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Beachhandball: Keine DM-Medaillen in brütender Hitze

07.08.2018

Berlin Bei den Deutschen Meisterschaften der Beachhandballer in Berlin haben die Landkreis-Teams einen Podestplatz verpasst. Die Nordlichter mussten sich im Spiel um Bronze nur knapp geschlagen geben.

Souverän starteten die Nordlichter in der DM-Vorrunde: Gegen die BHT Hurricanes (24:14, 24:17) und die Sand Devils Youngster (24:17, 28:9) feierte das Team jeweils 2:0-Siege, gewann die Dreiergruppe und stand durch den neuen Modus direkt im Viertelfinale.

Damit hatte das Team, das 2014 den Deutschen Meistertitel gewonnen hatte, den gesamten Samstag spielfrei. „Der Modus ist eine Katastrophe“, sagte Andreas Husmann, Coach der Nordlichter. „Man steigert sich im Turnierverlauf. Wir hätten trotz der Hitze lieber drei Spiele an einem Tag als kein Spiel, denn wie willst du in einen Rhythmus finden, wenn du einen Tag lang gar nicht spielst? Mit diesem Modus ist der zeitliche und finanzielle Aufwand, den wir betreiben, eigentlich Blödsinn“, kritisierte er übereinstimmend mit vielen weiteren Teamverantwortlichen.

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Zumindest knüpfte seine Mannschaft im Viertelfinale an die Leistung der Vorrunde an und schlug die Shotgunners 2:0 (17:10, 24:20). Die erste Niederlage gab es im Halbfinale gegen Titelverteidiger SG Schurwald. Nach verlorenem ersten Satz (18:21) kämpften sich die Nordlichter im zweiten zwar in das Shoot-Out-Werfen (26:14). Hier verlor das Team dann 4:7.

Im Kampf um Bronze duellierten die die Nordlichter mit den BHC Sand Devils. Das Landkreis-Team legte vor (25:23), der BHC glich aus (17:13) und gewann auch das Shoot-Out-Werfen (6:8).

Die Neerstedter Sandmöpse mussten bei den Frauen im Kampf um die vorderen DM-Plätze bereits frühzeitig die Segel streichen. Gegen die Beach Chiller starteten die Neerstedterinnen mit einer Niederlage, schaffte dank eines Erfolgs gegen die Monkyladys auf Gruppenplatz zwei aber den Einzug in die zweite Runde. Hier musste sich die Mannschaft aber sowohl dem späteren Finalisten Beach Bazis als auch den Caipis geschlagen geben. Das Turnier beendete die Mannschaft auf Rang neun.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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