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Bundesliga: Auch Flensburg nicht zu knacken

13.11.2017

Bookholzberg Es bleibt dabei: Die A-Jugendhandballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben in der Bundesliga am Samstagabend auch gegen die SG Flensburg-Handewitt eine deftige 26:45-Niederlage kassiert. Damit bleibt die Mannschaft aus der Gemeinde Ganderkesee mit 2:14 Punkten das Tabellenschlusslicht.

Nach knapp 18 Minuten donnerte HSG-Trainer Stefan Buß bereits zum zweiten Mal sein Auszeit-Kärtchen auf das Zeitnehmerpult. Noch nicht einmal eine Halbzeit gespielt – und schon war sein Team gegen Flensburg-Handewitt mit zehn Toren ins Hintertreffen geraten. Dabei ging es so vielversprechend los. Nach zweimaliger Führung durch Tore von Henk Braun und Carsten Jüchter in Minute eins und vier keimte kurzzeitig die Hoffnung auf, dass die Hausherren an diesem Tag dem erfahrenen Gegner länger Paroli bieten könnten. Doch weit gefehlt – während sich bei der HSG immer wieder leichte Fehler im Spiel einschlichen, hatten die Flensburger etwas gutzumachen. Keine 24 Stunden zuvor hatten sie ihr Heimspiel gegen die Füchse Berlin verloren und noch jede Menge Wut im Bauch. So schraubten sie am Torekonto mit genau dem Mittel, wovor Buß gewarnt hatte: schnelle Gegenstöße mit wurfgewaltigem Abschluss.

Bei Grüppenbühren/Bookholzberg nahm Piet Gerke die Außenposition des verletzten Bennet Krix ein – wirklich auf ging dieser Plan aber nicht. Mitte der ersten Halbzeit ging es für Gerke zurück in den Rückraum, das Spiel wirkte wieder sicherer. Trotzdem ging es mit einer ziemlichen Hypothek von elf Toren in die Halbzeitpause. „Wir haben nicht richtig zugepackt“, ärgerte sich Coach Buß.

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Den Wiederanpfiff verschliefen die Bookholzberger dann komplett. Während die Gäste gleich dreifach einnetzten, dauerte es bis zur 35. Minute, dass auch die HSG wieder ein Tor bejubelte. Mehrfach Szenenapplaus gab es für Torhüter Jan Kinner, der nach seiner Einwechslung ab der 42. Minute mehrere Bälle eindrucksvoll parierte – und damit kurzzeitig sogar seinem Gegenüber, dem U-18-Nationaltorhüter Johannes Jepsen, Konkurrenz machte. Dieser hatte seinen Kasten teilweise zugenagelt und vereitelte immer wieder sicher geglaubte HSG-Tore. „Man sieht einfach die individuelle Klasse der Spieler“, gestand Buß ein.

Auch wenn der Rückstand immer weiter anwuchs, im Schlussspurt war es ein offener Schlagabtausch der beiden Mannschaften. Bookholzberg raufte sich bis zur letzten Minute zusammen und konnte den hohen Rückstand zeitweise auch verkürzen. „Wir haben nicht aufgegeben“, betonte der HSG-Trainer. Allemal bundesligatauglich war wieder das Publikum in der Halle am Ammerweg. Von keinem der Gegentore ließen sich die Fans beirren, feuerten den Gastgeber mit viel Elan an. „Dass es am Ende so deutlich ausgegangen ist, ist natürlich bitter. Die Zuschauer waren aber wieder fantastisch“, dankte Buß. Am kommenden Wochenende geht es für die HSG auf Berlin-Reise gegen den VfL Potsdam und die Füchse Berlin.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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