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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Brettorf feiert DM-Teilnahme

18.02.2019

Berlin /Brettorf Die Party begann bereits in der Sporthalle, wurde auf der Rückfahrt von Berlin nach Brettorf fortgesetzt und endete schließlich in Kläners Partykeller: Diese rauschende Feier am Samstag hatten sich die Faustballer des TV Brettorf redlich verdient. Mit dem 5:2-Erfolg (11:5, 11:9, 11:8, 4:11, 11:9, 10:12, 11:9) beim direkten Konkurrenten VfK Berlin sicherten sich die Brettorfer am letzten Spieltag den zweiten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Nord – und damit die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Mannheim am 16./17. März.

„Der zweite Platz ist sensationell“, jubelte Brettorfs Abwehrspieler Timo Kläner – mit seinen 28 Jahren der Routinier im jungen TVB-Team, das einen Altersdurchschnitt von gerade einmal knapp über 20 Jahren aufweist. „Vor der Saison hätte es wohl niemand für möglich gehalten, dass wir zur DM fahren werden. Ich bin einfach nur stolz auf die Mannschaft“, betonte TVB-Trainer Klaus Tabke. Selbst Kläner bestätigte: „Daran hätte ich selbst nicht geglaubt.“

DM-Ausblick

Am 16. und 17. März findet in Mannheim die vom TV Käfertal ausgerichtete Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball der Männer statt. Hier treffen die sechs besten deutschen Teams – jeweils drei aus der Nord- und der Süd-Bundesliga – aufeinander.

In der Vorrunde gibt es zunächst zwei Gruppen. Der Topfavorit ist der ungeschlagene Süd-Meister TSV Pfungstadt, der in der Gruppe A auf den TV Brettorf (2. Nord) sowie TV Käfertal (Gastgeber/3. Süd) trifft. In der anderen Gruppe trifft der Ahlhorner SV als bester Nord-Vertreter auf den VfK Berlin (3. Nord) sowie den TV Vaihingen/Enz (2. Süd).

Die Gruppenspiele finden am Samstag, 16. März, statt. Die Gruppenersten und -zweiten ziehen in die Halbfinalspiele am Sonntag, 17. März, ein.

Zumal die Brettorfer „Boygroup“ nach einem schwachen Saisonstart mit 2:6 Punkten aus vier Partien – darunter zwei unglückliche 4:5-Pleiten in Armstorf und Kellinghusen – zunächst unten in der Tabelle stand. „Doch gerade diese Spiele waren auch ein Ansporn, uns zu steigern und nicht hängen zu lassen“, resümierte Kläner.

Beim „Endspiel“ in Berlin wurden die Brettorfer sogar von rund zehn Schlachtenbummlern unterstützt. „Dass sie uns begleitet haben, war eine schöne Geste. Es hat uns gefreut und sicherlich auch in bisschen beflügelt“, richtete der Abwehrspieler einen großen Dank an die Fans. Auf dem Spielfeld bedankten sich die Brettorfer direkt mit einer starken Leistung. Mit dem wiedergenesenen Malte Hollmann neben Hauke Rykena im Angriff sowie Hauke Spille, Tom Hartung und Timo Kläner in der Abwehr holten sich die Gäste direkt die ersten drei Sätze. „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, um uns nicht auf andere verlassen zu müssen. So sind wir auch sehr gut gestartet“, berichtete Kläner. Dabei kam es dem TVB sicherlich nicht ungelegen, dass die Berliner auch im entscheidenden Moment der Saison nicht auf Lukas Schubert zurückgriffen – der Nationalspieler hatte die komplette Hallenspielzeit ausgesetzt.

Ein paar Nachlässigkeiten beim TVB führten dennoch im vierten und sechsten Satz zu Rückschlägen. „Da haben wir uns vielleicht schon zu sicher gefühlt“, vermutete Kläner, der seinen Platz ab Abschnitt sechs für Marcel Osterloh räumte. So kam die zweite Satzpause aus Brettorfer Sicht „zur rechten Zeit“.

Umkämpft war schließlich der siebte Durchgang. „Am Ende haben wir etwas Glück gehabt und von Berlins Fehlern profitiert“, meinte Kläner und fügte erleichtert hinzu: „Schwein gehabt – das Spiel hätte nicht länger dauern dürfen, sonst hätten wir es eventuell noch ganz aus der Hand gegeben.“ So aber machte der TVB mit 11:9 alles klar und durfte die Siegesfeier einläuten. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Mit etwas Abstand kam auch bei den unterlegenen Berlinern noch Freude auf, denn dank der Schützenhilfe des TSV Hagen (5:3 gegen VfL Kellinghusen) blieben die Hauptstädter als Tabellendritter vor den punktgleichen Rivalen Hagen und Kellinghusen (alle 16:12) aufgrund des besten Satzverhältnisses in den DM-Rängen.

Für den TVB war dies in Anbetracht des eigenen herausragenden Erfolgs allenfalls noch eine Randnotiz. „Es war bei uns von allen Beteiligten eine sehr gute Saison“, unterstrich Timo Kläner. Zugegebenermaßen habe man zwischenzeitlich auch von der schwächelnden Konkurrenz profitiert, doch solle dies die eigene Leistung nicht schmälern. „Die DM ist jetzt Zugabe. Dort sind wir natürlich nur Außenseiter, aber wir wollen das Beste herausholen“, blickte der Abwehrspieler voraus.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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