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Fußball: B-Junioren liefern sich Elfmeter-Drama

19.06.2017

Großenkneten Es war der dramatische Höhepunkt des Kreispokalfinaltags der Junioren in Großenkneten: Die B-Jugend der SG Großenkneten/Huntlosen trieb es in ihrem Endspiel gegen den VfL Wildeshausen auf die Spitze und gewann mit 16:15 nach Elfmeterschießen. Zuvor hatte bereits die C-Jugend der Gastgeber jubeln dürfen.

C-Junioren: SG Großenkneten/Huntlosen - TSV Ganderkesee 4:1 (2:1). Nicht nur die Temperaturen stiegen auf dem Thermometer am Sonntagnachmittag immer weiter an, sondern auch die Stimmung in der EnergieConcept-Arena, als der erste Auftritt der Gastgeber anstand. 200 Zuschauer sahen einen verdienten Sieg für die SG-Mannschaft der beiden Trainer Lars Arkenbout und Merten Jebing. Dieser war kein Zufallsprodukt, denn die SG hatte sich bereits morgens zum gemeinsamen Frühstück getroffen. Zum Teambuilding gehörte auch eine Fotoshow, die Jebing vorbereitet hatte und die Eindrücke eines zurückliegenden Pokalerfolgs einer Kneter C-Jugendmannschaft zeigte. „Die Jungs sollten sehen, wie schön es ist, Pokalsieger zu werden“, erklärte Arkenbout. Dieses Gefühl durften die SG-Kicker dann nach 80 anstrengenden Minuten gegen Ganderkesee selbst erleben. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, meinten die SG-Trainer zufrieden. Nach zwei Treffern von Jannis Baumgart (4. Minute) und Silas Beewen (15.) ließ sich die Heimmannschaft auch durch den Anschlusstreffer (Fabian Goedeke/20.) nicht aus der Ruhe bringen. Im zweiten Abschnitt hatte die SG das Spiel weiter im Griff. Baumgart mit seinem zweiten Tor (56.) und Mathis Friederichs per Foulelfmeter (64.) schossen die Gastgeber zum Pokalsieg. Kleiner Wermutstropfen: Kapitän Elias Menke konnte das Spiel nicht beenden und fehlte bei der Siegerehrung, da er wegen eines Nasenbeinbruchs ins Krankenhause gebracht werden musste.

B-Junioren: VfL Wildeshausen - SG Großenkneten/Huntlosen 15:16 nach Elfmeterschießen (1:1/1:1). Ein vielleicht historisches Spiel lieferten sich die beiden Nachbarn bei großer Hitze. Erst nach 17 (!) Durchgängen im Elfmeterschießen stand die SG als Sieger fest. „Nach dem Spiel bin ich gefühlt 70 Jahre älter, das war unfassbar knapp“, meinte SG-Trainer Pascal Grüner. „Im Elfmeterschießen hatten wir einfach nur Glück“, fügte er hinzu. Wildeshausens Coach Matthias Ruhle war entsprechend enttäuscht, blieb aber gefasst. „Natürlich ist es extrem traurig, so zu verlieren. Aber unser Primärziel haben wir mit dem Aufstieg in die Bezirksliga erreicht. Das Pokalfinale war die Zugabe, es bricht jetzt keine Welt zusammen“, erklärte er.

Beide Teams zeigten in der regulären Spielzeit sicherlich nicht ihre beste Leistung. Die Großenkneter, frenetisch angefeuert durch mittlerweile 300 Fans, gingen durch Noori Jasem nach einem starken Solo in Führung (21.). Matthias Holtmann glich für den VfL aus (32.), dabei blieb es bis zum Schluss. Im Elfmeterschießen hatte die SG nach einem Fehlschuss der Wildeshauser in Runde drei zunächst einen Vorteil, konnte diesen aber nicht nutzen. Beim Stand von 13:13 verschoss dann SG-Spieler Mats Kämper auch seinen zweiten Elfmeter und wäre damit fast zum tragischen Helden geworden. Doch nun ließ der VfL seinen Matchball aus, Holtmann scheiterte an SG-Keeper Tim Lenz. Im 17. Durchgang schließlich machte sich Großenknetens Malte Niemann sein persönliches Geburtstagsgeschenk und verwandelte, während Lenz Sieger gegen Daniel Wollenberg blieb und damit für Jubelstürme im SG-Lager sorgte.

A-Junioren: TV Munderloh - SG Wardenburg/Benthullen-Harbern 1:2 (1:0). Es war der Abschluss eines langen Fußballtages. In der letzten Partie bewies die leicht favorisierte Mannschaft aus Wardenburg den längeren Atem und drehte einen 0:1-Rückstand noch in einen Sieg. Munderloh sorgte mit einem genutzten Foulelfmeter in der siebten Minute für einen echten Blitzstart, danach bemühte sich die Spielgemeinschaft immer mehr, das Spiel zu diktieren – wirklich zwingend wurde es aber nicht. „Wir standen defensiv gut gestaffelt“, lobte TVM-Coach Bendix Schröder. So hatte sein Team kurz nach dem Seitenwechsel sogar die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Mit länger werdender Spieldauer war es dann aber Wardenburg, das sich mehr und mehr Torchancen erspielte. Zweimal gab es eine Flanke vom linken SG-Flügel, beide Male wurde Stürmer Lukas Gelnar sträflich allein gelassen und netzte ein. „Es war wie befürchtet das spannende Spiel. Gestern waren beide Mannschaften noch gemeinsam auf einem 18. Geburtstag, heute dann dieser Fight“, so SG-Trainer Sören Heeren. Mit dem Double bescherten seine Spieler ihm einen perfekten Abschied.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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