• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

WM-Fahrer bejubeln Hattrick

24.07.2018

Ahlhorn /Stuttgart /Vöcklabruck Das Gepäck auf der Rückreise war um eine glänzende Goldmedaille schwerer: Das Faustballer-Quartett Fritz Wilke, Torsten Koschnitzke, Ulrich Meiners und Max Hunger vom Ahlhorner SV hat in Vöcklabruck (Österreich) am Wochenende im Trikot des VfB Stuttgart zum dritten Mal in Folge die Club-Weltmeisterschaft der Senioren gewonnen. Beim IFA Masters World Cup starteten die Ahlhorner, die seit sechs Jahren in einer Spielgemeinschaft mit dem VfB Stuttgart antreten, erstmals in der Altersklasse Männer 60. Zuvor hatte die Seniorentruppe schon zweimal bei den Männern 55 den Titel gewonnen – 2012 in Pomerode (Brasilien) sowie 2015 in Llanquihue (Chile).

Im Vergleich zu den Vorjahren war das Teilnehmerfeld diesmal etwas kleiner besetzt, nur fünf Teams aus Deutschland und Österreich hatten gemeldet. „Leider fehlten die Mannschaften aus Südamerika, die sonst auch dabei waren. Da das Turnier in diesem Jahr in Österreich stattfand, war für sie die Anreise zu teuer“, erklärte ASV-Spieler Torsten Koschnitzke. Dennoch empfand er das Niveau unter den Männer-60-Teams als „sehr hoch“.

Bis die zwölfköpfige Auswahl aus Stuttgart und Ahlhorn in Vöcklabruck ihre Bestform erreicht hatte, dauerte es allerdings auch einen Tag. „In der Vorrunde haben wir noch nicht zu unserer Leistung gefunden, auch wenn kein Spiel verloren ging“, berichtete Koschnitzke. Die Spiele gegen Union Schwanenstadt (11:5, 9:11), ESV Rosenheim (13:15, 11:5) und TV Elsava Elsenfeld (14:15, 11:8) endeten jeweils 1:1, gegen FBC Linz Urfahr gelang den „Stutthornern“ ein 2:0-Erfolg (11:7, 11:9).

Damit hatte der VfB das Halbfinale erreicht. „Der zweite Turniertag war dann wesentlich besser von uns“, berichtete Koschnitzke. Die Abstimmung klappte immer besser, und so erreichte die Mannschaft dank eines 2:0-Erfolgs gegen Schwanenstadt (11:9, 11:8) das Endspiel. Auch dort rief der VfB eine Topleistung ab und setzte sich gegen Elsava Elsenfeld nach einem umkämpften ersten Satz am Ende doch noch glatt mit 2:0 durch (11:9, 11:7).

„Insgesamt war es eine runde Sache“, bilanzierte Koschnitzke, wenngleich die Weltmeisterschaften in Brasilien vor sechs Jahren in organisatorischer Hinsicht „um Lichtjahre voraus“ gewesen seien. „Dort wurde wesentlich mehr auf die Beine gestellt“, berichtete der ASV-Spieler. Ob seine Mannschaft in drei Jahren wieder – dann voraussichtlich in Namibia – an der Club-WM teilnehmen wird, ließ Koschnitzke offen.

Der VfB Stuttgart war gleichzeitig der einzige deutsche Goldmedaillengewinner beim World-Cup. Bei den Männern 35 zog außerdem der VfK Berlin ins Finale ein. Hier reichte es jedoch nicht zum Titelgewinn – der TuS Kremsmünster aus Österreich behielt die Oberhand. Silber sicherten sich auch die Frauen 30 vom TuS Rot-Weiß Koblenz, die gegen die Brasilianerinnen von Duque de Caixas das Nachsehen hatten, sowie die Männer 45 des MTV Rosenheim, die im Finale gegen ÖTB Neusiedl verloren.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.