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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TSG bringt Gegner in Bedrängnis

04.02.2019

Bissendorf /Sandkrug Sie kratzten lange an einer Überraschung, doch am Ende mussten die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug mit leeren Händen die Heimfahrt antreten: In der Handball-Oberliga unterlagen die Sandkruger am späten Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TV Bissendorf-Holte mit 24:26 (12:9). Schon das Hinspiel in eigener Halle im September hatte die TSG mit zwei Toren Unterschied verloren (28:30).

„Wir wussten um unsere Chance und hatten Bissendorf am Abgrund. Umso ärgerlicher ist es, dass es nicht gereicht hat. Ich bin schon über das Ergebnis enttäuscht, kann meinen Spielern aber keinen Vorwurf machen. Sie haben gut gespielt und am Ende einfach Pech gehabt“, sagte TSG-Trainer Hauke Rickels. Seine Mannschaft büßte durch die achte Saisonniederlage in der Tabelle eine Position ein und belegt nun mit 13:17 Zählern Rang neun.

50 Minuten lang hatten die Sandkruger das Spiel und den Gegner durchaus im Griff. Und das, obwohl sie schon früh den ersten Rückschlag wegstecken mussten. In der 18. Minute zog sich Rückraumspieler Keno Lücken eine Platzwunde am Kopf zu und konnte nicht mehr weitermachen. Da auch Spielmacher Andre Haake und Kevin Larisch angeschlagen ins Spiel gegangen waren, reduzierten sich die personellen Alternativen der TSG schon erheblich. Ein Nutznießer wiederum war Christian Wolf, der anstelle von Haake geschickt Regie führte und selbst noch vier Tore warf. „Das hat er wirklich gut gemacht“, lobte Rickels.

Wolf war es auch zu Beginn, der den anfänglichen Rückstand zum 2:2 (6. Minute) ausglich. Danach gaben die Sandkruger über weite Strecken den Ton an, gingen nach Treffern von Wolf, Haake und Bernd Spille sogar mit 10:6 (24.) in Führung. Auch nach der Pause sah es zunächst lange gut aus, Mirko Menkens per Siebenmeter (18:15/43.), Tim Streckhardt (19:16/44.) und Till Schinnerer (20:17/45.) hielten den Vorsprung bei drei Toren. Erst in der letzten Viertelstunde gaben die Sandkruger das Spiel noch aus der Hand. Vor allem Christian Rußwinkel war mit seinen zwölf Toren maßgeblich daran beteiligt, dass Bissendorf am Ende jubelte. Der Toptorschütze der Hausherren traf in der 57. Minute zum 24:23 für den TVB und machte 20 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 26:24 den Deckel drauf. „Er hat ein Bombenspiel gemacht“, gab auch Rickels zu.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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