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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Pistolenschützen in Altona treffsicher

15.07.2019

Altona Nach vier Jahren trug der Nordwestdeutsche Schützenbund (NWDSB, Bassum) am Wochenende seine Landesverbandsmeisterschaften mit der Sportpistole wieder auf dem Stand des Schützenvereins Altona aus. Der Verein sei sehr gern Gastgeber, hatte Vorsitzender Hans Mayer bereits im Vorfeld angekündigt. Knapp 50 Schützinnen und Schützen gingen an zwei Tagen in den Disziplinen „25 Meter Sportpistole Auflage“ und „25 Meter Schnellfeuerpistole“ an den Start. Der Wettbewerb „Sportpistole Auflage“ wurde nach den Worten von Jörg Kropp, stellvertretender NWDSB-Landessportleiter, erstmals auf dem Stand in Altona ausgetragen.

Beste Mannschaft mit der Schnellfeuerpistole war der SV Altenbruch. Das Team aus der Nähe von Cuxhaven kam auf 1344 Ringe. Bester Einzelschütze in der Klasse Herren I war Philipp Scharrelmann (SSV Dümmer) mit 541 Ringen vor Paul Philipp Mühlenbeck (Bremer SG, 511 Ringe) und Maximilian Berendsen (SV Reitland, 511 Ringe). In dieser Disziplin sei Deutschland vorn, sagte Kropp. So hatte Christian Reitz (Löbau) 2016 mit der Schnellfeuerpistole Olympisches Gold in Rio de Janeiro gewonnen. Bei den Europaspielen im weißrussischen Minsk holte kürzlich Oliver Geis (SV Kriftel) den Titel in dieser Disziplin. Kropp, der auch Referent Pistole im Oldenburger Schützenbund und Trainer der Bundeswehr-Nationalmannschaft Pistole ist, war als internationaler Kampfrichter in Minsk dabei.

Mit den Bedingungen auf dem Schießstand in Altona zeigte sich Kropp, der Unterstützung unter anderem von Bezirkssportleiterin Rita Mehl erhielt, überaus zufrieden.

Die Besonderheit des Schießens mit der Schnellfeuerpistole: Jeder Schütze schießt in Intervallen auf fünf nebeneinander stehende Scheiben, wobei er pro Scheibe jeweils einen Schuss abgibt. Die Schussabgabe hat in einer vorgegebenen Zeit zu erfolgen. Das heißt: innerhalb von 8, 6 oder sogar nur 4 Sekunden. Die Scheiben werden zwischendurch weggedreht.

Zu den 27 Startern mit der „Sportpistole Auflage“ gehörten als einzige Teilnehmer aus dem Landkreis Oldenburg Bernfried Jüchter (66) und Gerhard Lürßen (71) vom SV Hude 1897. Beide sind schon seit mehr als 50 Jahren in diesem Sport aktiv und trainieren mindestens einmal pro Woche. Jüchter haderte Sonntag jedoch mit seiner Leistung. Er hatte sich kurzfristig eine Waffe geliehen. „Die Visierung funktionierte nicht gut“, sagte er. Schließlich landete Jüchter in der Klasse „Senioren I“ auf dem 10. Platz. Sieger wurde hier Stefan Habekost (SV Haendorf, Kreis Diepholz). Gerhard Lürßen wurde bei den „Senioren III“ mit 257 Ringen Fünfter. Hier gewann Folkert Stein (SV Felde, Kreis Verden) mit 277 Ringen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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