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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn jubelt nach dramatischem Finale

01.07.2019

Ahlhorn Heiß her ging es am Sonntag in der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen nicht nur wegen der tropischen Temperaturen. Am letzten Spieltag, der an Dramatik kaum zu überbieten war, sicherten sich die Spielerinnen des Ahlhorner SV das Ticket für die Deutschen Meisterschaften. Ahlhorn kam nach Sieg und Niederlage in Schneverdingen in der Abschlusstabelle auf 22:10 Punkte – genauso wie der TV Brettorf im Fernduell. Die Brettorferinnen gewannen ihre letzten beiden Spiele gegen den SV Moslesfehn (3:2) sowie gegen Gastgeber VfL Kellinghusen (3:1). Allerdings reichte dem TVB das Satzverhältnis von 36:22 nicht, um den nun punkt- und satzgleichen Nachbarn aus Ahlhorn (38:24) in der Tabelle von Rang zwei zu verdrängen. Dem Reglement entsprechend, gaben die mehr gewonnenen Sätze den Ausschlag zugunsten des ASV. Da der VfL Kellinghusen als DM-Ausrichter neben Staffelsieger TV Jahn Schneverdingen und den Ahlhornerinnen den dritten Startplatz im Norden einnimmt, muss Brettorf beim Höhepunkt der Feldsaison zuschauen.

Als Tabellenvierter beendete der SV Moslesfehn die Spielzeit. „Damit können wir in der sehr ausgeglichenen Liga zufrieden sein“, bilanzierte SVM-Trainer Till Oldenbostel.

VfL Kellinghusen - SV Moslesfehn 3:1 (11:6, 15:13, 9:11, 11:5). „Wir haben nicht das gespielt, was wir können“, hielt Oldenbostel nach der Auftaktpleite in Kellinghusen fest. Gegen die Gastgeberinnen wirkte zwar Abwehrspielerin Marleen Schmertmann trotz einer Knieprellung mit. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass ihrer Mannschaft zu viele Unsicherheiten und Fehler unterliefen.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 2:3 (3:11, 5:11, 11:9, 12:10, 7:11). „Wir wollten für einen fairen Wettkampf sorgen“, hatte Oldenbostel bereits im Vorfeld angekündigt, dass seine Mannschaft dem ums DM-Ticket kämpfenden Landkreisnachbarn keine Geschenke machen würde. Allerdings startete Moslesfehn zunächst schwach, während Brettorf stark aufspielte. „Leider gab es nach der 2:0-Satzführung bei uns einen Bruch, und Moslesfehn hat über den Kampf immer besser ins Spiel gefunden“, berichtete TVB-Trainerin Rieke Schwarze. Erst im fünften Durchgang fing sich ihre Mannschaft wieder und gewann noch das Spiel – doch sollten dem TVB die beiden Satzverluste in der Endabrechnung noch sehr teuer zu stehen kommen...

VfL Kellinghusen - TV Brettorf 1:3 (8:11, 8:11, 11:8, 11:13). Teil eins im Drama um den zweiten Tabellenplatz: Gegen Kellinghusen führten die Brettorferinnen nach den ersten beiden Durchgängen mit 2:0 – und ein weiterer Satzgewinn hätte gereicht, um an Ahlhorn vorbeizuziehen. „Leider haben wir danach Kellinghusen mit unseren Fehlern stark gemacht“, sagte Rieke Schwarze. Nach dem 2:1 habe sie schon gewusst, „dass das Thema DM nun durch war“. Umso bemerkenswerter fand es die Trainerin, dass ihr Team weiter kämpfte. Vorwürfe gab es deswegen nur indirekt: „Die DM-Quali haben wir nicht heute vergeigt, sondern in der Hinrunde. Da gab es ein paar Spiele, die wir hätten gewinnen können.“ Insgesamt habe ihre Mannschaft ihr Saisonziel trotzdem erreicht: „Wir sind besser als letztes Jahr. Und was die DM angeht: Die Mädels sind jung, dann schaffen sie es eben ein anderes Mal“, so Schwarze.

Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 0:3 (3:11, 9:11, 8:11). Die Ahlhornerinnen eröffneten das Fernduell mit dem TVB in Schneverdingen gegen Leverkusen. Hier hätte es beinahe schon eine böse Überraschung für den ASV gegeben, denn sowohl im zweiten als auch im dritten Satz lief das Team einem Drei- bis Vier-Punkte-Rückstand hinterher. „Zum Glück haben wir noch die Kurve bekommen“, meinte ASV-Zuspielerin Janna Köhrmann erleichtert. Auch weil Imke Schröder im Ahlhorner Angriff deutlich effizienter agierte als noch vor einer Woche, gewann das Team von Trainerin Edda Meiners am Ende glatt mit 3:0.

TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 3:1 (11:8, 11:9, 8:11, 11:9). Teil zwei im Drama um den zweiten Tabellenplatz: „Es war irgendwie schon nervig. Alle standen mit ihren Handys rum und wussten mehr als wir“, berichtete Köhrmann. In den ersten beiden Sätzen lief alles gegen den ASV, wobei Schneverdingens Angreiferin Aniko Müller auch einen Sahnetag erwischt hatte. „Wir haben gut mitgehalten, mehr aber nicht“, hielt Köhrmann nüchtern fest. Im dritten Satz lief es dann aber planmäßig für die Ahlhornerinnen. Die Hereinnahme von Tokessa Köhler-Schwartjes als zweite Angreiferin machte sich bezahlt, da Schröder nun ein wenig entlastet wurde. „Zu diesem Zeitpunkt wussten auch wir, dass wir den Satz gewinnen mussten“, gestand Köhrmann. Auch Abschnitt vier begann mit einer 5:1-Führung verheißungsvoll für den ASV. Dann aber setzte das Nervenflattern ein, und Schneverdingen setzte sich erneut durch. „Da habe ich eigentlich schon gedacht, dass es nicht reichen würde“, gab Ahlhorns Zuspielerin zu. Umso größer war dann aber die Freude, als das Brettorfer Ergebnis bekannt wurde und die Tabelle ausgerechnet war: Ahlhorn war Tabellenzweiter und fährt nun zur DM.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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