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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: Außenseiter wollen Gäste lange ärgern

23.01.2015

Bookholzberg Für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg wird es nach Aussage von Coach Stefan Buß das einfachste Spiel des Jahres, wenn an diesem Freitag um 20 Uhr in der Sporthalle am Ammerweg in Bookholzberg der noch ungeschlagene Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen, HSG Hude/Falkenburg, zum Nachbarschaftsderby auflaufen wird.

Das Team von Coach Thorsten Stürenburg wird als Favorit gehandelt, denn die Gastgeberinnen liegen abgeschlagen auf dem vorletzten Platz. Trotzdem ist Buß stolz auf seine Mannschaft, denn in den vergangenen Spielen habe man es so manchem Favoriten schwer gemacht, aus der Bookholzberger Halle Punkte mitzunehmen. So wird auch der krasse Außenseiter unbeschwert in diese Begegnung gehen und den Tabellenführer möglichst lange ärgern.

Buß will sein Hauptaugenmerk auf die Deckung und ein konzentriertes Rückzugsverhalten legen, um den Gegner nicht schon von Beginn an ins Rollen kommen zu lassen. Buß sieht die Partie recht locker: „Meine jungen Spielerinnen können von diesem Spiel nur lernen, denn bisher gab es immer nur Hude/Falkenburg in der obersten Klasse. Nun haben wir es auch geschafft und allein darauf bin ich schon stolz.“

Dass das Spiel nicht ganz so einfach über die Bühne gehen wird, wie ein Blick auf die Tabelle vermuten lässt, glaubt auch der Trainer der Gäste. „Leichte Spiele gibt es nicht“, erklärt Stürenburg. „Die können schon was. Garrel ist auf dem dritten Platz und hat in Bookholzberg verloren“, merkt der Trainer an.

Seine Mannschaft habe aber die Favoritenrolle und werde sie auch annehmen. „Wir wollen gewinnen und werden versuchen unser Spiel zu machen. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg steht gut in der Abwehr und arbeitet gut am Kreis. Da müssen wir aufpassen.“

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel sind jedenfalls da: Die Truppe kann in voller Stärke antreten. Ausfälle unter den Spielerinnen gebe es nicht. Auch wenn beide Teams von ihren Fähigkeiten überzeugt sind und gewinnen wollen – in einem Punkt sind sich die Trainer einig: Beide hoffen auf volle Zuschauerränge.

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