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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball: Am TSV Dennach führt kein Weg vorbei

16.01.2017

Ahlhorn Bei aller Freude über die Silbermedaille: So ganz verbergen konnte Edda Meiners ihre Enttäuschung über das verlorene Finale nicht. „Wenn wir konsequenter gespielt hätten, wäre mehr drin gewesen. Aber so haben wir es einfach nicht geschafft, die gegnerische Schlagfrau auszuschalten“, sagte die Trainerin des Ahlhorner SV am Sonntagmittag. Kurz zuvor hatte ihre Mannschaft das Endspiel des Europa-Cups in eigener Halle gegen den TSV Dennach klar verloren.

Die vier besten europäischen Faustballteams der Frauen gaben sich am Wochenende in der Ahlhorner Sporthalle Am Lemsen die Ehre. Über 1 000 Zuschauer fieberten an den beiden Tagen auf der Tribüne mit und feuerten vor allem den ASV an. Doch trotz aller Unterstützung waren die Ahlhornerinnen gegen den Titelverteidiger aus Süddeutschland im Finale mit 0:4 recht deutlich unterlegen (7:11, 4:11, 7:11, 6:11). „Wir haben so gut es ging dagegengehalten, aber Dennach war zu stark“, meinte ASV-Spielerin Pia Neuefeind. „Im Halbfinale haben wir gezeigt, was wir können“, so Neuefeind.

Tatsächlich riefen die Ahlhornerinnen am Samstag in ihrem ersten Spiel gegen den österreichischen Meister FSC Wels eine tadellose Leistung ab und erreichten mit einem 4:0-Erfolg das Finale. Gegen Wels präsentierte sich Ahlhorn in allen Mannschaftsteilen überlegen. Einzig die kurz gespielten Bälle des gegnerischen Angriffs konnten der kompakt stehenden ASV-Defensive zu Beginn gefährlich werden – ab dem zweiten Satz hatte das Team um Mannschaftsführerin Imke Schröder aber auch diese im Griff. Ansonsten überzeugte Ahlhorn mit routiniertem Spiel, ohne dabei ans Leistungsmaximum gehen zu müssen. Dafür standen sich die jungen Oberösterreicherinnen zu oft selbst im Weg.

Alle sechs ASV-Spielerinnen zeigten ein gleichstarkes Niveau. Die eingewechselte Jacqueline Zaddach fügte sich gleich mit zwei starken Rettungstaten im dritten Satz ein. Dazu peitschten die Ahlhorner Fans ihre Mannschaft nach vorne – bereits nach vier recht schnellen Sätzen stand die Finalteilnahme des aktuellen Tabellenführers der 1. Bundesliga Nord fest. „Dass es gegen Wels so deutlich wird, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Schröder nach Spielende.

Einen Tag später wartete der Titelverteidiger und große Turnierfavorit TSV Dennach. Dieser hatte im Halbfinale den TSV Jona aus der Schweiz in 4:1 Sätzen geschlagen – und bot in der Startformation gleich vier Spielerinnen aus dem Weltmeister-Kader von 2016 auf. Den besseren Start erwischte zunächst der TSV, doch Ahlhorn ließ sich auch von einem 1:4-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich eindrucksvoll in die Begegnung. Gerade die Abwehrreihe um Sarah Reinecke, Sandra Wortmann und Spielmacherin Janna Köhrmann entschärfte mehrfach spektakulär die hart geschlagenen Bälle von TSV-Angreiferin Sonja Pfrommer. Ahlhorn hielt im ersten Satz bis zum 7:8 den Anschluss – dann aber punktete die Weltmeisterin zum Dennacher Satzgewinn. Deutlich ging es im zweiten Abschnitt zu. Ahlhorns Angriff um Neuefeind und Schröder biss sich vermehrt die Zähne an der überragend agierenden Abwehrreihe der Schwarzwälderinnen aus. Dazu unterliefen im entscheidenden Moment Fehler im Ahlhorner Spiel – Dennach erhöhte auf 2:0 (11:4). Auch in den folgenden Sätzen hielt der ASV bis zur Mitte mit, ehe der TSV einen Gang höher schaltete und sich mit einer überragenden Teamleistung den dritten Sieg in Folge beim Europa-Cup sicherte.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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