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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: HSG-Team lässt zu viele Chancen liegen

09.06.2018

Bookholzberg Die Schlagzeile für den Abstieg aus der Verbandsliga war von Coach Andreas Müller schnell gefunden: „Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat im gesamten Verlauf der Spielserie wiederholt hochkarätige Chancen liegen gelassen. Das hat letztendlich den Verbleib in der Liga gekostet.“

Das konnte man so stehen lassen, denn insgesamt verlor der Handball-Fünftligist acht Begegnungen mit ein bis drei Toren Unterschied, wobei die drei Niederlagen in der Schlussphase der Serie mit je einem Tor beim TuS Sulingen (30:31), in eigener Halle gegen den VfL Fredenbeck II (16:17) und die TSG Hatten/Sandkrug (22:23) den Ausschlag für den Abstieg gaben. Es zog sich wie ein roter Faden durch fast alle Begegnungen, dass man zwar die Angriffe sehr häufig auf den Punkt ausspielte und Chancen zum Torerfolg hatte, doch hier immer wieder kläglich vergab.

Was der HSG außerdem fehlte, waren ein oder zwei Shooter, die mit einfachen Toren aus dem Rückraum für etwas Entlastung im Spielaufbau hätte sorgen können. So aber musste sich das Müller-Team die Treffer häufig über Spielzüge und im Eins-gegen-Eins hart erarbeiten. Hier sah Müller andere Mannschaften im Vorteil: „Einige Teams waren spielerisch nicht so stark, verfügten aber über entsprechende Schützen aus dem Rückraum, die dann für einfache und wichtige Tore sorgten.“ Hier wird Müller in der Vorbereitung auf die neue Landesliga-Saison deutlich nachbessern, denn dieses Manko will man auf jeden Fall abstellen. Die Stimmung und die Moral der Mannschaft waren jedoch genau wie die Einsatzbereitschaft bis zum letzten Spiel sehr gut.

Einen Kritikpunkt kreidete sich Müller selbst an: „In meinem ersten Jahr als verantwortlicher Coach habe ich zu wenig darauf geachtet, dass die Mannschaft richtig austrainiert ist. So sind wir in vielen Spielen in den letzten zwanzig Minuten konditionell eingebrochen und haben in dieser Phase trotz kämpferischen Einsatzes viele gute Möglichkeiten liegengelassen. Das wird mir und dem Team in der kommenden Saison nicht mehr passieren.“

Es zeigte sich, dass die Mischung aus jungen und älteren Spielern sehr ausgeglichen war. Müller musste dennoch erkennen, dass es für die Verbandsliga nicht ausreicht, denn es fehlten häufig die entscheidenden Tore und damit auch die Punkte. Nachdem nun die drei Oldies Marcel Behrens, Werner Dörgeloh und Stefan Buß der ersten Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen und mit Marcel Janorschke ein weiterer Stammspieler berufsbedingt nach Hamburg wechselt, wird es einen kleinen Umbruch innerhalb des Teams geben.

Müller ist dennoch zuversichtlich, dass dieser ohne große Probleme über die Bühne gehen wird. Nach einer sechswöchigen Pause wird Müller sein Team am 26. Juni zur ersten Trainingsphase der Vorbereitung auf die neue Saison in der Landesliga bitten.

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