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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Augen zu und ins Mittelfeld

12.08.2016

Stenum /Wüsting Nur drei Punkte trennten die beiden Frauenmannschaften in der vergangenen Saison voneinander. Die Fußballerinnen der Sf Wüsting belegten mit 34 Punkten Platz vier in der Bezirksliga, dahinter folgte mit 31 Punkten der VfL Stenum auf Platz fünf. Beim Saisonauftakt am Sonntag sind für beide die ersten Punkte möglich.

Sf Wüsting

Kontinuierlich haben sich die Frauen der Sf Wüsting in der vergangenen Saison im oberen Tabellenmittelfeld behauptet, in der kommenden Saison soll das so bleiben. „Unser Ziel ist auf jeden Fall ein gesicherter Mittelfeldplatz. Ob das so gut klappt, weiß man noch nicht“, sagt Trainer Michael Rubel.

Tendenziell sollte das jedoch erreichbar sein. „Die B-Mädels integrieren sich bereits, das sieht gut aus.“ Gegen Landesligist TV Jahn Delmenhorst II gelang den Wüstingerinnen in der Vorrunde des Bezirkspokals am vergangenen Sonntag ein 1:1, erst im Elfmeterschießen entschied der Favorit das Spiel für sich. „Wir haben es denen sehr schwer gemacht, das Spiel war für mich eine Standortbestimmung.“

Durch die Abgänge von Natascha Helms und Viktoria Brandt gelte es nun die Abwehr zu verstärken. „Wir waren vergangene Saison auf der dritten oder vierten Stelle, wenn es um Gegentore geht.“ Das solle auch in der kommenden Saison so bleiben. Außerdem tat sich die Wüstinger Elf schwer dabei, Chancen auszuwerten. „Wir müssen zusehen, dass wir das besser hinkriegen“, findet Rubel.

Das erste Spiel der Saison steht am Sonntag um 13 Uhr auswärts gegen den SV Brake an. „Wir sind vom Pokalspiel noch angeschlagen, trotzdem sollte was möglich sein. Wir müssen gucken, dass wir die ersten Punkte einfahren.“ Neuzugang Leonie Adelt kämpfe mit einer geprellten Wade, Levke Gimbel mit einer Zerrung. „Wir müssen sehen, ob sie sich bis dahin erholt hat.“ Mareen Meyerholtz habe etwas mit den Bändern. „Unser Kader ist recht homogen, da sollte was für uns drin liegen“, glaubt Trainer Michael Rubel.

VfL Stenum

Nervenkitzel möchte die Frauen-Mannschaft des VfL Stenum in der bevorstehenden Saison vermeiden: Angst vor dem Abstieg, wie zu Beginn der vergangenen Saison, soll es nicht mehr geben. „Wir wollen lieber weiter nach oben“, sagt Trainerin Diana Decker. „Der fünfte Platz in der Tabelle war unser bisher größter Erfolg, nachdem wir in den letzten Spielen gut aufgeholt hatten. Wir wollen den Platz mindestens verteidigen, aber auch gern unter die besten vier kommen.“ So sei mindestens Platz vier im Visier der Stenumerinnen.

Die Chancen dafür stünden in dieser Saison gut. „Unsere Verletzten sind wieder fit und wir wurden verstärkt, das muss also möglich sein.“ Mit den Neuzugängen Sabrina Rüscher vom TuS Vielstedt (Mittelfeld) und vor allem Torhüterin Simone Kotula stünde die Mannschaft sehr positiv da.

An den Schwächen des Teams sei kontinuierlich gearbeitet worden. „Die Kondition und Konzentration haben in der zweiten Halbzeit oft nachgelassen, wir wollen in der neuen Saison eine konstantere Leistung bringen.“ Vor allem die Taktikschulungen und das wichtige Offensivtraining, um die Chancen besser auszuwerten, sollten „gefruchtet haben“.

Auch wenn der Aufstieg ein großer Wunsch des VfL Stenum ist, schon in dieser Saison werde er wohl nicht erreicht. „Ich glaube da noch nicht dran. Nächstes Jahr vielleicht, wenn uns die B-Mädels unterstützen. Auch wenn wir vielleicht ein kleiner Geheimfavorit mit starken Spielerinnen sind, unsere Chancen auf Platz eins betragen vielleicht zehn Prozent“, glaubt die Trainerin.

Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der VfL den Aufsteiger SV Eintracht Oldenburg. Für die Stenumerinnen ist der Club ein Unbekannter. „Ich kenne die Mannschaft nicht und wusste nicht einmal, dass sie in Oldenburg existiert, von daher kann ich sie überhaupt nicht einschätzen“, gibt Diana Decker zu.

Allerdings glaube sie an einen Sieg. „Wir gehen als Favorit ins Spiel und werden dieser Rolle gerecht werden.“

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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