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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

ASV freut sich auf Spitzenspiel

15.11.2019

Ahlhorn „Ein 1:1 ist möglich“, spekuliert Dekurim Stublla vom Fußball-Kreisligisten Ahlhorner SV vor dem Spiel beim SV Atlas Delmenhorst II an diesem Samstag (14 Uhr). „Es wird nicht einfach, aber wir sind motiviert. Und wir haben schon gezeigt, dass wir Atlas schlagen können“, meint der Mittelfeldspieler.

Sein Trainer Servet Zeyrek stapelt dagegen tief – trotz des starken 6:1-Sieges seiner Mannschaft gegen die Delmenhorster im Kreispokal. „Da haben wir uns im Training intensiv auf den Gegner vorbereitet. Das war dieses Mal nicht möglich, da wir die letzten beiden Wochen nicht vernünftig trainieren konnten“, erklärt der Coach. Viele seiner Spieler seien angeschlagen oder grippegeschwächt. So muss der Trainer im wichtigen Spitzenspiel unter anderem auf die Leistungsträger Dennis Reiter, Felix Speckmann und Kapitän Stefan Rupprecht verzichten. Besonders Letzterer wird seinem Team schmerzlich fehlen. „Er ist immer für einen Treffer gut“, sagt Zeyrek über seinen Torjäger, der bisher 16 Mal eingenetzt hat. Auch im Pokalspiel im September hat Rupprecht den ASV mit seinen beiden Treffern auf die Siegerstraße geführt.

„Ich weiß nicht, wie ich die Ausfälle kompensieren soll“, meint der Trainer und ergänzt: „Deswegen fahren wir schon mit einem mulmigen Gefühl nach Delmenhorst. Ich bin realistisch: Atlas wird es uns alles andere als leicht machen. Unser Ziel muss es sein, uns vernünftig aus der Affäre zu ziehen.“ Konkret heißt das: „Wir wollen nicht zu deutlich verlieren“, so Zeyrek. Diese Einstellung habe keinesfalls damit zu tun, dass er seiner Mannschaft einen Erfolg nicht zutraue, sondern vielmehr damit, dass er die Stärken des Gegners gut kenne. „Das ist eine tolle Mannschaft, die 22 super Spieler hat. Und wenn jemand ausfällt, hilft oft jemand aus der Oberliga-Mannschaft aus. Den Vorteil haben wir nicht. Und da wir ja auch noch ersatzgeschwächt anreisen müssen, wird es ein hartes Brett für uns werden.“

Unabhängig vom Ausgang der Spitzenbegegnung ist der ASV-Trainer mit der bisherigen Saison seiner Mannschaft zufrieden. „Wenn man bedenkt, dass uns Leistungsträger über einen langen Zeitraum fehlen, ist der zweite Platz richtig gut“, so Zeyrek, der auf die Langzeitverletzten Ole Specht, Liridon Stublla (beide Kreuzbandriss) sowie Mirsad Stublla (Fußverletzung) verzichten muss. „Mit ihnen hätten wir vielleicht um die Meisterschaft mitspielen können“, sagt der Coach.

Ahlhorn lebe von der Kompaktheit seiner Mannschaft. „Ich sage immer wieder, dass Einzelspieler ohne Team dahinter überhaupt nichts sind“, erzählt der Trainer. Dennoch seien die Leistungen von Torjäger Rupprecht und vor allem von Dauerbrenner Binh An Pham hervorzuheben. „Er ist ein mega wichtiger Mann für uns, der auch vier, fünf Ligen höher spielen könnte. Er ist echt eine Granate und ich bin froh, dass er bei uns spielt“, sagt Zeyrek über seinen Abwehrspezialisten, der bisher erst ein Saisonspiel verpasst hat. Wie wichtig er für sein Team ist, will er am Samstag wieder zeigen – und vielleicht ist mit seiner Hilfe sogar eine Überraschung in Delmenhorst möglich.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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