichts getan. Die Last im Angriff wird in der Feldsaison auf Florian Würdemann und Julian Lübbers verteilt. Dazu kommt die eingespielte Defensivreihe um Kapitän Pascal Töllner, Dominik Lübbers, Jannik Büsselmann, Stephan Harms und Nils Knickelbein. Sie haben sich fest vorgenommen es besser zu machen als in der Feldsaison 2017. Denn da musste der SVM mit 0:28 Punkten absteigen.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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