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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Europacup setzt besondere Kräfte frei“

07.07.2018

Ahlhorn /Schneverdingen In der Bundesliga sind die Faustballerinnen des Ahlhorner SV, aktuell nicht zu schlagen und führen die Tabelle ohne Punktverlust an – doch an diesem Wochenende treten sie noch eine Klasse höher an: Im Kampf um die europäische Faustball-Krone messen sich die ASV-Frauen mit den besten Vereinsteams Europas.

Nach Teilnahmen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wettbewerb in Schneverdingen fast ein „Heimspiel“ für die Blau-Weißen. Nur rund 120 Kilometer müssen die ASV-Frauen zurücklegen, von Reisestrapazen sollte somit keine Spur sein. Nicht ganz unwichtig, denn in die drei Gruppenspielen am Samstag sollte das Team von Trainerin Edda Meiners möglich ausgeruht gehen. Titelverteidiger Dennach, dazu der Schweizer Champion TSV Jona und der Österreichische Staatsmeister FBC Linz-Urfahr haben es allesamt in sich. „Das ist eine absolute Hammergruppe“, meint Ulrich Meiners, der als Delegierter des Europäischen Faustballverbandes in Schneverdingen dabei sein wird.

„Die Gruppe ist schon echt stark“, gesteht auch Ahlhorns Angreiferin Pia Neuefeind. „Gleich in der ersten Begegnung geht es gegen Dennach – wir müssen auf jeden Fall von Beginn an hellwach sein“. Im Anschluss wartet dann Linz-Urfahr. „Gegen die Mannschaft haben wir erst einmal gespielt. Aber gerade im Angriff sind sie extrem stark“, spielt Neuefeind auf Offensivkraft Ines Mayer an. Die österreichische Nationalangreiferin hat sich in den vergangenen zwei Jahren extrem gesteigert und maßgeblichen Anteil am Aufschwung des amtierenden Österreichischen Meisters. Ihre wuchtigen Schläge muss das Team von Edda Meiners auf jeden Fall in den Griff bekommen, um zu bestehen. Als letzter Gegner wartet der TSV Jona – den die Ahlhornerinnen noch aus der Hallensaison kennen. Hier gab es im Europacupspiel um Bronze einen ASV-Sieg. Den würde das Meiners-Team am Samstag nur zu gerne wiederholen.

Auch wenn die Saison ergebnistechnisch tadellos verlief – Neuefeind sieht noch Luft nach oben: „Am letzten Wochenende haben wir uns ziemlich schwer getan. Da müssen wir uns auf jeden Fall noch steigern.“ Vor jedem Team sei ein gewisser Respekt nötig, das Ahlhorner Team habe aber auch die Klasse, an einem guten Tag gegen alle Europacup-Gegner zu gewinnen. „Wir wollen einen der ersten beiden Gruppenplätze belegen und ins Halbfinale einziehen“, gibt sich Angreiferin Neuefeind vor dem Wettbewerb kämpferisch. „Ein Europacup setzt bei jedem Team besondere Kräfte frei – auch bei uns.“

 Kader Ahlhorner SV: Imke Schröder, Pia Neuefeind, Isabella Lucchin (Angriff), Janna Köhrmann, Sandra Wortmann, Sarah Reinecke, Felicia Gißler (Abwehr/Zuspiel)

Sönke Spille
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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