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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Lange Leidenszeit nach Knieverletzung

09.06.2020

Ahlhorn So ganz ohne Fußball geht es bei Liridon Stublla einfach nicht: Der Langzeitverletzte des Kreisligisten Ahlhorner SV übernimmt ab sofort den Posten des Co-Trainers und löst dort Engin Akcay ab. Akcay möchte sich in seiner Rolle als Seniorenobmann und Sportwart verstärkt der Vorstandsarbeit widmen.

„Wir hoffen natürlich, dass Liridon bald auch in die Rolle des spielenden Co-Trainers schlüpft“, sagt Akcay. Der letzte Einsatz Stubllas liegt nun schon zehn Monate zurück. Es war gerade der zweite Spieltag der Saison 2019/20, als die Ahlhorner beim VfR Wardenburg antraten. Für Liridon Stublla sollte an diesem Freitagabend, 9. August 2019, die Saison bereits enden. Bei einem heftigen Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter verletzte sich der Ahlhorner Offensivspieler schwer. „Ich habe sofort gemerkt, dass da mehr passiert sein muss“, erinnert sich der 27-Jährige. „Man kann sagen, dass es ein kompletter Totalschaden im Knie war“, kommentiert er seine Verletzung. Beide Kreuzbänder und der Außenmeniskus waren gerissen, dazu noch eine schwere Innenbanddehnung. „Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ich mich beim Fußball mal so schwer verletzen würde“, seufzt der ASV-Spieler.

Für ihn begann danach eine lange Leidenszeit, die aktuell noch andauert. Zwei große Operationen musste er überstehen. Zuletzt befand er sich schon in leichtem Fitnesstraining, ehe er beim Joggen neuerliche Probleme verspürte. „Ein Knorpel hatte sich leicht gelöst“, erzählt Stublla – ein weiterer kleiner Eingriff wurde notwendig. Aktuell hofft er aber, baldmöglichst das Aufbautraining fortzusetzen und dann in absehbarer Zeit auch auf den Platz zurückzukehren. „Es war eine sehr schwere Verletzung“, weiß Stublla und schließt ein Comeback in diesem Jahr praktisch schon aus. Dennoch habe er immer den Gedanken, wieder zurückzukommen. Dafür brauche er aber erst einmal das medizinische „Go“. „Ich blicke jedenfalls optimistisch nach vorne – wenn es wirklich nicht klappen sollte, muss ich es schweren Herzens akzeptieren.“

Wenn er derzeit schon nicht selbst spielen kann, sei die Rolle als zukünftiger Co-Trainer mehr als ein guter Kompromiss. „Ich wollte sowie gerne den Trainerschein machen – nur nicht so früh“, schmunzelt Stublla, der froh darüber ist, dass Ahlhorn ihm nun diese Chance an der Seite von Chefcoach Servet Zeyrek gibt. „Ich denke, ich kann von Servet, aber auch von Engin viel lernen“, freut sich Stublla.

Die undankbare Rolle des „Zuschauers“ habe ihm während der langen Zwangspause verständlicherweise nicht gefallen. „Phasenweise war ich schon niedergeschlagen, aber meine Familie und Freunde haben mich immer wieder aufgebaut“, erzählt der 27-Jährige, dessen beiden Brüder Mirsad und Shqipron sowie Cousins Valdrin und Dekurim ebenfalls beim Ahlhorner SV in der ersten Herren kicken.

Der „Familienclan“ wird dem ASV auch in der kommenden Spielzeit die Treue halten. „Außerdem freuen wir uns, dass Stefan Rupprecht als verlängerter Arm auf dem Spielfeld für eine weitere Saison zugesagt hat“, informiert Engin Akcay. Darüber hinaus gab er mit mit Kevin Strumpski vom TV Dötlingen einen weiteren Neuzugang bekannt. „Mit ihm hatten wir bereits im Winter Gespräche geführt und freuen uns nun, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Akcay und ergänzt: „Wir denken, dass die Mannschaft sich in den letzten zwei Jahren gefunden hat und jetzt ein frischer Wind das Team weiter pushen kann.“ Davon ist auch Liridon Stublla überzeugt. „Alle brennen auf die neue Saison und hoffen, dass es bald wieder losgeht!“ So ganz ohne Fußball geht es eben nicht...

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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