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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bundesliga: Kiel zeigt HSG die Grenzen auf

18.09.2017

Bookholzberg Nach dem Schlusspfiff erweckte es in der Bookholzberger Sporthalle am Ammerweg am Sonntagnachmittag zunächst nicht den Eindruck, dass die männliche A-Jugend der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ihr erstes Heimspiel in der Handball-Bundesliga verloren haben könnte. Die 310 Fans in der rappelvollen Halle feierten ihre Mannschaft wie den Sieger. Doch der Blick auf die Anzeigetafel verriet die Realität: Dort stand ein 22:40 – allerdings auch gegen keinen Geringeren als den Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters THW Kiel.

Sicherlich hatten die Bookholzberger, die trotz ihres 36:36-Achtungserfolgs am ersten Spieltag beim TSV Sieverstedt als krasse Außenseiter in die Partie gegen die große Talentschmiede aus Schleswig-Holstein gingen, heimlich mit einer Überraschung geliebäugelt. Doch dieser Zahn wurde den Landkreislern schnell gezogen. Dennoch hielt sich bei HSG-Trainer Stefan Buß hinterher die Enttäuschung in Grenzen. „Der Sieg für Kiel ist absolut verdient, für meinen Geschmack aber um sechs Tore zu hoch ausgefallen. Für uns war es vor dieser tollen Kulisse trotzdem ein Erlebnis, aus dem wir lernen können. Es hat trotz der Niederlage Spaß gemacht, vor so vielen Zuschauern zu spielen.“

Und auch den Gästen aus Kiel bereitete das Auswärtsspiel – unabhängig von ihrem deutlichen Sieg – jede Menge Spaß. „Das war eine schöne Atmosphäre hier“, bekannte THW-Trainer Claus-Dieter Petersen, selbst ehemaliger Bundesliga- und Nationalspieler. „Ich freue mich für den Verein, dass er den Sprung in die Bundesliga geschafft hat. Die eine oder andere Mannschaft wir hier bestimmt noch stolpern“, so der Kieler Coach.

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Die „Zebras“ waren es am Sonntag jedoch nicht, die in Bookholzberg stolperten. Lediglich in den ersten zehn Minuten verlief die Partie ausgeglichen. Bennet Krix (2), Tilman Dehmel und Kian Krause hielten die Gastgeber bis zum 4:4 im Spiel. Danach allerdings drehte der Favorit auf, während den Bookholzbergern jeder noch so leichte Fehler zum Verhängnis wurde. Immer wieder kam Kiel in der Abwehr zu Ballgewinnen und münzte diese über schnelles Spiel zu Torerfolgen. Hinzu kam, dass THW-Torhüter Jesko Usinger zum bärenstarken Rückhalt wurde. So gerieten die Gastgeber über 4:8 und 6:9 (19.) in ihrer schwächsten Phase der ersten Halbzeit schon deutlich mit 6:15 (23.) ins Hintertreffen. „Kiel hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“, analysierte Buß.

Auch im zweiten Abschnitt konnten die Landkreisler das Ruder nicht mehr herumreißen. Zwei schnelle Gegentore zum 9:20 bedeuteten direkt einen Dämpfer – 13:27 (40.), 14:30 (43.), 18:33 (50.) und 22:35 (55.) lauteten die weiteren Spielstationen, ehe die Gäste die letzten fünf Treffer in dieser Partie erzielten.

Noch schmerzhafter als die klare Heimpleite wog bei der HSG der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Piet Gerke, der eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Cut unter dem Auge ausschied.


Ein Video zum Spiel gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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