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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG-Talente machen schlapp

05.02.2018

Bookholzberg Ihre verflixte 13. Saisonniederlage haben die A-Juniorenhandballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Samstagabend kassiert. Vor heimischer Kulisse unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Buß dem Tabellenfünften Eintracht Hildesheim am Ende doch deutlich mit 22:32 (14:18).

Dabei hatten die Gastgeber in einer kämpferisch geführten Begegnung 33 Minuten gut mitgehalten, ehe die Hildesheimer immer weiter davonzogen. Auf Seite der Bookholzberger machten in den Anfangsminuten Kian Krause und Jona Schultz auf sich aufmerksam. Krause nutzte seine Größe gegen die robuste Gäste-Defensive, und auch Schultz setzte in der Offensive zu Beginn noch viele positive Akzente.

Während das Aufbauspiel sonst immer das große Manko der Buß-Mannschaft war, ließ dieses Mal das Abwehrverhalten der Gastgeber im ersten Durchgang zu wünschen übrig. Hildesheim fand viel zu häufig Lücken und kam dazu durch den schnellen Bela Pieles immer wieder zu erfolgreichen Tempogegenstößen. „Wir standen einfach zu statisch in der Abwehr und haben nicht richtig zugepackt“, bemängelte Trainer Buß. Dennoch gingen die in leuchtend orange gekleideten Hausherren nach zwei Treffern von Piet Gerke in der 16. Minute mit 9:8 in Führung. Drei Tore später lag Hildesheim wieder in Front (11:9) und baute den Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 18:14 aus – obwohl die HSG mehrere Minuten in Überzahl spielte.

„Wir haben eigentlich etwas Neues probiert und bei Überzahl mit zwei Kreisläufern gespielt. Das hat aber nicht so richtig geklappt“, sagte Torhüter Simon Schreiner, der verletzt nur von der Tribüne zuschauen konnte. Dafür stand zunächst Torben Knop, später Jan Kinner zwischen den Pfosten. Besonders Kinner überzeugte wieder mit mehreren Paraden und ermöglichte zu Beginn der zweiten Halbzeit, dass die HSG den Abstand nach Toren von Krause, Jaime Lippe und Mirko Reuter auf 17:18 verkürzte.

Danach baute Hildesheim den Vorsprung aber kontinuierlich aus, bei Bookholzberg fehlte in der Offensive – auch wegen des Ausfalls von Krause (Platzwunde) noch während der Begegnung – in der Vorwärtsbewegung die Durchschlagskraft. Die Deckung der Gäste blieb sattelfest, zu viele Bälle der Bookholzberger wurden quer gespielt. „Die Hildesheimer waren nicht unbedingt die zehn Tore besser, aber sie konnten heute zu einfachen Treffern kommen. 18 Gegentore in der ersten Halbzeit waren einfach zu viel. Von uns kam zu wenig Gegenwehr – daraus müssen wir lernen“, resümierte Buß.

Am kommenden Sonntag geht es für seine Truppe beim VfL Bad Schwartau weiter.

Sönke Spille
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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