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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Für sie geht es um Werte, Einstellung und Höflichkeit

25.01.2020

Ahlhorn Joelle Anouk Kannapin ist Kampfsportlerin aus Leidenschaft. Und das extrem erfolgreich. Kannapin war Vizeweltmeisterin, sie war Deutsche Meisterin, ihr Wohnzimmer ist geschmückt mit Pokalen, Medaillen und Urkunden. Und doch ist das längst nicht alles für die 21-jährige Oldenburgerin. „Der Sport bedeutet mehr. Taekwondo ist die Lehre des geistigen Weges“, weiß die Sportlerin vom Ahlhorner Budo-Club zu berichten, „hier geht es um Werte, um Einstellung, um Geduld und um Höflichkeit.“

In Jever wurde Joelle Anouk Kannapin geboren. „Aber ich bin in Huntlosen aufgewachsen“, sagt sie. Die Eltern wollten, dass die Kinder Sport machen. „Ich war beim Kinderturnen, aber auch gerne auf dem Bolzplatz“, so Kannapin, „aber als ich sieben Jahre alt war, bin ich meinem Bruder zum Kampfsport-Training gefolgt.“ Sie hätte von Anfang an ein Faible für den Sport entwickelt und in Heinz Madderken einen „super Trainer“ gehabt, sagt die Studentin für Germanistik und – natürlich – Sport.

Schon in jungen Jahren kamen die ersten Prüfungen, die ersten Auftritte und Wettbewerbe. „Dieser Sport hat mein Selbstbewusstsein stark gefördert und meinen Ehrgeiz geweckt“, so die 21-Jährige. Ihr Talent blieb nicht im Verborgenen. Im Alter von zehn Jahren übernahm sie Alexander Hartmann, der Ehemann der ehemaligen Boxweltmeisterin Heidi Hartmann, als Trainer.

Joelle Kannapin wurde Kader-Athletin. „Als Kind war ich auf Taekwondo spezialisiert, mit 14 Jahren kam Kickboxen dazu“, erklärt sie. Titel um Titel heimste Kannapin ein. Mit der Mannschaft wurde sie Vizeweltmeisterin im Synchron Kata 2015, zwei Jahre später Deutsche Meisterin im Kumite. „Außerdem wurde ich mit dem Ehrenpreis für die beste Technik ausgezeichnet.“

2019 fanden die Deutschen Meisterschaften in Neustadt am Rübenberge statt. „Wir haben uns drei Monate intensiv vorbereitet“, sagte sie. Der Erfolg sollte die Mühen belohnen. Mit der Mannschaft holte sie Gold im Kata. Silber folgte im Einzel im Kumite. „Ich habe im Finale gegen eine Kollegin aus Oldenburg gekämpft“, sagt Joelle Kannapin, „das war eine Kopfsache.“

Im Oktober ist wieder EM. „Eine Medaille mit dem Team ist Plicht“, so Kannapin. Ihre Prinzipien sprechen dafür.


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Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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