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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn im siebten Faustball-Himmel

25.03.2019

Ahlhorn Bei ihrer Heim-DM haben die U-14-Faustballer des Ahlhorner SV die Sporthalle Am Lemsen am Sonntagnachmittag in ein Tollhaus verwandelt. Nach den vielen vierten Plätzen bei DM-Endrunden in den vergangenen Jahren freuten sich die ASV-Schüler am Sonntagnachmittag über den Titel. Vor über 500 Zuschauern gewannen die Ahlhorner das Endspiel gegen VfK Berlin glatt in zwei Sätzen. Über die Bronzemedaille freute sich der MTV Oldendorf, der das ebenfalls hart umkämpfte kleine Finale gegen den TSV Dennach mit 2:0 (11:9, 12:10) gewann. Der TV Brettorf, für den die Qualifikation für das Turnier mit den zehn besten deutschen Teams dieser Altersklasse schon ein großer Erfolg war, belegte Platz neun.

Doppelter Triumph

Auch die weibliche U 14 des Ahlhorner SV jubelte am Sonntag: Die ASV-Schülerinnen gewannen im baden-württembergischen Biberach ebenfalls den DM-Titel. Im Endspiel setzten sich die Ahlhornerinnen gegen den TV Stammbach mit 2:0 (11:8, 11:6) durch. Der TV Brettorf verpasste als Vierter knapp eine Medaille. Ein ausführlicher Bericht über das Mädchen-Turnier folgt.

In der stark besetzten Vorrundengruppe B mussten die Ahlhorner von Anfang an hellwach sein. Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen die zu den Mitfavoriten zählende SG Waldkirchen (11:4, 9:11) folgten zwei klare Siege gegen MTV Wangersen (11:5, 11:3) und TV Bretten (11:4, 11:5). Das letzte Duell gegen VfK Berlin entschied zugleich über den Gruppensieg. Ahlhorn gewann Satz eins (11:8), musste sich dann aber mit 7:11 geschlagen geben und den Berlinern Rang eins überlassen.

Als Gruppenzweiter trafen die Ahlhorner am Sonntagvormittag auf Waibstadt – und die Schützlinge des Trainergespanns Nils-Christoffer Carl/Sven Wilke meisterten diese Aufgabe souverän (11:6, 11:7). Im Halbfinale wartete der MTV Oldendorf. Beim Endspiel der Landesmeisterschaften hatte Ahlhorn vor wenigen Wochen schon einmal gegen diesen Gegner gewonnen. In einem der besten Spiele des Turniers behielt der ASV auch diesmal die Nerven und setzte sich mit 11:9, 12:10 knapp durch. Dabei lieferten sich auch die beiden großen Fanclubs auf der Tribüne einen lautstarken Schlagabtausch.

„Damit haben wir unser Ziel schon erreicht, jetzt können wir locker ins Finale gehen“, meinte Sven Wilke vor dem zweiten Duell gegen die Hauptstädter, die ihr Halbfinale gegen den TSV Dennach gewonnen hatten (13:11, 11:7). Wie schon in der Vorrunde schenkten sich Ahlhorn und Berlin auch diesmal nichts. Die Gastgeber legten im ersten Satz zwar eine 4:0- und 8:5-Führung vor, doch der VfK kam jeweils schnell heran (5:4, 9:8), ehe der ASV in der spannenden Schlussphase nervenstark die entscheidenden Punkte machte.

Auch im zweiten Durchgang waren die Blau-Weißen sofort hellwach, legten ein 6:3 vor und behielten auch im weiteren Verlauf einen kühlen Kopf. Als Ole Wilke gleich den ersten Matchball verwandelte, kannte der Jubel keine Grenzen. „Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs“, lobte Nils-Christoffer Carl sein Team, bestehend aus den Spielern Luc Tran, Anton Brod, Sa Le Nguyen, Hiep Tran, Ole Wilke, Jan Bjarne Butt, Timon Poppenga, Ole Kaltenhauser, Philip Kuwert-Behrenz und Lukas Paschen. „Sie haben alle Vorgaben umgesetzt und sehr diszipliniert gespielt“, betonte der Trainer.

Nicht ganz so erfolgreich war das Abschneiden der Brettorfer, die allerdings im Vorfeld die Erwartungen sowieso nicht so hoch geschraubt hatten. Dabei hatte am Samstagmorgen alles so gut angefangen, denn direkt im Eröffnungsspiel gegen den Favoriten und späteren Gruppensieger MTV Oldendorf starteten die Brettorfer mit einem Satzgewinn (11:7). Doch Durchgang zwei ging klar mit 3:11 verloren – ebenso alle weiteren Sätze in den Gruppenspielen gegen TV Waibstadt (6:11, 9:11), TuS Wakendorf (5:11, 6:11) und TSV Dennach (4:11, 6:11).

Somit spielten die Schützlinge des Trainerduo Erik Hollmann/Moritz Cording am Sonntag nur noch um die Plätze sieben bis zehn. Gegen den TV Bretten verlor Brettorf 0:2 (4:11, 7:11), im Spiel um Platz neun folgte mit dem 2:1-Sieg gegen den MTV Wangersen (8:11, 11:8, 11:8) immerhin ein versöhnlicher Abschluss. „Insgesamt ist Platz neun in Ordnung, allerdings wäre durchaus auch mehr drin gewesen“, meinte Hollmann und kündigte schon einmal an: „Wir werden in der Feldsaison wieder angreifen!“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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