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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhornerinnen legen Messlatte besonders hoch an

03.11.2017

Ahlhorn /Moslesfehn /Brettorf Beim Ahlhorner SV und SV Moslesfehn steht der Fahrplan fest: In der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen soll abermals das Ticket zur Deutschen Meisterschaft gebucht werden. Eine entspannte Reise wünscht sich der TV Brettorf, der wieder mit einer jungen Mannschaft an die Linie geht.

Nach einer kurzen Trainingspause startet Ahlhorn mit neuer Motivation in die Hallensaison. Los geht es an diesem Sonntag (ab 11 Uhr) in Leverkusen gegen die Gastgeberinnen und den TV Brettorf. Die Messlatte liegt – nach den Erfolgen zuletzt – in dieser Saison natürlich hoch: Deutscher Vizemeister auf dem Feld, Vize-Europapokalsieger sowie amtierender Titelträger in der Halle. Doch wer das ASV-Team aus der Gemeinde Großenkneten kennt, der weiß, dass es sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruht.

In jedem Fall soll die Qualifikation zur DM unter Dach und Fach gebracht werden – und das so früh wie möglich. Dazu begibt sich der ASV beim EFA Champions Cup in Jona wieder auf europäisches Parkett. Die Blau-Weißen sind sich sicher, dass es auch in diesem Jahr in der Bundesliga Nord wieder viele Begegnungen auf Augenhöhe geben wird, zumal die Aufsteiger den erprobten Teams dicht auf den Fersen sein werden.

Zu spüren bekam die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners dies schon auf dem Feld, als man sich gegen Aufsteiger Ohligs schwer tat und gegen Absteiger Hammah eine Niederlage hinnehmen musste. Mit den beiden Europameisterinnen Pia Neuefeind und Sarah Reinecke sowie Janna Köhrmann, die noch immer der Dreh- und Angelpunkt des Teams ist, wollen die Ahlhornerinnen nun mit vollem Selbstvertrauen an die bevorstehenden Aufgaben herangehen. Felicia Gißler wird für Jacqueline Dahms in die erste Mannschaft rücken und die Abwehrreihe komplettieren.

Mit gemischten Gefühlen blickt indes der SV Moslesfehn auf die abgelaufene Feldsaison. Ziel war es eigentlich, die DM-Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen – am Ende fanden sich die Moslesfehnerinnen auf Rang vier wieder. Dank des DM-Heimrechts durfte der SVM auf eigener Anlage dennoch bei den Deutschen Meisterschaften aufschlagen und lieferte hier eine sehr gute Vorstellung ab. Gegen den TSV Dennach fehlte nicht viel zum Sieg und damit zum Halbfinaleinzug.

Nun geht es auf dem Hallenboden wieder rund – und hierauf arbeitete die Mannschaft intensiv hin. Bardowick, Brettorf und Essel hießen die Stationen der Vorbereitungsturniere. Am ersten Spieltag bekommt es der SVM an diesem Sonntag (ab 11 Uhr) in Bardowick mit dem VfL Kellinghusen und dem dortigen TSV zu tun. Trainer Till Oldenbostel kann dabei auf fast den identischen Kader der Feldsaison zurückgreifen. Nur Abwehrspielerin Christina Scholte tritt aus beruflichen Gründen kürzer und läuft fortan für die „Zweite“ auf. Ziel in der ausgeglichenen Liga ist ein Platz im oberen Mittelfeld, die DM-Qualifikation würden die Spielerinnen als Bonus aber auch gerne mitnehmen. Am Ende könnte sich die Erfahrung der vielen Bundesligajahre für Moslesfehn auszahlen.

Entfernt von den Abstiegsplätzen eine ruhige Saison spielen – das hatten sich die Frauen des TV Brettorf für die Feldsaison vorgenommen. Nachdem der Motor zu Beginn noch stotterte, kamen die Schwarz-Weißen immer besser in Fahrt und überquerten auf Rang fünf die Ziellinie. Daran soll in der Hallensaison angeknüpft werden. Viel wird davon abhängen, wie die Brettorferinnen aus den Startlöchern kommen. Gegen Ahlhorn und Leverkusen müssen sie sich erst einmal beweisen.

Trainerin Rieke Buck kann dabei weiterhin auf Laura Marofke zurückgreifen, die in ihrer Zeit beim MTSV Selsingen bereits ihre Qualitäten auf dem Hallenboden unter Beweis gestellt hat. Ansonsten ist es der unverändert dünne Kader um Rika Meiners, Karen Kläner, Ida Hollmann und Laura Cording – der bei Bedarf durch Spielerinnen aus der A-Jugend ergänzt werden kann.

Jetzt gilt es, einen vernünftigen Saisonstart hinzulegen und an die guten Leistungen auf dem Feld anzuknüpfen. Dann wittern die jungen TVB-Spielerinnen auch gegen die Favoriten aus Ahlhorn und Schneverdingen ihre Chance – ohne dabei zu vergessen, dass gleichzeitig die starken Aufsteigerinnen nicht unterschätzt werden dürfen.