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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Dieses Derby hatte es in sich

23.12.2019

Ahlhorn „Schade, dass wir uns den neunten Satz nicht noch holen konnten“, meinte Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht nach der knappen 4:5 (11:9, 9:11, 11:7, 6:11, 11:7, 8:11, 5:11, 11:6, 4:11)-Niederlage seiner Bundesliga-Faustballer im Derby gegen den TV Brettorf. Ahlhorn war als Außenseiter in die Partie gegangen und hatte sich den ein oder anderen Satzgewinn erhofft. „Auch wenn es schade ist, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, bin ich sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, lobte Albrecht, der verletzungsbedingt selbst nicht mitwirken konnte.

Schon im ersten Satz zeigten die Gastgeber, dass sie sich für das letzte Spiel des Jahres einiges vorgenommen hatten. Zwar gaben sie eine 4:1-Führung zunächst aus der Hand und Brettorf zog auf 6:4 davon, doch dann legte Ahlhorn los und holte sich über 9:6 die Satzführung. Besonders der 18-jährige Youngster Jan Hermes zeigte bei seinem ersten Derby keine Nerven. „Er hat stark gespielt“, lobte Albrecht. Und auch Brettorfs Trainer Klaus Tabke lobte den jungen Ahlhorner. „Er hatte großen Anteil daran, dass Ahlhorn so stark gespielt hat“, sagte er.

In den Sätzen zwei und drei schenkten sich beide Teams nichts. „Es ging hin und her“, meinte der Ahlhorner Spielertrainer – und freute sich, dass sich auch die beiden Fanlager auf der Tribüne ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Im vierten Satz sorgten allerdings einige Unkonzentriertheiten im Zuspiel der Gastgeber dafür, dass Brettorf diesen schnell für sich entscheiden konnte. TVB-Angreifer Malte Hollmann, der im dritten Satz für Vincent Neu eingewechselt wurde, kam in dieser Phase des Spiels immer besser zurecht. „Malte war am Ende der Matchwinner. Er hat uns den Zahn gezogen“, lobte Albrecht seinen Gegenspieler.

Doch aufgeben kam für die schwer angeschlagene Ahlhorner Truppe – die keinen Ersatzspieler bringen konnte, während Brettorf im Angriff durchwechselte – nicht in Frage. Während sich für Ahlhorn jeder Satzgewinn wie ein Erfolg anfühlte, agierten die Brettorfer phasenweise etwas pomadig. „Zwischenzeitlich haben wir vergessen, dass es ein Derby ist – und dass da einfach alles möglich ist“, meinte Tabke, der die Leistung der Ahlhorner mindestens zwei Klassen höher einstufte als beim Hinspiel, das seine Mannschaft 5:0 gewann.

Erst im letzten Satz machte Favorit Brettorf den Sack zu – und dennoch lieferte auch dieser Durchgang noch einmal ordentlich Diskussionsstoff. Beim Stand von 7:4 für den TVB war nach einem Schlag der Ahlhorner unklar, ob der Ball im Feld oder im Aus gelandet war. Die beiden Linienrichter zeigten an, dass sie die Szene nicht richtig sehen konnten, Schiedsrichter Florian Reukauf (TSV Burgdorf) gab den Ball aber „Aus“. ASV-Spielertrainer Christoph Johannes, der gemeinsam mit Albrecht die Partie an der Seitenlinie verfolgte, erhielt nach Beschwerden kurz darauf die gelbe Karte. „Dieses Derby hatte es wirklich in sich. Da war alles geboten, was so ein Spiel einzigartig macht“, sagte Albrecht abschließend.

Nun haben sich die Spieler die Winterpause redlich verdient. „Nach diesem Spiel sind wir auf jeden Fall hoch motiviert für die Aufgaben im nächsten Jahr“, sagte Albrecht, während TVB-Trainer Tabke noch etwas „Redebedarf“ mit seinen Spielern hat. Schließlich steht für die Brettorfer zum Jahresauftakt am 11. Januar das Spitzenspiel beim VfK Berlin an. „Das kann das entscheidende Spiel um die Nordmeisterschaft sein“, blickte Tabke voraus.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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