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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ohne Satzverlust zum DM-Titel

18.09.2018

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Ein goldener Medaillenregen ging am Wochenende auf die Faustballer aus dem Landkreis Oldenburg nieder: Sowohl die weibliche Jugend U 14 des Ahlhorner SV als auch die Frauen 30 des SV Moslesfehn wurden in Schleswig-Holstein Deutscher Meister im Feldfaustball. Die tolle Bilanz krönten die Schülerinnen des TV Brettorf mit dem Gewinn der Bronzemedaille sowie die Schüler des Ahlhorner SV mit dem vierten Platz.

Vor allem der Auftritt der Ahlhornerinnen bei der Schüler-DM in Wakendorf war beeindruckend. Als großer Favorit ins Turnier gegangen, hielten die ASV-Spielerinnen dem Druck stand und rauschten ohne Satzverlust zum Titel – es war der 86. in der Ahlhorner Vereinsgeschichte. „Die Mädels haben auf den Punkt ihre Leistung abgerufen und die Vorgaben umgesetzt. Beeindruckend war vor allem, wie sie füreinander gekämpft haben“, berichtete ASV-Trainerin Bianca Nadermann.

„Haben alles gegeben“

In der Vorrunde bestätigten die Ahlhornerinnen bereits ihre Ambitionen auf den Titel und fuhren in ihrer Gruppe vier Siege gegen TV Brettorf (11:2, 11:7), TSV Gnutz (11:7, 11:7), TV Vaihingen/Enz (11:5, 14:12) und TSV Karlsdorf (11:4, 11:5) ein. „Wir haben von Anfang an alles gegeben. Dass wir aber tatsächlich so durch das Turnier marschieren würden, damit hatten wir nicht gerechnet“, sagte ASV-Spielerin Jordan Nadermann. Denn ihre Mannschaft hatte auch im Halbfinale mit dem TV Brettorf beim 11:3, 11:9 keine Probleme.

Die Brettorferinnen hatten sich zuvor dank der beiden Siege gegen Gnutz (11:9, 11:8) und Karlsdorf (11:9, 11:6) als Gruppendritter für die Hauptrunde qualifiziert und dort durch einen starken 2:0-Erfolg gegen die TG Biberach (11:6, 11:8) das Halbfinale erreicht. Nach der Niederlage gegen den ASV berappelten sich die TVB-Mädels schnell wieder und bejubelten nach einem packenden Spiel um Rang drei gegen Vaihingen/Enz (9:11, 11:7, 11:5) den Gewinn der Bronzemedaille.

Anschließend standen sich mit dem Ahlhorner SV und dem TSV Essel zwei niedersächsische Teams im Endspiel gegenüber. „Es war die einzige Partie, in der wir etwas zittern mussten“, berichtete Trainerin Nadermann, die von Olaf Schmidtchen und der ehemaligen U-14-Spielerin Jolene Brockmann an der Seitenlinie unterstützt wurde. Im ersten Durchgang wehrten die Ahlhornerinnen beim Stand von 8:10 zwei Satzbälle ab und gewannen in der Verlängerung 12:10. Den zweiten Durchgang hatte der ASV dann sicher im Griff (11:7). Es folgte ausgelassener Jubel auf dem Spielfeld, während nach der Rückfahrt in Ahlhorn noch eine Überraschung wartete: Dort wurde der neue Deutsche Meister von zahlreichen Vereinsmitgliedern feierlich mit Wunderkerzen und Gesängen empfangen.

Zufrieden mit ihrer Leistung konnten auch die U-14-Schüler des ASV sein – wenngleich sie hauchdünn eine Medaille verpasst hatten. Nach vier starken Vorrundenauftritten erreichten sie als Gruppensieger das Halbfinale, wo sie knapp gegen die SG Waldkirchen verloren (11:5, 7:11, 9:11). Auch im Spiel um Platz drei gegen VfK Berlin fehlte der Mannschaft vom Trainergespann Nils-Christoffer Carl und Sven Wilke das Glück – mit 8:11, 11:9, 9:11 zog Ahlhorn den Kürzeren.

Erfolgreiche Revanche

Derweil traten die Seniorenklassen 40 Kilometer weiter nordwestlich in Kellinghusen zu ihren Deutschen Meisterschaften an. Für die Frauen  30 des SV Moslesfehn sollte es ein gutes Pflaster sein, denn sie kehrten mit der Goldmedaille zurück. Nach Platz zwei in der Vorrunde mussten die Moslesfehnerinnen im Qualifikationsspiel gegen den Güstrower SC ran und setzten sich deutlich mit 2:0 (11:4, 11:9) durch. Im Halbfinale wartete FBC Offenburg. Hier behaupteten sich die SVM-Frauen nach drei Sätzen mit 11:9, 6:11, 11:6. Gegen den Finalgegner VfK Berlin hatten die Landkreislerinnen in der Vorrunde glatt 0:2 verloren. Doch im Kampf um DM-Gold wuchsen sie nun noch einmal über sich hinaus und gewannen gegen die Berlinerinnen nach einer furiosen Leistung mit 11:7, 11:7.

Weniger erfolgreich verlief die DM hingegen für die Männer-55-Teams aus Moslesfehn und Brettorf. Beide blieben in der Vorrunde sieglos und erreichten nur die Platzierungsspiele. Hier belegten sie am Ende die Ränge sieben (Moslesfehn) und neun (Brettorf).

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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