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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Dürfen Köpfe nicht in Sand stecken“

09.12.2019

Beckdorf /Sandkrug Die Luft wird immer dünner, der Druck dafür umso größer: Auch im Auswärtsspiel beim SV Beckdorf ist es den Oberliga-Handballern der TSG Hatten-Sandkrug nicht gelungen, den Negativlauf zu stoppen. Das 30:34 (14:15) am Samstagabend war für die Sandkruger bereits die sechste Niederlage in Folge – mit nunmehr 4:18 Punkten rutschte die TSG hinter Achim/Baden auf einen Abstiegsplatz.

„Das tut sehr weh, wir haben es selbst vergeigt“, meinte ein enttäuschter TSG-Trainer Hauke Rickels nach der Partie. Bildete in den vergangenen Wochen häufiger der Angriff die Achillesferse der Sandkruger, war in Beckdorf die Abwehrleistung in erster Linie für die Auswärtspleite verantwortlich. „Die 30 erzielten Tore vorne sind gut“, hielt Rickels fest. „Dafür haben wir in der Deckung nicht gut genug im Verbund gearbeitet, so dass unsere Torhüter häufig im Stich gelassen wurden“, fügte der Trainer hinzu. Dabei waren es am Ende im Prinzip nur die drei Beckdorfer Rückraumspieler, die maßgeblich für den Sieg der Heimmannschaft verantwortlich waren: Karol Moscinski (10 Tore), Michael-Leon Williams und Stefan Völkers (jeweils 8) waren zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen – das Trio erzielte zusammen 26 Tore. Rickels: „Wir haben sie nicht stoppen können, obwohl wir uns darauf vorbereitet hatten.“

Die Gäste starteten gut. Sie führten nach drei Treffern von Razvan Ghimes, der auf Linksaußen eine tadellose Partie ablieferte und mit elf Toren erfolgreichster TSG-Werfer war, sogar mit 8:5 (9. Minute). Doch danach versäumte es Hatten-Sandkrug, weiter nachzusetzen. Kurz vor der Pause, als die TSG bereits auf eine 5:1-Abwehr umgestellt hatte, holte sich Beckdorf die Führung (14:13/26.). Nach der Pause erhöhten die Gastgeber auf 18:15, dann konterte die TSG mit vier Toren in Folge. Danach ging es hin und her: Beckdorf legte wieder vor (27:24/47.), die Gäste schafften noch einmal den Ausgleich (27:27/52.). Als die Heimmannschaft aber erneut vier Treffer hintereinander erzielte (31:27/57.), hatten die Sandkruger darauf keine Antwort mehr parat.

Die Niederlage fühle sich wie ein „Stimmungskiller“ an, meinte Rickels. „Wir müssen da jetzt gemeinsam raus und dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken. Bis Weihnachten haben wir noch zwei Spiele – die müssen wir beide gewinnen“, blickt er auf die bevorstehenden Partien gegen die HSG Barnstorf/Diepholz und bei Achim/Baden.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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