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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bundesliga: Berlin war (k)eine Reise wert

20.11.2017

Berlin /Bookholzberg Auch nach den Saisonniederlagen neun und zehn stecken sie bei der männlichen A-Jugend der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg den Kopf nicht in den Sand. „Die Berlin-Tour hat trotzdem Spaß gemacht“, hielt Trainer Stefan Buß am Sonntagabend fest. Punktemäßig war der Trip in die Hauptstadt allerdings keine Reise wert, denn der Aufsteiger musste sich am Samstag zunächst beim 1. VfL Potsdam geschlagen geben und kassierte dann am Sonntag bei Tabellenführer Füchse Berlin Reinickendorf erwartungsgemäß eine weitere Pleite.

1. VfL Potsdam - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 30:21 (15:9). Von Anfang an zeigte sich, warum die Potsdamer über die drittbeste Abwehr der Liga verfügen. „Sie waren uns vor allem körperlich überlegen“, berichtete Stefan Buß. Allerdings sei der Gegner mit seiner Härte phasenweise auch etwas über das Ziel hinaus geschossen, was von den Schiedsrichtern wiederum nicht ausreichend geahndet wurde, kritisierte der Gäste-Coach. Zwar warfen die Bookholzberger durch Kian Krause das erste Tor des Spiels, doch anschließend liefen die Gäste nur noch hinterher. „Uns fehlte vor allem die Durchschlagskraft und der letzte Schritt dahin, wo es weh tut“, meinte Buß. Potsdam wirkte indes nicht nur durchtrainierter, sondern auch cleverer. Gegen die Wurfgewalt von Rückraumspieler Josip Simic reagierte die HSG ab Mitte der ersten Halbzeit mit einer kurzen Deckung. Wirklich aufzuhalten waren die Gastgeber damit aber nicht. Sie holten sich die Führung zum 4:1 (7. Minute) und bauten diese auf 6:2 (14.), 10:4 (18.) und 14:6 (27.) bis zur Pause vorentscheidend aus.

Was die junge Mannschaft der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in dieser Saison auszeichnet, zeigte sie nach Wiederanpfiff. „Wir sind toll aus der Kabine gekommen und haben wieder eine super Einstellung gezeigt“, lobte der Gäste-Coach. So konnten die Bookholzberger den Rückstand im zweiten Abschnitt in Grenzen halten.

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Füchse Berlin Reinickendorf - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 37:20 (20:9). Den Tabellenführer hatte Buß im Vorfeld als „Ausnahmemannschaft“ der Liga bezeichnet – und wie erwartet war gegen die „Füchse“ von Trainer Bob Hanning dann auch kein Kraut gewachsen. Wie bereits am Vortag mussten die Bookholzberger ihren Gegner schon frühzeitig davonziehen lassen. Nachdem Bennet Krix den Ausgleich zum 1:1 geworfen hatte, erzielten die „Füchse“ die nächsten sechs Treffer und setzten sich bis zur sechsten Spielminute auf 7:1 ab. In einer Unterzahlphase erzielten die Gäste anschließend zwar zwei Tore durch Henk Braun und Tilman Dehmel zum 5:11, doch nach weiteren Zeitstrafen gegen die Gäste in der Schlussphase der ersten Halbzeit bauten die Favoriten ihren Vorsprung von 17:9 mit drei Toren in Folge aus.

Damit war auch diese Begegnung bereits nach den ersten 30 Minuten entschieden. Doch die Landkreis-Jungs ließen sich ein weiteres Mal nicht hängen, sondern hielten weiter dagegen. „Wie schon gegen Potsdam war auch diese Niederlage verdient“, zog Buß ein Fazit vom Wochenende. Ein großes Dankeschön richtete der HSG-Coach an die mitgereisten Eltern und Fans, die seine Mannschaft großartig unterstützten. „Wie unsere Fans Stimmung gemacht haben, das war schon der Wahnsinn. Wir müssen jetzt weiter arbeiten und hoffen, bald den ersten Erfolg einfahren zu können“, blickte er voraus. Die nächste Chance bietet sich am Sonntag, 26. November (14 Uhr), im Heimspiel gegen TSV Sieverstedt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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