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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 27 Minuten.

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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Verpasste DM für Landkreisteams kein Beinbruch

02.07.2019

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Die Punktspielsaison in der 1. Faustball-Bundesliga Nord ist bei den Frauen und Männern am Sonntag beendet worden. In den vergangenen Jahren begann zu diesem Zeitpunkt meistens für mehrere Teams aus dem Landkreis die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt – die Deutschen Meisterschaften. Doch diesmal schafften es lediglich die Frauen des Ahlhorner SV, sich zu qualifizieren. Alle anderen Mannschaften haben nun eine lange, dreimonatige Pause vor sich, ehe es in der Halle wieder um Punkte geht.

Fast schon als historisch ist dabei das Abschneiden der Männerteams aus Ahlhorn und Brettorf zu bezeichnen. Der TVB und der ASV zählten seit einer gefühlten Ewigkeit sowohl auf dem Feld als auch in der Halle zu den Stammgästen bei den DM-Endrunden. Doch diesmal bleibt beiden Clubs nur die Zuschauerrolle, wenn am 31. August und 1. September in Kellinghusen die Medaillen vergeben werden. „Wir sind erstmals nach 21 DM-Teilnahmen in Folge nicht dabei“, sagt Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht. Dass weder Ahlhorn noch Brettorf für die DM qualifiziert waren, ist sogar noch länger her, wie ASV-Abteilungsleiter Ulrich Meiners, zugleich Präsident der Deutschen Faustball-Liga, bestätigt. „2007 in Hamm ging letztmals eine Männer-DM ohne Beteiligung aus dem Landkreis Oldenburg über die Bühne“, hat der Ahlhorner beim Blick in seine umfangreiche Chronik festgestellt.

Dennoch fällt das Saisonfazit der beiden Trainer nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag, in dem man sich in Brettorf direkt gegenüberstand, überwiegend positiv aus. „Der vierte Platz ist in etwa das, was ich erwartet hatte“, sagt Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht. „Unser primäres Ziel, den Klassenerhalt, haben wir erreicht. Insgesamt war es aber, wie schon im letzten Jahr auf dem Feld, eher eine durchwachsene Saison. Insgeheim hatten wir vielleicht schon etwas mehr erhofft“, gibt Albrecht zu. Doch spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Christoph Johannes, der wegen eines Patellaspitzensyndroms in den letzten Partien nicht mehr zum Einsatz kam, war fast schon klar gewesen, dass es gegen die absoluten Topteams der Liga schwer werden würde, zu bestehen.

Gemischte Gefühle hatte auch Brettorfs Trainer Klaus Tabke – schließlich hätte seine Truppe rein sportlich betrachtet als Tabellendritter der Nord-Liga das DM-Ticket in der Tasche gehabt. Allerdings qualifizierten sich in diesem Jahr nur zwei Mannschaften, da der VfL Kellinghusen als DM-Ausrichter einen Freistartplatz erhielt. „Das stand ja schon vor der Saison fest, und drauf mussten wir uns einstellen“, sagt Tabke. Die verpasste DM sei für sein junges Team „definitiv kein Beinbruch“. Vielmehr stehe die Entwicklung im Vordergrund, „und da haben wir den nächsten Schritt gemacht“, findet der Trainer und bewertet Rang drei als „gutes Ergebnis“. Letztendlich habe seine Mannschaft das entscheidende Spiel beim Vizemeister TSV Hagen klar verloren. „Da war Hagen einfach besser, das muss man anerkennen“, betont Tabke. Ein weiterer Knackpunkt sei das Auswärtsspiel bei TK Hannover in der Hinrunde (0:5) gewesen. „Das war direkt nach unserem ersten Derbysieg gegen Ahlhorn“, schiebt Tabke den Ausrutscher unter anderem auf die fehlende Frische seiner Mannschaft.

Auch für den dritten Landkreisclub der 1. Bundesliga Nord gab es kein Happy End: Mit nur einem Saisonsieg muss der SV Moslesfehn – wieder einmal nach nur einer Spielzeit – zurück in Liga zwei. „Wir werden dort direkt angreifen, der Wiederaufstieg ist unser Ziel“, blickt Trainer Bodo Würdemann kämpferisch nach vorne. Seine Mannschaft pendelt bereits seit Jahren zwischen den beiden deutschen Topligen – schafft es allerdings nie, sich im Oberhaus zu etablieren. „Es liegt an verschiedenen Faktoren“, erklärt der SVM-Coach. Besonders auffällig ist die fehlende Konstanz. Gerade gegen die stärkeren Gegner hielten die Moslesfehner gut mit, gegen die direkten Konkurrenten gab es hingegen folgenschwere Patzer. So gingen beide Duelle gegen den Tabellenvorletzten und Mitabsteiger Berliner TS in der Hauptstadt sang- und klanglos mit 0:5 verloren. „Das war natürlich fatal“, gibt Würdemann zu. In anderen Partien wiederum fehlte der letzte Tick „Konzentration und Abgezocktheit“. Dabei ärgert ihn rückblickend vor allem die 4:5-Niederlage in Ahlhorn. „Wenn wir da gewonnen hätte, wäre die gesamte Rückrunde vielleicht anders gelaufen“, mutmaßt der Trainer. Nun aber heißt es wieder einmal „Neustart in Liga zwei“.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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