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Basketball: Alex Grote hat Bock auf Rasta

12.07.2014

Wildeshausen Mit großen Namen kennt er sich aus: In der Jugend ging Alexander Grote bereits für die Nachwuchs-Bundesligamannschaft der Baskets Oldenburg auf Punktejagd und stand sogar bei den Deutschen U-20-Nationalmannschaftstrainern auf dem Zettel. Nun zieht es den Zwei-Meter-Mann, der in der vergangenen Saison noch für den SC Wildeshausen in der Bezirksoberliga auf dem Parkett stand, in die Regionalliga zur zweiten Mannschaft von Rasta Vechta.

Bereits im Winter stand Grotes Entschluss fest, sich nach der Saison eine neue sportliche Herausforderung zu suchen. Eigentlich wollte sich der 25-Jährige dem BTS Neustadt Bremen in der 2. Regionalliga anschließen. „Dann wurde mir in Vechta die Möglichkeit gegeben, ein duales Studium bei Rastas Hauptsponsor zu beginnen und dabei höherklassig Basketball zu spielen“, erklärt Grote.

Vorfreude auf junges Team

Ab dem 1. August will der Wildeshauser, der seine ersten basketballerischen Gehversuche beim SC machte, den nächsten Schritt in Vechta wagen. „In Vechta entsteht eine junge, hungrige Mannschaft. Da habe ich richtig Bock drauf.“ Dass Grote im Team einer der „älteren“ Spieler sein wird, der die Nachwuchsspieler anführen soll, stört ihn nicht. Mit Patrick Elzie, der in der vergangenen Saison noch das Rasta-Team in der Bundesliga betreute, hat die Zweitvertretung einen Trainerfuchs an ihrer Seite. „Pat ist ein ganz Großer“, weiß auch Grote.

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Von der Bezirksoberliga, in der Grote mit 499 Punkten in 18 Spielen und damit einem Schnitt von 27,7 Punkten pro Begegnung mit Abstand erfolgreichster Werfer der Liga war, zur Regionalliga sei es nochmal ein riesiger Schritt. Sein ehemaliger Trainer Edward Brouwer wünscht seinem Topscorer für seine nächste Station alles Gute: „Es ist natürlich schade, wenn man so einen Spieler verliert. Aber wenn Alex so eine Chance nicht wahrnehmen würde, wäre er selbst schuld.“

Denkwürdiger Abschied

Dass Grote die Saison in Wildeshausen zu Ende gebracht hat, rechnen ihm seine Teamkollegen hoch an: „Das war ein feiner Zug von ihm. Er war bis zur letzten Sekunde hochmotiviert“, so Brouwer. Und das merkte man ihm auch an. In Grotes vorerst letztem Spiel für den SC drehte er einen Zwei-Punkte-Rückstand gegen den VfL Weiße Elf Nordhorn mit einem Drei-Punkte-Wurf in der letzten Sekunde zum 71:69. „Ein besserer Abschluss war nicht möglich. Auch wenn ich früher höher gespielt habe: Das war einer der besten Momenten, seit ich Basketball spiele“, blickt Grote auf sein Abschiedsspiel und die anschließende Feier zurück.

Dem SC rechnet Grote in der kommenden Saison gute Chancen ein, einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Bezirksliga Süd zu erreichen. „Die Jungs sind eine super Mannschaft, die gehen ihren Weg.“ Neben Grote wird Coach Brouwer auch auf Arne Tschöpe und Lars Löwensen verzichten müssen, die sportlich kürzer treten wollen. „Wir wollen uns im Tabellenmittelfeld einpendeln“, gibt Brouwer die Marschroute vor. Auch wenn bis Saisonbeginn Anfang Oktober noch massig Zeit wäre, um das Team zu verstärken, rechnet der Trainer nicht mit Neuzugängen.

Besonders ärgerlich sei, dass das Wildeshauser Junioren-Team wohl bereits nach der ersten Saison im Spielbetrieb wieder abgemeldet wird. Trainer Arne Tschöpe ist zu der einzigen Hallenzeit am Freitagabend verhindert. „Wir versuchen da noch etwas zu drehen, vielleicht eine Hallenzeit an einem anderen Tag in Harpstedt zu bekommen. Wenn wir das Projekt Junioren-Basketball beim SC aus so einem Grund wieder einstampfen müssten, wäre das sehr schade“, so Brouwer.

Türen stehen immer offen

Dass sich die Förderung von Jugendspielern durchaus lohnt, hat das Beispiel Alex Grote gezeigt. Angeführt vom Wildeshauser sicherte sich das Brouwer-Team in 2013 die Bezirksliga-Meisterschaft und stieg auf. „Falls Alex in Vechta keine Lust mehr hat, bei uns kann er gerne wieder vorbei kommen“, sagt sein ehemaliger Trainer augenzwinkernd.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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