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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball: Ahlhorn siegt im ewigen Duell

19.12.2016

Ahlhorn Ahlhorns Spieler rissen die Hände in die Luft, die Hälfte der Ahlhorner Sporthalle Am Lemsen jubelte – 5:2 (8:11, 11:9, 11:9, 11:2, 11:6, 6:11, 11:9) hat der Ahlhorner SV das Derby gegen den TV Brettorf gewonnen und damit für eine spannende Ausgangslage in der 1. Faustball Bundesliga der Männer gesorgt.

„Endlich haben wir in der Hallensaison mal wieder gegen Brettorf gewonnen“, freute sich Ahlhorns Trainer Thomas Neuefeind direkt nach Spielschluss. Mit Blick in die Historie jubelte er zurecht: Den letzten Hallen-Heimsieg feierte der ASV am 29. Januar 2012, musste danach vier Mal als Verlierer vom Platz gehen. Nun fügte das Neuefeind-Team dem TVB die erste Saisonniederlage zu und zog damit in der Tabelle zumindest vorzeitig am Landkreis-Konkurrenten auf den zweiten Tabellenplatz vorbei. Mit überraschenden Startformationen gingen beide Mannschaften in das ewig junge Duell. Bei Ahlhorn vertraute Ahlhorns Coach Neuefeind auf Lucas Overberg und Paul Barklage auf der rechte Seite. Auf der anderen Seite verhalf TVB-Spielertrainer Christian Kläner seinem Youngster Hauke Rykena zu seinem Debüt in der 1. Liga – und das ausgerechnet gegen den Verein, von dem er vor sechseinhalb Jahren nach Brettorf gewechselt war.

Recht zerfahren starteten beide Seiten vor rund 250 Zuschauern in die ersten Aktionen – spätestens nach einer strittigen Blocksituation (7:6) vom ansonsten souverän agierenden Schiedsrichter Michael Behrens war dann aber Derby-Atmosphäre in Ahlhorn. Brettorf verhalf das Adrenalin dieser Situation dabei, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Die Führung währte aber nicht lange. Auch wenn TVB-Angreifer Malte Hollmann gerade zu Beginn der Partie immer wieder mit seinen Angaben punktete, nach einem Leinenfehler und Punkt von Christoph Johannes glichen die Gastgeber auf 1:1 aus. Im dritten Satz brachte der TVB Hauke Spille für Timo Kläner – lag zwischenzeitlich 8:5 in Front, aber brachte den Satz nicht über die Zeit. Wieder war es erst ein Eigenfehler, ehe Johannes zur Satzführung der Blau-Weißen punktete.

„Ahlhorn hat im entscheidenden Moment seine Punkte gemacht“, analysierte TVB-Coach Kläner. Deutlich wurde es dann im vierten Satz. Nach der zehnminütigen Satzpause schien die Mannschaft von Christian Kläner mit den Köpfen noch in der Kabine – Ahlhorn hatte beim 11:2 keine Probleme die Führung erst auf 3:1, später dann sogar auf 4:1 auszubauen. „Uns sind in jedem Satz kleine Nachlässigkeiten unterlaufen, die wir uns auf diesem Niveau nicht erlauben dürfen“, gab sich der zweimalige Weltmeister Kläner selbstkritisch.

Die Gäste kämpften sich im sechsten Abschnitt aber noch einmal zurück in die Partie. Nach einem Ausball von Christoph Johannes verkürzten die Schwarz-Weißen auf 2:4 und führten dann auch im siebten Durchgang schon mit 9:6. Diesen Vorsprung brachte Brettorf, bei denen Coach Kläner die gesamte Begegnung kräftig rotieren ließ, aber nicht über die Zeit. Ahlhorn, nun mit Kapitän Karsten Bilger auf dem Feld, machte mit einer Serie von fünf Punkten den ersten Derbysieg in eigener Halle seit 2012 perfekt.

Stimmen zum derby

Thomas Neuefeind (Trainer Ahlhorner SV): „Zum Schluss war unsere größere Erfahrung im Angriff ausschlaggebend. Es ist aber schön zu wissen, dass Christoph Johannes auch noch deutlich Luft nach oben hat. Es wäre klasse, wenn er seine Top-Fitness zur DM erreicht. Schade war natürlich, dass Tobias Kläner bei Brettorf heute nicht dabei sein konnte. Der TVB hat aber trotzdem eine gute Leistung gezeigt. Das 5:2 ist etwas zu deutlich ausgefallen für das Spiel, was es heute war.“

Christian Kläner (Spielertrainer TV Brettorf): „Es war wieder ein sehr knappes Spiel. Wir haben dabei in den drei Sätzen, die wir 9:11 verloren haben, immer geführt und sind dann zum Ende eingebrochen. Malte Hollmann hat seine Sache wieder gut gemacht. Und auch von Hauke Rykena war es bei seinem Debüt ein sehr gutes Spiel. Er hat in den entscheidenden Momenten die Verantwortung von mir bekommen und sie sehr gut angenommen.“

Hauke Rykena (Spieler TV Brettorf): „Ich war zu Anfang ein bisschen aufgeregt. Es war aber sehr schön und eine tolle Erfahrung, von Beginn an zu spielen. Für mein erstes Spiel in der 1. Bundesliga war ich mit mir im Großen und Ganzen zufrieden.“

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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