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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Steiniger Weg bis zur DM-Qualifikation

02.05.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Es geht wieder los: An diesem Wochenende startet die Feldsaison in der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen. In der Nordstaffel sind mit dem Ahlhorner SV, TV Brettorf und SV Moslesfehn wieder drei Landkreis-Mannschaften vertreten. Nachdem die Teams in den vergangenen Jahren vornehmlich um die DM-Tickets mitspielen wollten, sind 2019 Mittelfeldplätze als Ziel ausgegeben, zumal sich neben DM-Ausrichter VfL Kellinghusen nur noch zwei weitere Teams für die „Deutsche“ qualifizieren.

Ahlhorner SV

Als die Deutschen Meisterschaften Anfang März in der Hundsmühler Sporthalle über die Bühne gingen, waren die Frauen vom Ahlhorner SV zum ersten Mal, nach elf DM-Teilnahmen in Folge, zum Zuschauen verdammt. Dabei hatten die Blau-Weißen nach dem Weggang von Angreiferin Pia Neuefeind eine gute Saison gespielt. „Es hat sogar noch besser geklappt als wir gedacht hätten“, sagt Abwehrspielerin Sarah Reinecke rückblickend über Platz drei in der Bundesliga-Tabelle. Den dritten DM-Startplatz erhielt damals dennoch der Landkreis-Rivale SV Moslesfehn als Ausrichter. Zur Feldsaison will das Team von ASV-Trainerin Edda Meiners nun aber wieder richtig angreifen.

Nicht mehr dabei ist Abwehrspielerin Sandra Wortmann. „Sie leistet im Verein eine hervorragende Jugendarbeit, auf die sie sich in Zukunft voll und ganz konzentrieren wird“, sagt Reinecke, die mit Wortmann in der Vergangenheit häufig das Ahlhorner Abwehr-Duo bildete.

Dafür erhält das Team Verstärkung durch Michaela Grzywatz. Die Nationalspielerin aus Bardowick hatte bereits während der Hallensaison beim ASV angefragt und sich kurz darauf für den Wechsel entschieden. „Sie bringt frischen Wind und Leichtigkeit mit, was uns in manchen Spielen vielleicht helfen kann“, ist Reinecke überzeugt. Grzywatz soll so schnell wie möglich ins Team integriert werden, damit das Ziel aus der Hallensaison, in der oberen Tabellenhälfte zu landen, auch auf dem Feld wieder erreicht werden kann.

TV Brettorf

Die erfolgreichste Bundesliga-Saison einer Frauenmannschaft liegt hinter dem TV Brettorf: Nach der Nordmeisterschaft schafften es die Schwarz-Weißen, nach Rang fünf bei der DM im Vorjahr, bei den nationalen Titelkämpfen in Hundsmühlen bis auf das Podest. Dabei schaltete das Team zunächst Titelverteidiger TSV Dennach aus, ehe es im Spiel um Rang drei gegen den SV Moslesfehn zur Bronzemedaille reichte.

Personell wird sich zur kommenden Saison nur auf der Position neben dem Spielfeld etwas tun. Der dünne Kader aus den sechs Spielerinnen Laura Marofke, Karen Kläner, Laura Cording, Ida Hollmann, Jule Weber und Laura Koletzek bleibt bestehen, auf dem Trainerposten gibt es dagegen einen Wechsel. Pascal Osterheider hat sein Amt aus beruflichen Gründen abgegeben, dafür ist mit Rieke Buck dessen Vorgängerin an die Brettorfer Seitenlinie zurückgekehrt – wenn auch nur für diese Spielzeit. „Da die Saison nur sehr kurz ist und der Bundesligaspielbetrieb bereits Ende Juni vorbei ist, habe ich mich entschieden, den Posten für diese Feldsaison noch einmal zu übernehmen“, sagt Buck. Als Ziel hat sich die Mannschaft eine bessere Platzierung als Rang fünf in der vergangenen Feldsaison ausgegeben.

SV Moslesfehn

So ganz zufrieden war der SV Moslesfehn mit der abgelaufenen Bundesliga-Saison unter dem Hallendach sicher nicht. Das gesteckte Ziel, als DM-Ausrichter die Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen, verpasste die Mannschaft vom Querkanal mit Rang fünf. Doch bei den nationalen Titelkämpfen holte der SVM dann zum ganz großen Wurf aus! In der Vorrunde gewannen die Gastgeberinnen gegen Nordmeister Brettorf und Titelverteidiger TSV Dennach und zogen damit als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Hier setzte es zunächst gegen Kellinghusen, und später im Spiel um Rang drei gegen Brettorf Niederlagen.

Auch wenn es nicht zu einer Medaille reichte – die Mannschaft von Till Oldenbostel bewies, dass sie weiterhin zu den absoluten Top-Teams in Faustball-Deutschland gehört. Nun startet Moslesfehn in die bereits 20. Feldsaison im Faustball-Oberhaus in Folge – nur Schneverdingen und Ahlhorn sind länger ununterbrochen in Liga eins. Personell hat sich dabei im Vergleich zur Hallen-DM nichts verändert. Das eingespielte Team um Sabine Grüning und Karen Meyer im Angriff will, nach Platz eins und fünf bei den Vorbereitungsturnieren in Essel und Hannover, eine bessere Tabellenplatzierung als Rang sechs im Vorjahr angreifen.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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