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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Meiners’ Ziel: Nicht mit leeren Händen heimkommen

05.01.2018

Ahlhorn Gleich am ersten Wochenende des neuen Jahres wartet ein absoluter Höhepunkt der Hallensaison auf die Faustballerinnen des Ahlhorner SV: Die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners nimmt am Samstag und Sonntag am „EFA 2018 Fistball Women’s Champions Cup Indoor“ – kurz: am Hallen-Europapokal der Frauen – im schweizerischen Jona teil. An diesem Freitag macht sich das ASV-Team mit dem Vereinsbus auf die gut 850 Kilometer lange Reise in die Gemeinde des Schweizer Kantons St. Gallen.

Am Dreikönigstag sind die Ahlhornerinnen gleich im ersten Halbfinale gefordert. Der amtierende Deutsche Hallenmeister und Vize-Europapokalsieger trifft um 15 Uhr auf Union Nussbach aus Österreich. Das zweite Halbfinale bestreiten im Anschluss (17 Uhr) der Gastgeber TSV Jona sowie der zweite deutsche Vertreter, der Titelverteidiger TSV Dennach. Die Auslosung fand Mitte Dezember in Jona unter der Regie des EFA-Präsidenten Franco Giori statt. Die beiden Verlierer der Halbfinalbegegnungen stehen sich dann am Sonntagvormittag um 11 Uhr im Spiel um Platz drei gegenüber. Das Endspiel steigt um 13 Uhr. Alle Partien gehen jeweils über vier Gewinnsätze („best of seven“).

Ahlhorns Halbfinalgegner, der mit komplettem Vereinsnamen Union Haidlmair Schwingenschuh Nussbach heißt, ist für das Meiners-Team noch ein recht unbeschriebenes Blatt. „Wir haben bislang erst einmal auf dem Turnier in Jona gegeneinander gespielt“, sagt die ASV-Trainerin. Offizielle Duelle in einem europäischen Wettbewerb gab es hingegen noch nicht. Denn die Österreicherinnen betreten in diesem Jahr überhaupt zum ersten Mal die internationale Faustball-Bühne – schließlich war die Staatsmeisterschaft in der Halle im vergangenen Jahr nach Platz zwei im Feld 2016 der bislang größte Erfolg für Nussbach. Die Ahlhornerinnen hingegen verfügen bereits über einen großen internationalen Erfahrungsschatz, wurden auf dem Feld unter anderem zweimal Weltpokalsieger und gewannen in der Halle schon dreimal den Europapokal. Ein Vorteil also für den ASV? „Nein“, wiegelt Edda Meiners ab und weist die Favoritenrolle lieber von sich. „Für mich gibt es in diesem Spiel sowieso keinen klaren Favoriten“, erklärt sie. Gerade die Tagesform und das Nervenkostüm würden in diesen Wettbewerben häufig eine entscheidende Rolle spielen. Dem Gegner zollt Ahlhorns Trainerin darüberhinaus großen Respekt: „Bei Nussbach spielt die Mannschaft schon lange zusammen, tritt geschlossen stark auf und verfügt mit Marlene Hieslmair über eine gute Angreiferin. Außerdem gilt generell: Wer so weit kommt, darf niemals unterschätzt werden.“

Im Punktspielbetrieb führen sowohl Ahlhorn als auch Nussbach um das Trainergespann Roland Lugerbauer/Hannes Hieslmair ihre Ligen an. Eine spezielle Vorbereitung auf den Gegner im Rahmen der Vorbereitung fand im ASV-Lager allerdings nicht statt, wenngleich das Training zwischen Weihnachten und Neujahr weiterlief. „Wir gehen da ganz unbefangen ran. Andernfalls ist die Gefahr groß, dass die Spielerinnen zu viel nachdenken und sich eventuell zu sehr unter Druck setzen“, erklärt Edda Meiners.

„Wir müssen auf jeden Fall in jedem Spiel auf den Punkt gleich hellwach sein“, fügt die ASV-Trainerin hinzu – schließlich lautet das Ziel, nicht mit leeren Händen heimzukommen. „Wir wollen auf jeden Fall eine Medaille holen, am liebsten natürlich die goldene!“ In personeller Hinsicht steht diesem Unterfangen schon einmal nichts im Weg, denn der Ahlhorner SV kann mit Pia Neuefeind, Janna Köhrmann, Sarah Reinecke, Imke Schröder, Sandra Wortmann und Felicia Gißler auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Zur weiteren Unterstützung fahren Abteilungsleiter Ulrich Meiners sowie Thomas Neuefeind als Co-Trainer mit in die Schweiz.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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