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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Moslesfehn entführt alle Punkte

03.12.2018

Ahlhorn Mit einer ausgeglichenen Bilanz schlossen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV am Sonntag ihren zweiten Heimspieltag dieser Hallensaison ab. Groß war der Jubel beim SV Moslesfehn, der beim Nachbarn mit zwei Siegen so richtig auftrumpfte.

Ahlhorner SV - Stern Kaulsdorf 3:0 (11:8, 11:7, 11:8). Erst ein 0:4-Rückstand im ersten Satz rüttelte das Team von ASV-Trainerin Edda Meiners wach. Fünf Punkte der Ahlhornerinnen bedeuteten den Führungswechsel, der von den Gästen bis zum Stand von 7:7 immer wieder ausgeglichen wurde. Zwar gelang der Anschlusstreffer zum 9:8, doch dann waren es die Gastgeberinnen, die zwei Punkte zur Satzführung verwerteten. Ausgeglichen begann dagegen der zweite Durchgang, in dem Weltmeisterin Aniko Müller aufseiten der Gäste mit langen platzierten Bällen immer wieder Druck auf die Ahlhorner Defensive ausübte. Doch auch Imke Schröder legte den erforderlichen Spielwitz an den Tag und brachte Ahlhorn mit 9:6 wieder in die Siegesspur. Im dritten Durchgang zeigte Tokessa Köhler-Schwartjes ihr Können und brachte dem ASV mit Hilfe von Mittelfeldmotor Janna Köhrmann die 9:2-Führung, die zum Sieg reichen sollte.

Stern Kaulsdorf - SV Moslesfehn 1:3 (12:10, 6:11, 10:12, 5:11). Im zweiten Spiel des Tages trafen die Moslesfehnerinnen und setzten sich trotz leichten Startschwierigkeiten durch. Nach dem Satzrückstand glich der SVM souverän zum 1:1 aus und hatte anschließend im dritten Durchgang bessere Nerven, als es erneut in die Verlängerung ging. Souverän machte das Team von Trainer Till Oldenbostel im vierten Abschnitt dann alles klar.

Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:3 (8:11, 11:6, 9:11, 11:9, 12:14). Zum wahren Krimi entwickelte sich das Derby. Wie auch im ersten Spiel verschliefen die Ahlhornerinnen den Start, so dass man auch nach dem Wechsel von Köhler-Schwartjes für Sandra Wortmann weiter einem Rückstand hinterherlief.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der ASV. Viele Aktionen gelangen, und lange Ballwechsel endeten zugunsten der Gastgeberinnen. Unbeirrt kämpfte sich der DM-Ausrichter SV Moslesfehn im dritten Satz immer wieder in Front. Erst beim Stand von 9:9 gelangen die entscheidenden Punkte zur erneuten Satzführung. Das gleiche Bild wurde auch im vierten Satz den rund 200 Zuschauern geboten. Während Wortmann für Felicia Gißler in die ASV-Abwehr rückte, gelang dem SV Moslesfehn durch kaum erreichbare Bälle immer wieder der Ausgleich.

Nach einem erneuten 11:9 für Ahlhorn musste der fünfte Durchgang die Entscheidung bringen. Hier sah es lange Zeit danach aus, als würde der ASV das Zepter nicht mehr aus der Hand geben. Doch auch beim Stand von 7:4 und 8:5 ließen die Moslesfehnerinnen keinen Zweifel an ihrem großen Siegeswillen erkennen. In einer dramatischen Endphase, in der die Ahlhornerinnen drei Matchbälle nicht verwerten konnten, machte das clevere und nervenstarke Spiel von Moslesfehns Angreiferinnen schließlich den Unterschied: Mit 14:12 gingen die Punkte an die Gäste.

„Mit der heutigen Bilanz können wir trotzdem zufrieden sein. Natürlich ärgert man sich, wenn ein Spiel so knapp verloren wird, aber wir freuen uns auch, dass wir den Zuschauern so ein umkämpftes Derby liefern konnten“, erklärte ASV-Spielerin Köhrmann hinterher.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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