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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nur Moslesfehn hat Planungssicherheit

03.11.2018

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn In der 1. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen könnte die an diesem Wochenende beginnende Hallensaison so spannend wie schon lange nicht mehr werden. Einen echten Favoriten auf die Nordmeisterschaft gibt es nicht – ebenso wenig Kandidaten auf den Abstieg. Mit dem Ahlhorner SV, dem SV Moslesfehn und dem TV Brettorf ist hier genauso wie bei den Männern ein heimisches Trio aus dem Landkreis im Oberhaus vertreten. Die Deutsche Meisterschaft, für die sich neben dem Ausrichter noch zwei weitere Nordteams qualifizieren, findet am 9. und 10. März 2019 in Hundsmühlen in der Sporthalle Am Querkanal statt. Die Moslesfehnerinnen werden als Gastgeber sicher dabei sein – ob sich auch Brettorf und Ahlhorn qualifizieren, dürfte eine interessante Frage werden.

SV Moslesfehn

Nach einer schwachen Feldsaison (Rang sechs) nehmen sich die Moslesfehnerinnen für die Hallenrunde wieder wesentlich mehr vor. Fest steht bereits: Das DM-Ticket haben sie auf jeden Fall in der Tasche. Als Gastgeber der nationalen Titelkämpfe können sie somit ihren Fokus ganz auf den Saisonhöhepunkt ausrichten. Dennoch ist das Ziel, mit unverändertem Kader auch aus eigener Kraft die DM-Qualifikation zu schaffen. Um möglichst auch zu Saisonbeginn bereits in Form zu sein, nahm Moslesfehn gleich an drei Vorbereitungsturnieren in Bardowick, Brettorf und Essel teil. Auch die ersten Ligaspiele führen den SVM nach Brettorf, wo am Sonntag (ab 11 Uhr) mit dem weiter verjüngten, aber durch die Abgänge von Aniko Müller und Theresa Schröder auch etwas geschwächten TV Jahn Schneverdingen sowie den Gastgeberinnen gleich zwei echte Gratmesser warten.

Ahlhorner SV

Die in den vergangenen Jahren stets erfolgsverwöhnten Ahlhornerinnen stehen in dieser Saison vor einer neuen Aufgabe. Nachdem sowohl Isabella Lucchin als auch Pia Neuefeind alte oder neue Wege eingeschlagen haben, sind die Blau-Weißen in der Offensive zum Handeln gezwungen. Fündig wurde Trainerin Edda Meiners in Nachwuchsspielerin Tokessa Köhler-Schwartjes, die in der Feldsaison in der zweiten Mannschaft des ASV in der 2. Bundesliga Nord auflief und nun in ihre erste Saison im Bundesligakader geht. Einmal mehr gilt es nun für das Meiners-Team zu beweisen, wie sich erfolgreiche Jugendarbeit auszahlen kann. Der Fokus liegt dabei einzig und allein auf dem Ligabetrieb, denn erstmals seit 2015 ist Ahlhorn in der Halle nicht auf europäischer Bühne vertreten. Ein konkretes Saisonziel haben die ASV-Frauen vor dem Ligastart an diesem Sonntag (11 Uhr) in eigener Halle gegen den TSV Bardowick und TSV Schülp nicht ausgegeben. Abteilungsleiter Ulrich Meiners betont derweil, dass es „zunächst einmal nur um den Klassenerhalt“ geht. Auch wenn die Defensive zusammengeblieben ist, sei der Umbruch im Angriff doch sehr groß. Dem ASV droht somit, erstmals seit elf Jahren eine Hallen-DM zu verpassen. Andererseits ließen die Ahlhornerinnen aber mit ihrem Turniersieg in Brettorf vor zwei Wochen schon einmal aufhorchen, was die Spannung vor dem Ligastart nur erhöht.

TV Brettorf

Nach der DM-Teilnahme in der Halle Anfang des Jahres endete die Feldsaison für die TVB-Frauen auf Rang fünf. Jetzt heißt es nach vorne zu blicken: Pascal Osterheider, der nach seiner Premiere auf dem Feld auch in der Halle als Trainer zur Verfügung steht, peilt eine ähnlich erfolgreiche Saison wie vor einem Jahr an. Damals schaffte es der TVB, sich erstmals für die Deutschen Meisterschaften der Frauen zu qualifizieren. Veränderungen gibt es im Kader nur eine. Nachdem Rika Meiners im Sommer das Team, trotz der angekündigten Pause, bedingt durch Verletzungen einiger Spielerinnen kurzfristig verstärkte, steht sie in dieser Spielzeit nicht zur Verfügung. Somit wird der Coach, neben den etablierten Spielerinnen, immer wieder auf Kräfte aus der zweiten und dritten Mannschaft setzen. Da der TVB – auch durch Hallenspezialistin Laura Marofke im Angriff – deutlich stärker einzuschätzen als auf dem Feld, ist es nicht auszuschließen, dass Brettorf erneut den Sprung in die Top-3 der Nord-Bundesliga schaffen kann.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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