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Faustball: Ahlhornerinnen glänzen als starke Einheit

12.08.2013

Wardenburg Fast hätte es am Sonntag einen Doppelsieg für den Faustball-Nachwuchs aus dem Landkreis Oldenburg bei den Norddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U 18 in Wardenburg gegeben: Die Mädchen des Ahlhorner SV hatten sich soeben völlig überraschend den Meistertitel durch einen 2:0-Finalsieg gegen den TK Hannover gesichert, und auch die Jungen des SV Moslesfehn schienen sich in einem hochklassigen Match gegen den Leichlinger TV auf der Siegerstraße zu befinden. Doch nach einem vergebenen Matchball im dritten Satz beim Stand von 10:9 musste sich der amtierende Deutsche Meister dem immer stärker werdenden Gegner vom Leichlinger TV noch mit 10:12 geschlagen geben.

SVM-Trainer Bodo Würdemann nahm die knappe Endspielniederlage trotzdem gelassen hin – schließlich hatte sich seine Mannschaft ebenso wie die Ahlhorner Mädels erneut für die DM qualifiziert. „Von daher ist alles in Ordnung. Wir hatten bis zum Finale alles im Griff, so dass ich gegen Leichlingen alle Spieler einsetzen wollte. Die DM-Qualifikation ist das Wichtigste“, richtete Würdemann bereits den Blick auf den Saisonhöhepunkt in Dennach in vier Wochen (7./8. September).

In Süddeutschland nicht dabei sein werden die Jungen des Ahlhorner SV und Wardenburger TV. Beide Teams schieden im Halbfinale aus – für die DM qualifizieren sich lediglich die beiden besten Mannschaften der Norddeutschen Meisterschaft. Wardenburg verlor gegen Moslesfehn (7:11, 7:11) ebenso deutlich wie Ahlhorn gegen Leichlingen (3:11, 9:11). „Es war eine Sache der Konzentration“, erklärte ASV-Spieler Rico Lüdtke die Halbfinalniederlage. Seine Ahlhorner entschieden zwar das kleine Finale gegen Wardenburg mit 11:7 und 11:5 für sich, „dennoch sind wir etwas enttäuscht“, meinte Lüdtke.

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Zufrieden waren hingegen die Wardenburger mit ihrem vierten Platz. „Wir haben unser Ziel erreicht und sind bis ins Halbfinale gekommen. Vor allem in der Vorrunde haben wir tolle Kämpfe abgeliefert“, bilanzierte WTV-Trainer Torsten Büsselmann und lobte den großen Einsatz seiner Jungs vor und während der Meisterschaften. Der TV Brettorf rundete die gute Landkreisbilanz als Fünfter ab.

Auch im Turnier der Mädchen waren die regionalen Vertreterinnen in allen Platzierungsspielen von eins bis fünf mit dabei, wobei die Mädels des TV Brettorf ein wenig unter ihren Möglichkeiten blieben. Nach einem deutlichen 0:2 im Qualifikationsspiel gegen den TK Hannover (8:11, 5:11) blieb nur das Spiel um Platz fünf, das gegen den TSV Essel mit 13:11, 5:11, 7:11 verloren ging. Allerdings hatten die Brettorferinnen mit dem Handicap zu kämpfen, dass mit Karen Kläner und Rika Meiners gleich zwei Leistungsträgerinnen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren.

Viel vorgenommen hatten sich die Gastgeberinnen vom Wardenburger TV. Nach einer mäßigen Vorrunde am Sonnabend (Platz drei) begann der Sonntag zunächst vielversprechend für den WTV, und mit einem 2:0-Erfolg gegen Essel (11:6, 11:9) zogen die Wardenburgerinnen ins Halbfinale ein. Dort musste sich die Heimmannschaft jedoch dem druckvoller spielenden Ahlhorner SV geschlagen geben (7:11, 10:12). Der anschließende hart erkämpfte Sieg im kleinen Finale gegen den in Unterzahl spielenden MTV Hammah (11:6, 10:12, 11:9) konnte die Enttäuschung über die verpasste DM-Qualifikation nicht so recht vertuschen.

Riesenjubel herrschte hingegen bei den Ahlhornerinnen, die als fünftbeste Mannschaft aus Niedersachsen nur nachträglich zur „Norddeutschen“ gekommen waren und nun für die große Überraschung sorgten. Im Finale kämpfte der ASV den TK Hannover in zwei Sätzen nieder (13:11, 11:9). „Damit hätte ich im Vorfeld nie gerechnet. Die Mädchen haben toll miteinander gespielt“, freuten sich die ASV-Trainerinnen Sandra Wortmann und Edda Meiners.


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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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